Rise Against und Shoppingerfolge

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What’s the most personal song on Endgame for you and why?
I like “This Is Letting Go” as a personal song because it was a song that attempts to differentiate the differences between giving up on something and letting go of something. Giving up on something is a negative thing. You don’t want to give up on anything, but at some point it becomes letting go and something that you let go of, and that becomes a very positive thing. If we can define those things in our lives that we need to be persistent and keep going with, and the things we need to let go of, then we can figure out the things that are a weight on our shoulders and the things that are lifting us up.

Das ist ein Extrakt aus diesem Interview mit Tim McIlrath, Rise Against-Sänger. Bin ich gerade drüber gestoplert, fand das Interview wunderbar und seine Wortwahl schonmal eh, der Mensch ist allgemein übertrieben eloquent; man merkt es ja schon alleine an RA’s Texten.

Ich habe This Is Letting Go immer geliebt und es war sogar das einzige Lied von Endgame, mit dem ich mich wirklich auf Anhieb zu hundert Prozent gut verstanden habe. Irgendwann suche ich nochmal die Liste mit ersten Eindrücken, die ich damals beim ersten Hören angefertigt habe. (Sahin hat auch eine gemacht, die müsste ich auch noch haben, warte, er hat sie zu Pastebin gepackt und vielleicht sollte ich sie da rauskopieren, bevor der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass er sie rauslöscht.)

Und jetzt höre du This Is Letting Go und gelange so für ein paar Minuten in eine um Längeren schönere Welt.
Kann ich dir irgendwie begreiflich machen, dass diese Band die Mühe wert ist, die es dir macht, schnell die Lyrics zu googlen und vielleicht einen Wiki-Artikel, und dir noch ein paar Songs anzughören, vielleicht unter Anleitung von jemandem, der sie schon besser kennt? Wahrscheinlich nicht, aber ich gebe mein Bestes.

Ich glaube nicht, dass das hier die Albumversion ist – irgendwas ist daran merkwürdig, anders, aber es kann auch daran liegen, dass ich einfach nun auch schon seit ziemlich langer Zeit Endgame nicht mehr gehört habe. Ich würde dir eh empfehlen, das Album sowie alles Andere, was RA noch hat, im Original zu kaufen 😉

Gerade beim Lesen dieses Absatzes zu This Is Letting Go in diesem Interview habe ich mich nur mal wieder gefragt, ob ich nicht eventuell generell im Leben Letting Go mit Giving Up verwechsele bzw gleichsetze, das würde einiges erklären.

Zu meinem heutigen Tag kann ich nur noch sagen, ich bin wirklich froh, dass ich erst nach knapp fünf Monaten dieses Zustandes das Frustshopping endeckt habe, sonst sähe mein Kontostand glaube ich inzwischen etwas anders aus. (Ein paar mehr Nullen. Am Wichtigsten dabei die Null an erster Stelle.) Du glaubst ja nicht, was ich mir geholt habe.

  • •Eine CD von einer Band namens Opeth. Ich kannte sie zwar nicht vorher, aber sie sind nicht schecht, muss ich sagen.
  • • Die Schuhe!
  • • Ein herrliches halb langärmliges Oberteil und drei BHs bei H&M. (Die BHs waren echt nicht geplant, aber sie waren zufällig in meiner Umkleide und ich dachte mir, oha, die passen sogar, nimm sie halt auch mit)
  • • (So, jetzt kommt’s eh) Eine umwerfende rot-schwarz gestreifte Hose aus dem Punk-Goth-Laden in der Shoppingpassage gegenüber von H&M.

—Ehrlich, ich wollte nur in den Laden, weil ich die ekligen Deichmann-Plastikschnürsenkel meiner neuen Schuhe sofort durch schöne ersetzen wollte! Stattdessen erfülle ich mir plötzlich den Lebenstraum einer herrlichen rot-schwarz gestreiften Hose, macht ja nichts, hat auch nur 39,99 gekostet und ich hab ja Geld wie sonstwer und äähm. Dafür hat mir der Verkäufer ein Bier gratis dazu geschenkt. (Und mir dann erklärt, dass die Schnürsenkel nebenan in ihrem Schuhladen zu finden wären, sprich ich hätte diesen Teil des Ladens nichtmal betreten müssen, um an die Schnürsenkel zu kommen.) Ich dann ab nach nebenan, wo mich die Verkäuferin auf meine Frage nach den Schnürsenkeln hin im Zeitlupentempo so lethargisch anstarrte, um dann ihren Blick auf die einen Meter von uns entfernten an der Wand hängenden Schnürsenkel zu richten – ich kam mir vor wie der komplette Volltrottel, der ich ja eh tatsächlich auch bin – aber sie waren alle nicht so hübsch und da warte ich lieber, bis ich wieder an meine Zugangsdaten zu meinem Konto komme (habe ich zu Hause vergessen, da liegen sie nun bis April nutzlos in meinem Zimmer).—

  • • Last, but OMG-so-totally-definitely-not-least EIN THE USED TICKET für München! Whuhuu, ich fange jetzt erst an, es zu begreifen.

Ich glaube, wenn ich zurück zu Hause bin, besorge ich mir wirklich mal wieder ein-zwei Nachhilfeschüler, dann können solche Aktionen bei mir gerne öfter mal vorkommen.

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