Ach..

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Wechselhafter Tag heute. Ich bin um acht Uhr aufgewacht, konnte nicht mehr einschlafen und war um kurz vor halb zehn schon in der Stadt, um mir TRÉ zu holen. Weil ich so früh dranwar – die neuen CDs gibt’s ja erst ab 10 – habe ich sogar noch ein bisschen Zeit im Kaufland vertrödelt und mich dort mit Puderzucker (für meine demnächst geplante Dominostein-Häuschen-Produktion), braunem Zucker (kann ja nie schaden) und Eiern eingedeckt. Welche mich danach auf den ganzen restlichen Ausflug zu Müller begleitet haben, treue Seelchen, und sie haben es sogar heile überstanden.

Selbst danach war ich noch zu früh und habe erstmal ein Weilchen herumlungern müssen, bis ich dem eigentlichen Zweck des Ausfluges nachgehen und dem gerade die Neuheiten einsortierenden Mitarbeiter das Album direkt vom Rollwagen schnappen konnte. Ich muss aber sagen, dass es mich nur geringfügig weniger enttäuscht hat als die anderen Teile dieser desaströsen Trilogie. Naja, OK, immerhin ist The Forgotten drauf, das kompensiert schon für einen ansonsten eher einfallslos (meine Erster-Eindruck-Notizen sind besorgniserregend dicht gespickt mit Namen anderer Green Day-Songs) anmutenden Gesamteindruck.

Es hat sehr viel geschneit heute, was meiner nicht idealen Grundstimmung auch nicht zuträglich war. Aus irgendeinem Grund werde ich von diesem Märchenschnee immer schrecklich nostalgisch und deprimiert. Naja, ich schätze, es hat auch etwas mit Vergänglichkeit zu tun. Das wird’s sein.

Weil ich schon so früh wach war, wusste ich ziemlich bald schon nicht mehr genau, was ich noch tun sollte. Türkisch und Baskisch habe ich natürlich gemacht, aber war irgendwann zu müde, um weiter zu lernen. Ich habe dann mitten am Tag einen Film geguckt und vorhin noch einen (der ziemlich schön war, Leap Year) und dazwischen mit Caro das Album beredet und mit meiner Mutter geredet – wir haben uns schon wieder in die Haare gekriegt, was mich kurzzeitig wirklich fertiggemacht hat, bis ich dann zu Beruhigungszwecken Leap Year geguckt habe. Danach musste ich natürlich auch noch mit Robert TRÉ besprechen und außerdem das neue Stone Sour-Album, das er mir heute morgen geschickt und welches ich gerade davor noch schnell gehört hatte. Insgesamt war mir das jedenfalls sympathischer als irgendwas von dem Kramsch, den Green Day momentan so (über)produziert.

Richtig gut gelaunt bin ich bis jetzt immer noch nicht wieder, deshalb denke ich mal, ich werd gleich einfach ins Bett gehen und schauen, ob morgen wieder besser wird. Kann es ja eigentlich nur, ich fahre ins Nachbarkaff, Gläser abholen mit Sarah, und es wird bestimmt schön. Hoffe ich.

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