Entlaufene Hyänen und andere Allnächtlichkeiten

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Bevor ich gleich trotz Erkältung und daraus resultierender latenter Matschigkeit in die Arbeit fahre (mainly weil ich keine Lust habe, es morgen nachzuarbeiten), muss ich noch schnell ein paar gestörte Träume von vor ein paar Nächten konservieren.

Also, Nummer 1.
Mit einigen Menschen auf einer Anhöhe in einer Stadt versammelt. Polizei ruft Warnungen aus, die Löwen hätten sich jetzt über die gesamte Stadt ausgebreitet. Einer stromert nur wenige Meter von uns entfernt durch die Büsche. Ich verstehe langsam, dass sie aus dem städtischen Tierpark ausgebrochen sind; es herrscht Ausnahmezustand.
Von hinten nähert sich eine Hyäne. Ein Mädchen missachtet alle Warnungen und geht runter, um mit ihr den Kampf aufzunehmen. Die Hyäne reißt ein riesiges Loch in ihren Bauch. (Und ich meine riesig.) Sie schleudert das Tier in einem Versuch, sich zu befreien, direkt zu uns auf die Anhöhe.

Und Nummer 2.
Ausflug in eine fremde Stadt mit einer merkwürdig zusammengesetzten Gruppe von Leuten aus meiner alten Stufe und welchen aus der Uni. Wir kommen in der Jugendherberge an; die Schlafräume sind riesig, mit bestimmt 30 Betten pro Zimmer. Wir stellen fest, dass wir uns auf mehrere Räume verteilen müssen, weil große Teile schon besetzt sind. Sarah D. eröffnet mir, dass wir nicht nur für ein Wochenende dasind, wie ich gedacht hatte, sondern für 6 bis 7 Tage. Ich bin überfordert, weil ich nicht genug Sachen eingepackt habe.
Am nächsten Morgen sollen wir uns mit der ganzen Gruppe in einer Taverne treffen. Es ist ziemlich weit weg, eine halbe Stunde zu Fuß in etwa. Gegen Ende des Weges bemerke ich, dass ich noch mein Schlafzeug anhabe. Ich bin entsetzt und sage zu Sarah, mit der ich wieder unterwegs war, wieso sie mir die ganze Zeit nichts gesagt hat. Die ganzen neureichen Bonzenkinder aus meiner Stufe werden mich in der Luft zerreißen, wenn ich in meiner gammeligsten Schlafhose und einem quietschroten XXXL-Euskal-Herria-T-Shirt dort aufkreuze.
Wir kommen an und ich verkrieche mich erstmal im Bad, von wo aus ich Sarah beteuere, dass ich nicht da hineingehen kann. Sie überredet mich, es doch zu tun, und wir gehen in den Raum und setzen uns an die letzten freien Plätze. Natürlich fangen sie alle an, mich anzustarren und Bemerkungen abzugeben. Mir gegenüber sitzt Kepa-Pedro, der mich über den Tisch hinweg tätschelt und sagt, „ich weiß nich, was die alle haben; du hast ’n Baskenland-T-Shirt an, is doch alles okay“, und mir, damit ich mich besser fühle, ein Video von sich auf seinem Handy zeigt, wie er völlig dicht auf einem Tisch steht und ziemlich laut und falsch irgendwas singt. (Selten so realistisch geträumt; das ist doch alles absolut im Bereich des Möglichen.)

Und jetzt geh‘ ich arbeiten.

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