Schnee (und Lieder über Regen)

Standard

Hui! Yes! Ich erfülle mir gerade einen halblebenslangen Traum und lerne Eva Cassidys Version von Kathy’s Song auf der Gitarre, und es klappt ganz wunderbar. Bisher kann ich das Intro. Weiter werde ich allerdings heute nicht machen, denn 1) muss sich das ja nun erstmal festigen und 2) bereitet es mir Schmerzen im Ringfinger, weil ich halt leider Gowais nie diszipliniert genug war, mir beim Gitarrespielen eine ordentliche Körper- oder Handhaltung anzugewöhnen.

Aber ich habe noch mehr wunderbare Dinge heute erlebt. Mein Vater kam auf seiner Fahrt nach Hohwacht bei uns vorbei und brachte mir die letzte Kiste meines Krams, der noch bei ihnen geparkt war. Lauter Ordner, Hefte, Fotoalben mit Sachen aus der Schulzeit, die reinste Schatzkiste. Ich muss warten, bis R mit Lernen Schrägstrich Zocken fertig ist, um sie mit ihm zusammen zu durchwühlen.

Außerdem brachte uns Papa eine Tüte Kaffee, die noch neben mir auf dem Wohnzimmertisch liegt und hocharomatische Düfte verströmt. (Richtig erkannt; ich liege nicht auf dem Wohnzimmertisch, auch wenn man den vorangehenden Satz solcherart auslegen könnte.) Und er nahm mich auf seiner Weiterfahrt noch mit in die Stadt, wo ich mir von einem eigentlich gestern stattfindenden Hausflohmarkt ein Paar Ohrhänger hatte zurücklegen lassen. Ich wollte eigentlich ja auch gestern hingehen, aber es war dann so ungemütlich draußen und ich kam den ganzen Tag nicht aus meinem Schlafzeug raus, da war es heute viel praktischer. Noch besser war, dass mir mein Vater noch einen Zehner zugesteckt hatte, denn so kam ich noch in den Besitz zweier Paar dekorativer Winkel und eines Regalbrettes, genau so eins, wie ich für die Küche geplant hatte. Manchmal passt es einfach alles so schön.

Nächste Woche kommt Becci mich besuchen, was episch wird. Sie hat neulich einen absurden ContainerGAU gelandet und um die 40 Packungen Kaffee abgestaubt. Ich glaube, in diesem Leben müssen wir uns um Kaffee keine Sorgen mehr machen, zumal Becci selber ja gar keinen trinkt. Hah, großartiges Leben.

Ich habe eben (wider besseres Wissen) den Vögeln ein Brötchen zerkleinert und rausgelegt; richtiges Vogelfutter werde ich mir nicht holen und es dürfte immer noch besser sein, mit Fast Food über den Winter zu kommen, als komplett zu verhungern. Vermutlich bekommen sie ja in der Nachbarschaft an anderen Stellen besseres Essen serviert. Ich möchte ihnen zumindest irgendetwas anbieten können, denn mittlerweile kommen jeden Tag Blaumeisen auf die zugeschneite Terrasse und schauen sich gründlich um. Die Katze ist natürlich auch nicht mehr draußen zu dieser Jahreszeit, dafür ist sie viel zu zimperlich.

Und nun, wo auch der Rest der Welt Advent feiert, ist bei mir schon das zweite Lichtchen an und es wird immer gemütlicher hier drinnen, während draußen schon wieder die Dunkelheit hereinbricht. Wie überaus tröstlich, dass die Tage in weniger als drei Wochen zumindest wieder länger werden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s