What I’d Call a Classic Aspi.

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Okay. Ich bin so semizufrieden mit meinem bisherigen heutigen Output. Auf der einen Seite: Hey, immerhin habe ich überhaupt mal etwas gemacht. Andererseits…

Mein erster Termin war um 13.50 Uhr, um Tee geschenkt zu bekommen. Ich kam zehn Minuten zu spät beim Treffpunkt an, weil ich mir 1) eh schon zu viel Zeit gelassen hatte und 2) nicht im Traum hätte einfallen lassen, den Stadtverkehr in meine Berechnungen mit einzubeziehen – man denkt immer, man wäre so unberührt und frei mit dem Rad, aber von wegen… und 3) auf den letzten hundert Metern noch einen Zusammenstoß mit einem anderen Radfahrer erlaubt habe, der durch eine dämliche Frau provoziert wurde, die meinte, es wäre cool, ohne sich umzusehen mir vor die Räder zu spazieren. Während ich mit Ausweichen beschäftigt war, kam dann leider aus der anderen Seite der Weggabelung besagter anderer Mensch. Wir kamen beide unbeschadet aus der Sache raus, aber mein rechtes Bremskabel hat die Begegnung nicht so gut überstanden.

Die Teefrau war nicht am Treffpunkt. Ich habe ihr über Facebook ein paar Nachrichten geschrieben und bin dann unverrichteter Dinge zehn weitere Minuten später wieder abgedampft. Damit das Ganze nicht völlig umsonst war, bin ich über die Innenstadt zurückgefahren, wo ich für Sophi die drei Lektüreschlüssel besorgt habe, die sie für ihr Deutsch-Abi braucht, und anschließend in einer der Uni-Mensen die Jobgesuche abklapperte. Immerhin das.

Da Sophi unseren Unterricht heute auf 17.00 verschoben hat, kann ich mich nun nochmal kurz aufwärmen und mache mich dann erneut auf ins Eiswetter. R hat von der Leiharbeitsfirma einen Teilzeit-Küchenjob vermittelt bekommen und dürfte gerade mit seinem ersten Arbeitstag fertig sein. Ich werde ihn allerdings erst zu Gesicht bekommen, wenn ich von Sophi zurückkomme.

Ich bin geringfügig überfordert von der Menge an Dingen, die ich gerade tue. Es sind nicht sehr viele, aber mich überfordert es momentan schon, jeden Tag überhaupt irgendetwas zu tun, und daher hält mich diese Woche schon ganz schön auf Trab. Gestern war ich beim Arzt, um mir Blut abnehmen zu lassen und das längst überfällige EKG hinter mich zu bringen. Offenbar ist mein Herz in Ordnung. Die Ärztin war so nett, mir von sich aus zu erklären, wie die EKG-Ergebnisse ausgewertet werden; jetzt kenne ich die q-Zacke und die t-Zeit und fühle mich wieder ein Stück gebildeter. Heute dann das Teedebakel und der Ausflug in die Stadt, morgen der Termin bei der Therapeutin und abends die Filmvorführung von „Tomorrow“, welchen ich seit Ewigkeiten sehen wollte. Mike hat mich genau einen Tag dazu eingeladen, nachdem ich mit R abends da saß und wieder einmal keinen Stream für genau diesen Film gefunden habe. Sachen gibt’s.

Donnerstag wird Mama herkommen (und zwar wirklich; die versetzt mich nicht), damit wir am Freitag oder Samstag zusammen für R und mich eine große Matratze kaufen können – unser Weihnachtsgeschenk. Irgendwann davor sollte ich auch nochmal containern. Wenn ich es mir recht überlege, ist heute der einzig mögliche Zeitpunkt dafür. Oh neeein.

Na gut. Aber jetzt erstmal noch eine Viertelstunde Ruhe.

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