Völler-Ei.

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Selten, äußerst selten kommt es vor, dass ich mich wirklich, wirklich heftig überfresse. Heute ist es passiert: Es war Eiersalat. Ich hatte unendlich Hunger und unendlich Eier. Da passiert so etwas. Ich habe den köstlichsten Eiersalat aller Zeiten gemacht, mit zwei riesigen Knoblauchzehen und so viel Mayo, dass man darin hätte ertrinken können.

Jetzt plagen mich Bauchschmerzen und Schweißausbrüche und die Gewissheit, dass ich in Ohnmacht falle, wenn ich heute noch ein Mal Knoblauch rieche.

Abgesehen davon habe ich keine nennenswerten Probleme, nein.

Im Gegenteil. Morgen und übermorgen werde ich nicht zu Sophi gehen und habe somit seit Ende März erstmals wieder freie Tage. Wirklich, ich habe jeden einzelnen Tag seit Beginn der Osterferien gearbeitet. Zwei Stunden Arbeiten am Tag lässt sich extrem gut aushalten, auch ohne freies Wochenende.

Es hat sich gelohnt; jede der drei Abiklausuren, für die ich verantwortlich war, hat sie mit einem guten Gefühl hinter sich gebracht. Deutsch, Englisch, Spanisch, ich hätte ihr Abi am liebsten selbst mitgeschrieben. Bloß die Matheklausur darf sie übermorgen gern selbst machen.

Ich hätte nicht anfangen sollen zu schreiben in diesem Zustand. Ich kann mich nicht konzentrieren, solange mein ganzes Inneres aus Eiersalat besteht.

Ich versuche es demnächst nochmal.

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