Bushaltestellenüberlegungen

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Jetzt habe ich Malte in meiner Wohnung sitzen und bin selbst noch nicht zu Hause. Ich habe ihm den Schlüssel rausgelegt (Geistesblitz in letzter Sekunde) und ihn instruiert, schonmal einen Donut zu essen, während ich gerade Brötchen retten war und hier unten am Berg noch auf den Bus zurück warte.

Ich bin mit der Situation nicht ganz zufrieden: am Wochenende habe ich kurz mit Barbara telefoniert, die nach Monaten dann beschlossen hatte, sich doch mal bei mir zu melden. (Ja. Dieses Theater ist mir dieses Jahr somit bereits zum zweiten Mal passiert. Aus dem gleichen Grund wie mit Basti, nämlich ihrer paranoiden Befürchtung, ich sei sauer auf sie. Diese Feigheit. Leute.)

Barbara hatte Wind davon bekommen, dass Malte und ich Kontakt haben, und verkündete mir, sie könnte mit mir nicht reden, solange dem so sei. Ich hatte mir sowas schon gedacht, das passt zu ihr, und war eher erstaunt ob ihrer Zivilisiertheit mir gegenüber. Ich hatte eine größere Szene erwartet. Dafür dämonisiert sie Malte und sieht ihn als den Urheber allen Dramas. Er hätte ihr ihre Familie weggenommen und nun mich. Langsam sollte deutlich werden, warum ich therapeutische Behandlung in ihrem Falle für dringend notwendig halte.

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