My Chem und Pfannkuchen

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Oh, was für ein Leben. Ich sitze zwischen Computerboxen mit grandiosem Sound und höre das erste My-Chem-Album. Malte hat Pfannkuchen und Kaffee gebracht – wenn man erstmal lernt, mit seiner sehr ausgeprägten Gastfreundschaft umzugehen, kann man das wirklich genießen.

Mir geht es gut hier. Ich fühle mich weniger leer, und das Gewissen, welches mich zu Hause jede Sekunde in Bezug auf meine Arbeitssituation (oder den Mangel dieser) malträtiert, schiebt eine etwas ruhigere Kugel. After all, wie will ich mich mit Arbeit und Zukunft auseinandersetzen, während mir jemand Pfannkuchen ans Bett bringt.

Gestern Abend hat die Hausgemeinschaft hier ihre neue Bierzeltgarnitur eingeweiht und ich durfte feststellen, dass wirklich eine außergewöhnlich hohe Quote vernünftiger Menschen in diesem Haus angesiedelt ist, mit denen ich wunderbar klarkam. Je später der Abend, desto besser wurde es, und ich bin ein wenig traurig, dass Malte demnächst hier auszieht und ich vermutlich keine Gelegenheit haben werde, dieses Zusammentreffen zu wiederholen. Ich habe, glaube ich, am wenigsten von allen getrunken und war bis zum Ende völlig zurechnungsfähig, worüber ich sehr zufrieden bin. Und zwischendurch waren wir beim nahegelegenen Supermarkt containern, haben Eier und Zwiebeln und Paprika erbeutet und Malte somit für seine verbleibende Zeit hier zumindest noch mit einem Spot versorgt.

Jetzt muss ich Bananenpfannkuchen essen.

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