So much to do, so little time

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Mein Leben lang habe ich mich gefragt, wozu es gut sein soll, Modellflugzeuge oder Drohnen umherfliegen zu lassen. Heute habe ich es endlich verstanden.

Es ist viertel nach zwei; von meiner To-Do-Liste sind genau ein ganzer und zwei halbe Punkte erledigt und es ist absolut nicht abzusehen, wie ich den Rest noch geschafft bekommen soll. Ist ja nicht weiter schlimm, einerseits, denn es gibt ja immer noch morgen. Ist schon ein bisschen schlimm, andererseits, weil ich mindestens 5 Stunden unbabeln wollte, nach zweieinhalb trotz Klaviermusik vom 24-Stunden-Youtube-Stream schon keinen Nerv mehr drauf hatte und diesen Monat bislang ganze 325 Euro verdient habe – 60 davon durch Flohmarktassistenz bei meiner Mutter.

Zudem habe ich einen Punkt auf meiner Liste für heute vergessen: Sperrmüll. Und während ich darüber nachdachte, fiel mir auf, wie episch es wäre, jetzt so ein Drohnending mit Kamera den Berg runter- und wieder hochfliegen zu lassen und es mir so zu ersparen, selbst fahren zu müssen, um festzustellen, ob es etwas zu holen gibt. Das also ist der Daseinszweck dieser komischen Kameraden!

Da ich mich bedauernswerterweise nicht im Besitz einer Flugzeugdrohne befinde, sollte ich mich eventuell damit abfinden, den Oktober als, naja, einkommensschwächlichen Monat abzuschreiben, mich anziehen und die Erkundung selbst in die Hand nehmen. Und dann ein paar der längst überfälligen Haushaltsgeschichten erledigen. Wer hat schon Lust auf Staubsaugen, während er mit Lebensmittelvergiftung im vollgekotzten Bett hockt – so jedenfalls ist es mir am Sonntag ergangen (danke auch, in diesem Fall wortwörtlich toxischer Optimismus in Verbindung mit drei Tage altem, unzulänglich gekühltem Chili con Carne) – und gestern hatte ich alle Hände voll damit zu tun, mich erstmal in einer Welt ohne Höllenkotzerei wieder zurechtzufinden. Plus, den Teil des Tages, den ich gestern nicht mit Schlafen verbracht habe, brachte ich beim Gespräch mit dem Finanzcoach von MLP zu, das ich wider sonntagnachmittäglichem Erwarten tatsächlich in der Lage war wahrzunehmen. Auch wenn mein Körper sich gestern Früh wirklich noch nicht ganz sicher war.

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