Busfahrt durch die Pampa. Danke, Pacha mama.

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Das muss die unwahrscheinlichste Busfahrt meines bisherigen Lebens sein. Wir fahren von Potosí nach Uyuni, aber einen Umweg von mehreren Stunden über Challapata, weil der direkte Zugang gesperrt ist.

Über Stunden nur die skurrilste bolivianische Berglandschaft, ab und an mitten im Nichts winzigste Ayllukuna (Quechua für ‚Familie‘ oder auch ‚kleines Dorf‘) mit Schafen, Schweinen, Lamas.

Dann wurde es dunkel.

Jetzt stehen wir in Challapata und ich kann es nicht erwarten, dass wir weiterfahren, aus dem Licht rauskommen, und die unwirkliche Sternenlandschaft sowie die rasiermesserdünne Mondsichel am Himmel wieder sichtbar wird. Ich könnte die ganze Nacht so weiterfahren, oder zumindest solange mich mein Handy mit Musik versorgen kann.

So schön, wie das gerade war und gleich wieder werden wird – es ist schwer vorstellbar, dass mich in den nächsten Tagen noch atemberaubendere Anblicke erwarten werden.

Es geht weiter.

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