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‚Obwohl‘ ich sollte…

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Irgendwie beruhigt es mich, dass keine neuen Bots mehr meine Einträge liken. Durch das lange Wegsein hat auch die Anzahl der vermutlich menschlichen Blogbesucher sich extrem verringert und ich kann mir wieder einreden, hier unbeobachtet vor mich hinexistieren zu können.

Ich habe der Lethargie zumindest soweit getrotzt, dass ich eine grobe Idee ausarbeiten konnte, wie mein Referat nächste Woche aussehen wird. Die Recherche dazu war nicht gerade gründlich und noch weniger ergiebig, aber… immerhin. Ich bin müde, obwohl ich bis zehn nach elf geschlafen habe. (Und da mein Referatsthema „Semantische Arten kohäsiver Konjunktionen“ lautet, klingelt jetzt offenbar bei jeder getippten Konjunktion in meinem Kopf eine dumpfe Alarmglocke, siehe „da“, „obwohl“.)

In keinem Jahr meines Lebens hat mich so wenig vorweihnachtliches Gefühl erreicht wie in diesem. Ich habe beide Adventssonntage unbeachtet verstreichen lassen und der heutige Nikolaustag rief sich mir nur in Form eines extrem großzügig gestalteten Geschenks aus Mamas letztes Wochende mitgebrachtem Adventskalender in Erinnerung. (Sie hat nicht nur mir eine riesige Tüte voller sparsam verpackter, liebevoll ausgesuchter und mit Nummern beschrifteter Geschenkchen mitgebracht, sondern R genauso mit einem nicht weniger prachtvollen Sammelsurium beschenkt, ich war fast zu Tränen gerührt.)

Ich schaffe es nicht, den Psychiater anzurufen. Meine Medis reichen noch für ~eine Woche. Ich bin verloren.

Ich bin so unfassbar lethargisch und weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Das ist doch kein Zustand. Zumindest kein akzeptabler.