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Dafuq

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…has happened?

Seriously, das überfordert mich. My boyfriend came back home a changed man. Er kam rein und er war… da. Er war einfach bei mir. Physisch anwesend, psychisch anwesend; der ganze wunderbare Mensch, der er nunmal ist, wurde mir als geballte Ladung zuteil. Und dann sagte er eben, wir könnten uns ja noch über „intime Details austauschen“. Oh Mein Gowai, ist das rührend. Auch wenn es ungefähr genau so einfach ist, sich aus dem Stand mitteilenswerte Details ins Bewusstsein zu rufen, wie einen nicht weiter spezifizierten (Erzähl-mal-einen-)Schwank der Sorte Laura-und-Aspi-Gespräch zu produzieren.

I am officially impressed. Not to mention happy. Vor meinen zwei Wochen Urlaub hätte mir nichts Besseres passieren können.

Ohne Wurst

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Sanskrit war zu einfach. Ich bin mit den Klausuren durch. Ich habe heute Zeit. Ein bisschen zumindest. Gleich gebe ich noch schnell Sofie Unterricht, kaufe auf dem Rückweg Küchenpapier (auch wenn es mir widerstrebt, aber ich fürchte, ich bekomme R bis zu seinem Umzug nicht mehr so weit umerzogen, dass er die Überflüssigkeit und Umweltschädlichkeit von Küchenpapier als Füllmaterial noch einsieht) und lade wieder Geld auf mein Handy.

Basti zieht in R’s alte Wohnung. Bin ich grandios oder bin ich grandios? Ich habe Basti eine Wohnung gefunden und R einen Nachmieter, nachdem sein Original-Nachmieter so unerwartet abgesprungen ist. Ich liebe das Leben.

Ich bin morgen aller Voraussicht nach mit Kepa und dessen Mitbewohner bei Rini zum Weißwurstfrühstück. Danke, Kepa, für die unglaubliche Freude, die du mir damit bereitest, mich zu dieser Unternehmung bewegen zu wollen. Warum tue ich mir das an? Schmotzige Dunschtige hat man verschanzt im Haus zu verbringen, nicht bei Weißwurstfrühstücken damit, sich zuzugluggern. Das tut man nicht. Fasnet ist nicht meine Welt. Außerdem weiß ich nicht, wie R morgen arbeitet, und laufe somit Gefahr, Zeit statt mit R mit Weißwurstfrühstück, wenn auch ohne Weißwurst zu verbringen; gibt es etwas Sinnloseres? Aber es wird Alkohol dasein, weswegen auch ich dasein werde. So kriegt man mich eben doch immer, bedepperte Schnapsdrossel, ich. Außerdem ist es Kepa, der mich überredet. Kepa kann das. Und ich bin einfach nur so sehr gespannt, ob ich wieder gescheit mit ihm umgehen kann oder was da jetzt los ist. Nachdem sich R jetzt ja relativ schnell als der (zumindest temporär, machen wir uns keine Illusionen) wunderbarste Fail der Geschichte entpuppt hat, müsste das doch eigentlich halbwegs unproblematisch funktionieren. Hach, was wäre das gut. Und die Rettung für Namibia.