Schlagwort-Archive: Drogen

Maybe Mind Expansion (Maybe Self Improvement)

Standard

Jetzt überlege ich gerade, ob es sinnvoll war, mir die Holzrosensamen zu bestellen. Erstens hat nichts Derartiges bei mir je Wirkung gezeigt (wenn man vom Kotzreiz der Morning Glory damals mal absieht), zweitens war ich natürlich zu geizig für einen ordentlichen Hersteller und habe mich mit Samen aus dem Pflanzenhandel begnügt, und drittens würde es ziemlich sicher schon reichen, die Medis abzusetzen, um wieder Zugriff auf meine Emotionen und all das Drama zu erhalten, das ich ja in meinem Dasein offenbar so vermisse.

Aber wieso denn nicht. Zehn Samen; ich nehme 5 und behalte die anderen zur Not als Balkonbepflanzung, denn sie blühen ja wirklich ganz wunderschön. (Meine Ololiohqui macht sich übrigens nach anfänglichen Startschwierigkeiten mittlerweile auch wunderbar und wächst munter an Hauswand und Regenrohr hoch; blühen tut sie noch nicht, aber sie wird. Zur Not hole ich sie ins Haus; ich mache bestimmt nicht den gleichen Fehler wie letztes Jahr mit meiner Morning Glory, die gerade so herrlich angefangen hatte zu blühen, als dann auch schon der Winter einbrach und ich genau keinen einzigen Samen geerntet habe.)

Nun überfiel mich gerade, vielleicht motiviert durch die Aussicht auf Bewusstseinserweiterung oder die stimulierende Wirkung des Kaffees oder das ewige Indieluftstarren und Unzufriedenmitmirsein, man weiß es nicht, ein Schub von Tatendrang und ich sah mich in der Lage, auf der Website des Studierendenwerks nach Jobs zu suchen und sogleich die Kontaktdaten für jene, die mich interessierten, zu erbitten. Das war der Motivationsschub des Jahrtausends, was für eine Oase in dieser endlosen Wüste aus Blah.

Was bin ich froh, noch eingeschrieben zu sein.

Werbeanzeigen

q

Standard

Das „q“ sollte nicht in die Titelzeile hinein, aber wo es schonmal da ist, lasse ich es einfach mal in Ruhe dort stehen. Tut ja keinem weh.

Eigentlich habe ich den Computer nur in Betrieb genommen, um nach Ohrhängern mit Federn zu googlen, um Inspiration zu finden und anschließend umzusetzen. Ich habe zwei Kartons voller phantastischer Federn und mache immer mal wieder Ohrhänger damit, aber eben immer nach dem gleichen Schema, so wie ich überhaupt dazu tendiere, meine Ohrhänger immer nach dem gleichen Schema anzufertigen. Eyepin, Perlen, vielleicht noch ein hängendes Ding unten dran. Optional halt die Quetschkalotte mit Federn.

Es ist so sonnig draußen, dass ich gerne noch weniger Stoff am Leibe tragen würde als das Kleid, das ich anhabe, aber Patrick ist im rosa Zimmer und ich möchte nicht reingehen, um mir Sachen zu holen. Patrick hat sich gestern Abend mit dem weltekligsten Mirabellenschnaps abgeschossen und unheimlich genervt, während R und ich mit Kat und Daniel Carcassonne spielten. Ich bin es nicht gewohnt, dass andere Leute betrunken sind, während ich es nicht bin, aber ich hatte am wenigsten von dem Schnaps getrunken, weil er so unfassbar widerlich ist, und ich darf das sagen, ich habe ihn schließlich selbst containert. Ich muss zugeben, dass ich gut verstehen kann, warum dieser Schnaps in einer Mülltonne aufzufinden war.

Ich habe zwei von Bastis Pilzpralinen gegessen und hoffe, dass sie irgendwann eine Wirkung zeigen. Gestern habe ich es mit einer einzelnen versucht und wurde bitterlich enttäuscht – es hat sich nichts gezeigt, so gar nichts. Nun habe ich noch eine Praline übrig und weiß gar nicht so recht, was ich damit denn noch anfangen soll, wenn die darin enthaltene Dosis offenbar viel zu gering ist, um überhaupt einen Effekt zu haben. Ich habe außerdem einen Rest des fürchterlichen Mirabellenschnapses getrunken, der in einem Glas auf dem Tisch stand, ein trauriger Überrest von gestern Abend, denn wenn ich etwas noch schlimmer finde als diesen Mirabellenschnaps, ist es die Verschwendung von Schnaps, also habe ich die drei geschmacksverwirrten Fruchtfliegen rausgefischt und den Schnaps getrunken.

Jetzt aber schnell nach Federohrhängern suchen und zurück nach draußen. Der Sommer ist eh schon viel zu kurz.

New Day Dawning

Standard

Ich habe also gerade diese wirklich nicht einmal halbwegs meinen Ansprüchen genügende Hausarbeit abgeschickt, nach einer blockierenderweise durchgemachten Nacht, in der ich mehr auf den Handy- als auf den Computerbildschirm gestarrt und zwischendrin – so um die halb fünf rum – mal einen verzweifelten Versuch habe, mein zerstörtes Gehirn durch Schlafen zu resetten – natürlich vergeblich, nachdem mir R, der seinen Zug nach der Arbeit verpasst hatte, die dadurch verlorene Zeit nutzend noch Chips und Energy mitgebracht hatte…

Ich habe alles an Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins durchgemacht in den letzten zwanzig Stunden. Mehr Tiefen eigentlich, die Höhe wäre dann… jetzt. Aber natürlich funktioniert mein Hirn nicht und ich kann die ungeheure Erleichterung, die mich eben für ein paar Sekunden überschwemmt hat, schon nicht mehr greifen, mein Kopf sagt mir SCHLAFEN und mein Magen sagt mir ESSEN und ich sage mir DUSCHEN, denn seitdem mich dann doch noch der Ehrgeiz gepackt hat, dieses Monster fertigzuschreiben, habe ich mir das Duschen zu Selbstantriebszwecken verwehrt. Ich habe die letzten drei Nächte gestunken wie… einmal kurz unter den Achseln riechen, um Inspiration für den passenden Vergleich zu erlangen…

Ach, was auch immer. Ich muss nicht mehr nach Wörtern suchen in meinem schlafentzogenen Hirn, ich muss gar nichts mehr suchen. Ich will nicht einmal schlafen, denn jetzt ist es hell draußen und ich muss doch Katzenfutter holen und R sagte, der Laden hat samstags nur bis mittags auf – bloß war ich um halb fünf schon zu keinem Gedanken mehr fähig (ich sage bewusst nicht „zu keinem klaren Gedanken“) und erahne, dass, sollte ich in diesem Zustand auf die Idee kommen, das Haus zu verlassen, nichts, aber auch gar nichts Gescheites das Resultat sein kann.

Noch nie war mir etwas so scheißegal wie diese Hausarbeit, als ich sie abgeschickt habe. Nichtmal mehr in der Lage war ich, nochmal drüberzuschauen, ob die Formatierungen in Ordnung sind, nicht einmal das.

Hey, jetzt kann ich mit dem Leben nach der Hausarbeit anfangen. Das Päckchen von Becci öffnen, wo meine Perlen aus Barcelona drin sind. Containern gehen. Katzenfutter holen. Duschen. Schlafen.

R ist in der Arbeit. Ich glaube, er kam vorhin zu mir ins Wohnzimmer, bevor er ging – gegen sieben – und wünschte mir viel Erfolg. Ich hatte keinen Schimmer, was man auf diese Aussage normalerweise so antwortet, also entgegnete ich: „Äh… ja“ und zählte weiter meine adversativen Konjugationen und beschloss in einer Monstersupergau-Aktion, die Trennung zwischen Konjunktion und adverbialer Konjunktion doch noch über den Haufen zu schmeißen. Allein davon werden noch ‚zig Überreste irgendwo in den ersten Seiten rumschwirren, die ich mir nicht einmal die Mühe  gemacht habe ausfindig zu machen, geschweige denn durch etwas zu ersetzen, das sich mit dem Rest der Analyse deckt. Und ich kann nur hoffen, dass ich nicht (wie eben schon wieder zweimal) statt Konjunktion andauernd Konjugation geschrieben habe. Oh, wie habe ich das Wort Konjunktion verunstaltet in dieser Arbeit. Vorgestern Nacht habe ich beschlossen, es erstmal sein zu lassen, als auf einmal irgendwas so Abstruses da stand wie „Konkuintion“ und ich mir gar nicht mehr ausmalen wollte, was ich davor schon alles verhunzt hatte.

Prokrastination treibt einen dann irgendwann eben an seine Grenzen. So ist das nämlich.

Guara-na-na-ná

Standard

Die haben meine Nachtbuslinie gecancelt. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Ich bin aufs Fürchterlichste erschüttert. Mir fehlen die Worte. Wie kann man so grausam sein. Diese Welt ist ein schlechter Ort, und das Wegfallen der Eurolines-Nachtbuslinie zwischen Mannheim und Hamburg hat sie definitiv nicht besser gemacht.

Fuck, man. Die eine Sache, auf die man sich einfach verlä… Oh. Es wird jetzt von FlixBus abgedeckt, Touring kann mich mal. Na das war ja mal ein Schock. 19€ nach Hamburg und noch ne Stunde länger schlafen, als würde ich den für 25€ nehmen, der später losfährt und früher ankommt. Hah.

Okay, ich hab dann mal mein Busticket gebucht. Kepa braucht zum Glück nur am Sonntag dann Hilfe, er scheint sich also zumindest so weit berappelt zu haben, dass er morgen sein Zimmer alleine leergeräumt kriegt. Also kann ich Samstag Nachmittag containern gehen, was mich sehr freut, und morgen in aller Ruhe zu Hause gammeln. Yay.

Ich habe heute das unsagbare Glück gehabt, in die Uni zu kommen und festzustellen, dass der Spanischkurs ausfällt. Oh yes, ich hatte die Übersetzung schon wieder nicht gemacht. Während Englisch saß ich mit Barbara herum; wir haben uns über Tod und Katzen unterhalten, unter Anderem. Schon die zweite meiner Kommilitoninnen, die ich unglaublich mag, welche in so jungen Jahren schon mit Tod in der Familie konfrontiert wurde. Ich fühle mich mit meinen Problemchen dann immer so fehl am Platz, so unbedeutend.

Dafür habe ich ihr Guaraná-Pulver mitgebracht und nochmals versichert, dass es Wunder wirkt. Ich erfahre dies gerade erst wieder am eigenen Leib, nachdem ich das gute Zeug viel zu lange vernachlässigt auf dem Küchenregal hatte stehen lassen. Jetzt habe ich meine morgendliche Guaraná-Weizengras-Shot-Tradition wieder aufgenommen und bin hellauf begeistert, wie gut ich mich auf einmal fühle. Es hat im Bus zur Uni angefangen zu wirken und ich fühlte mich unwillkürlich grinsen und sagte mir fröhlich, oh, ich liebe Drogen.

Und es ist wirklich wahr. Ich liebe Drogen.

Das nur so als random Schlusswort.

Irgendwelche Welten, die eigentlich nicht da sind

Standard

Silvester mit Waltraud. Waltraud mit „d“. Weißt du was? Jetzt kann’s nur noch bergauuf gehen. Alda lan.

Basti sagte grad, „Ich vergewaltige dich einfach, dann wirst du automatisch wach.“ Und direkt danach:“Ich häng‘ zu viel mit Schmitty rum.“ Das stimmt allerdings. Schmitty geht’s offenbar nicht gut, weshalb ich Basti, der soeben das Haus verlassen hat, sagte, er solle ihn doch hierherschleppen. Mal schauen, ob er es schafft. Ich hab‘ Absinth konsumiert und befinde mich in einem außerordentlichspeziellen Zustand. Absinth sollte man wrklich nicht unterschätzen. Das reicht erstmal. Ich schlafe jetzt.

Es wird.

Standard

6523.

Ein Großteil der Conclusion ist fertig und ich habe meine Fünfhundert für heute geschafft. Nun plane ich meinen überfälligen Besuch in Portugal mit Caro, auch wenn es mir nicht wirklich gelingt, so weit hinter die Abgabe meiner Thesis zu denken, aber das wird sich vermutlich ändern. Spätestens, nachdem ich sie abgegeben habe.

More pressing issues: Ich hab‘ mir den Rücken verzogen gestern, es tut weh und nervt. Ganz davon abgesehen, dass ich meine linke Schulter seit dem Fahrradunfall vor ein paar Monaten nicht mehr ganz schmerzfrei in die andere Richtung drehen kann, wobei ich sie schone, so gut es geht, und es vielleicht aber trotzdem an der Zeit ist, da mal wen Professionelles draufschauen zu lassen. Aber es wird eigentlich doch immer ein bisschen besser, deshalb tendiere ich eher zu Warten.

Worauf ich nicht mehr viel länger warte, ist aber mein Abendessen. So einen Hunger hab‘ ich, das glaubt man gar nicht. Vielleicht schon, wenn man überlegt, dass seit dem Frühstück um zwölf doch schon wieder ein paar Stündchen vergangen sind. Basti war hier und hat sich irgendwelche Lieder heruntergeladen, während R in der Küche am Arbeiten oder Zocken war, so genau kann ich das nicht sagen, weil ich ja selbst die ganze Zeit hinter meinem Laptop hing. Dafür habe ich jetzt endlich das Pilzvideo aus Amsterdam von Basti bekommen und mich seit Langem mal wieder am Anblick meiner glückseligen, verstrahlten Pilzpersönlichkeit erfreuen können. Auch etwas, das ich nur empfehlen kann, solang man sich halbwegs unter Kontrolle hat und eine positiv veranlagte Grundhaltung mitbringt. Ich freue mich aufs nächste Mal. Irgendwann wird es kommen, und dann werde ich wieder diese unvergleichliche Bewusstseinsstufe erreichen. Ein Geschenk der Welt, selbst wenn man 20€ für den Trip hinlegen muss.

Jetzt gehe ich aber das Abendessen vorbereiten. Zum Glück habe ich noch genug Kartoffeln für dieses eine Blech, denn die Cherrytomaten, die ich Freitag bei Alnatura gerettet habe, schreien förmlich danach, zusammen mit Kartoffeln, Rosmarin, Thymian, Oregano, Knoblauch und Olivenöl im Ofen zu landen. Oh welch eine Wonne. Himmel, hab ich Hunger.

Zurück.

Standard

So. Ich bin zu Hause, hundemüde, aber (oder vielleicht „und daher“) irgendwo zwischen halb- und viertelwegs guter Dinge, und stehe vor der schlichtweg nicht zu bewältigenden Aufgabe, bis morgen um ein Uhr meine Wohnung aufgeräumt und geputzt sowie mir irgendeine Methode ausgedacht zu haben, die mittlerweile auf sieben Individuen geschrumpfte Mannschaft darin zu beherbergen. Aber das wird schon.

Caro hat mir abgesagt und JO auch, aus Zeitgründen.

Heute Früh war irgendwie unschön. Nach vier Stündchen Schlaf konnte ich kaum meinen Handyweckton als solchen identifizieren und wurde von Panik attackiert, keine Minute nachdem ich es dann doch geschafft hatte, ihn auszustellen. Papa kam rein, um mich zu wecken, aber ich war unfähig aufzustehen. Da hatte es mich offenbar aus dem Hinterhalt mit voller Wucht erwischt, das Ding, das am Abend davor so verdächtig leicht zu zähmen gewesen war.

Ich ging runter, sagte Guten Morgen zu Mama und vergaß in derselben Sekunde, dass ich sie überhaupt gesehen hatte. Unten angekommen stopfte ich mir schnell etwas Müsli rein, während Papa schon im Flur auf mich wartete, um mich zum Bahnhof zu fahren. Auf einmal war Mama unten und ich sagte ihr verwirrt Guten Morgen, woraufhin sie mich darauf hinwies, dass ich dies bereits zuvor getan hatte, und geradewegs in einen depressiven Anfall überging, da sie aus meinem Erstaunen ob ihres Anblicks geschlossen hatte, ich wäre gefahren, ohne mich zu verabschieden (womit sie wohl Recht hat; hätte sie nun tatsächlich noch geschlafen, wäre ich wahrscheinlich ohne sie zu wecken abgehauen. Aber aus Rücksichtnahme, nicht weil sie mir egal wäre. Aber wem sage ich das; ich schätze, dem Rest der Welt ist das klar. Ihr nicht, also befürchtete ich schon fast ein erneutes Drama, aber es konnte ebenso nochmal abgewendet werden). Natürlich hatte sie keinen Schimmer, wie es mir gerade ging. Also könnte ihr gerade nochmal verziehen werden, wie sie meine Verplantheit schon wieder volle Kanne als Beleidigung ihrer Person auffasste. Anstrengend, ich sag’s dir.

Oh Shit. Ich muss schlafen.

Und meine Wohnung saubermachen.

Aber erstmal schlafen, ich bin ja schon gar nicht mehr denkfähig.

Kepa lebt gut, schreibt er. Das ist gut; das ist gut zu hören. Ich frage mich immer noch, wie sie in dem Haushalt so etwas wie eine „gute Grundstimmung“ überhaupt hinbekommen. Umso besser, wenn es trotzdem funktioniert.
Wobei ich mit meinen Eltern ja auch ab und an gute Tage erlebe. (Die ich dann wie Weltwunder feiere, aber trotzdem. Es gibt sie.)
Oder er verdrängt einfach. Was soll man eigentlich auch sonst machen in seiner Lage. Das ist es doch, was wir alle tun. So überleben wir. Deshalb ist Wegsein auch immer so viel einfacher.

Ich bin so müde, ich werde mir jetzt die Ohrhänger rausnehmen und den BH ausziehen und alles Andere einfach lassen, wie es ist. In demselben abgewrackten blauen Pulli schlafen, in dem ich schon die Zugfahrt verbracht habe. (Der absolut in jeder Hinsicht unvertretbare I DON’T FUCKING CARE ‚BOUT ANYTHING, ANYTHING AT ALL bis zum Himmel schreiende Hardcore-Gammelpulli von Cathy, den sie mir in Thousand Oaks geschenkt hat, als ich nichts Warmes dabeihatte und es in California auf einmal rekordverdächtige Temperaturtiefs gab – wie auch nicht; ich war schließlich da – und den ich noch nie zuvor im Leben an Orten anhatte, an denen er den Blicken der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen wäre. Aber – richtig, er schreit die Wahrheit – egaler hätte mir das heute nicht sein können.) Den ganzen Kramsch in meinem Bett liegen lassen. Mütze auflassen. Computer vielleicht gerade noch so herunterfahren.

Machen wir das doch.

Alda lan, wie fertig ich bin. Das darf man ja schon fast nicht unterbrechen, so eine kuriose Welt spielt sich in meinem Kopf gerade ab. Wie auch immer sich eine Welt in einem Kopf abspielen kann. Und irgendwie zitiert er mir Kepa und Lisa und Papa, alles Sequenzen aus den Gesprächen vom Freitag. Ich habe zu viel Gespräch geführt am Freitag. Nichtmal zu viele Gespräche, einfach zu viel Gespräch. Das zieht alles in Schwaden an mir vorbei wie wirre Träume.

Träume. Gutes Stichwort.

Ich muss darauf trotzdem noch tausendunddreimal eingehen, vorher lässt es mir ja eh keine Ruhe. Ich kenn‘ mich doch.

Or maybe a bit of speed.

Standard

Paaaanik.. oder die Vorstufe von Panik.. ich hab‘ die Wahl zwischen KO und panisch, da nehm‘ ich lieber die Panik. Es ist eigentlich noch gar keine Panik, nur so eine Unruhe, die zu Panik ausarten würde, wenn ich noch eine Tasse Kaffee trinke. Wenigstens ein paar Drogen wirken bei mir zuverlässig…

Eigentlich bin ich ja am Arbeiten. Mir schräg gegenüber sitzt Sarah und ist fleißig, während ich hier sitze und es nicht bin. Jetzt aber wieder.

Nach dem, was Keyboard-Alex mir über Speed erzählt hat, will ich jetzt auch Speed. Ach Mensch.

Fallen Pawn’s Song: Ohne "M-kay", aber mit Kazoo. Endlich.

Standard

Einfach mal ein Kazoo von Trudi geschenkt bekommen. Sie und ihr ehemaliger Kumpel Bassel hatten mein altes an dem denkwürdigen Abend bei Olli zerstört (Milch und Alkohol und Kazoos = gefährliche Mischung) – und jetzt habe ich ein neues, ein halbes Jahr später, genau heute, an einem dieser herrlichen motivationserfüllten Tage nach acht Stunden Arbeit und einem weiteren Aufnahmeabend – nahtlos hintereinander. (Heute ging es Hey There an den Kragen – das ist dann auch demnächst soweit.)

Weil die zwei doppelten Kaffees bei der Arbeit wie üblich ihre herrliche Pflicht astrein erfüllt und mich in einen absoluten Astralzustand versetzt haben, tat ich mit dem unerwarteten Geschenk das einzig Logische: Ich kramte ein Projekt hervor, das ich seit über einem Jahr mit ebendiesem Instrumentchen zu vervollständigen gedacht hatte, vielleicht erkennt es ja noch jemand.

Und habe einfach mal schnell ein Kazoo und ein Cajón drübergerotzt.

Und liebe es.

(Und habe bei der Gelegenheit festgestellt, dass ich keine Ahnung habe, wo die Version mit der Egänzung des Ukumenschen herumfliegt. Falls sie noch irgendwo auftaucht.)

Fallen Pawn’s Song Version Aspi

Es ist wie eine Droge. Nein, es IST eine Droge.

Standard

Es ist schon nicht mehr zu beschreiben. Es ist einfach nicht zu beschreiben.
Das versteht jetzt keiner, und ich hätte ohne die Übersetzung auch nichts verstanden, denn um mir das selbst zu erarbeiten, fehlt mir momentan doch irgendwo die Zeit.
Aber ich sag‘ dir, Mensch, der du das nicht verstehst – und mich nicht verstehst, und überhaupt einfach mal nicht verstehst, was das soll – was ich die ganze Zeit von dieser Musik und dieser Sprache fasele – du ahnst nicht, welche Welten sich deiner Wahrnehmung entziehen.

To Do für nach den Klausuren:

– Umziehen.
– Euskera lernen.
– Gitarre lernen.
Argiak rauf und runter spielen, bis mir die Finger abfallen.

Aurpegi zurbil nekatu hartan
irrifarre bat margoztuaz,
egunero hamabietan,

kaleetan bakarrik.

Bere zapata apurtuekin,
bere soineko ederrenaz;
Denek galdetzen zioten ‘’zergaitik zoaz

amets galduen geltoki zaharrera?‘

Barrez urrunduz agur zioen,
ez zela berriz itzuliko.
Beti galdetzen zioten ‘’zergaitik zoaz

amets galduen geltoki zaharrera?‘

Zer ezkutatzen zuen begi ilunetan?
Zer kantatzen zion haizeari?
Izenik gabeko mila muxu gordetzen zituen

itxaropenaren trenaren zain.

Bere soineko ederrenaz,
zapata hautsiak oinetan,
isil-isilik bueltatzen zen

egunero hamabietan.

Zer ezkutatzen zuen begi ilunetan? 
Zer kantatzen zion haizeari? 
Izenik gabeko mila muxu gordetzen zituen 

itxaropenaren trenaren zain.

Baina gaur ez da itzuli.
Non dago? Ez da itzuli.
Joan eta ez da itzuli.
Non dago? Ez da itzuli.