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Kaffeereste

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Ich verstehe bis heute nicht, warum zwischen den Strömungen „Carpe diem“ und „Memento mori“ so eine harte Abgrenzung betrieben wird. Eines funktioniert doch nicht ohne das andere, beziehungsweise verliert jeden Sinn. Meiner Meinung nach sollte man sie eher so yin-und-yang-mäßig gegenüberstellen. Aber was weiß ich schon. Mein Semester LitWiss damals an der Hamburger Uni hat mir ja allerhöchstens dazu verholfen, danach mit Bestimmtheit sagen zu können, dass ich LitWiss im Großen und Ganzen für kompletten Schwachsinn halte. Da kann man ja gleich sagen, es würde Sinn machen, im Kunstunterricht Noten zu verteilen. Auf der gleichen Ebene bewegen sich die Literaturwissenschaften.

Ich hatte damals eine ziemlich gute Klausur geschrieben. Im Kurs das ganze Semester über kein Wort von mir gegeben und mir meine Erkenntnisse über das wunderbare „Mientras por competir con tu cabello“ von Luís de Góngora lieber für die Klausur aufbewahrt, was mir auch unverzüglich ein überraschtes „TOLL!“ daneben auf dem Klausurpapier einbrachte. Natürlich, denn nichts ist einfacher als eine LitWiss-Klausur, nachdem du ein ganzes Semester Zeit hattest, um herauszufinden, wie dein Dozent das Gedicht gerne genau interpretiert lesen würde. Viel mit eigenem Denken zu tun muss das nicht haben (ich hatte Glück, dass meine Einsicht ihn und mich gleichermaßen fasziniert hat); Hauptsache, man weiß, was sie hören wollen, und liefert das dann ab.

Eigentlich hatte ich nicht über Góngora nachgedacht, sondern über meinen Vater. Mir ist gestern schon aufgefallen, dass ich ja seit einigen Jahren sehr gern Kaffee trinke; das haben wir nun also gemeinsam. Was gestern konkret meine Aufmerksamkeit auf sich zog, war die Beobachtung, dass, wenn ich mir meine leere Kaffeetasse unter die Nase halte und den Geruch des letzten verbliebenen Tropfens Kaffee inhaliere, ich mich unweigerlich an meine Kindheit erinnere, als derselbe Geruch nach dem Frühstück der leeren Tasse meines Vaters entströmte. Ich mochte Kaffee damals noch nicht; weder geschmacklich noch geruchlich sagte er mir zu.

Auf jeden Fall dachte ich mir dann eben: Wenn mein Vater mal tot ist, wird mir dieser Geruch ganz fürchterlich wehtun. Und dann konnte ich Mama verstehen, die immer moniert, dass wir kaum je auf die Idee kommen, uns gegenseitig anzurufen.

Ende vom Lied: Ich sollte öfter mit meinem Vater reden.

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Metamorphosis

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So habe ich mich also gerade beim Altern erwischt.

Meine Haare sind mittlerweile wieder so lang, dass ich sie beinahe problemlos mit einem Haargummi oder einer Klammer zusammenhalten kann. Das bedeutet einerseits, dass der Weg zum sehnsüchtig erwarteten erneuten Verdreadetwerden stetig weiter beschritten wird, und andererseits, dass ich gerade mit Frisuren herumlaufe, wie ich sie zuletzt vor mehr als fünf Jahren getragen habe. Und das beschert mir unerwartete Erkenntnisse, heute gerade nämlich diejenige, dass ich älter aussehe als vor fünf Jahren.

Wer hätt’s gedacht, könnte man meinen, aber zum Einen ist der eigene Alterungsprozess einem ja doch meistens durch die ständige Konfrontation mit dem eigenen Körper eher verborgen (wenn es einem nicht gerade wieder unangenehm auffällt, wie einem die Knie wehtun, nachdem man einige Zeit auf dem Boden gesessen hat, wie es bei mir dieses Jahr auch häufiger der Fall ist). Und zum Anderen stecke ich in einem Körper, der sich bislang nicht sonderlich darum scherte, mit fortschreitender Zeit diese durch Veränderungen wiederzugeben – ich sah schon immer jung aus.

So trug es sich also heute zum ersten Mal zu, dass ich in den Spiegel schaute und mir mit einem Mal gewahr wurde: Du bist ja wirklich erwachsen. Das Gesicht, das mich da anschaute, hatte nichts Unfertiges mehr an sich. Jede Unbeholfenheit, jeder Selbstzweifel war daraus verschwunden, und dabei kann ich ganz und gar nicht behaupten, diese Begleiter erfolgreich abgeschüttelt zu haben. Aber mein Spiegelbild strahlt einfach Ruhe aus, ermutigt mich und lässt mich wissen, dass es mir vertraut. Ein Funken Neugier versteckt sich in den Augen und so viel mehr gelassene Gutmütigkeit, als ich mir selbst je zutrauen würde zu empfinden, insbesondere meiner eigenen Person gegenüber.

Es ist ja allgemein bekannt, dass die Mittzwanziger die körperliche Blütezeit des Lebens darstellen. Ich bin ein bisschen erschrocken darüber, dass dieser Moment so unendlich kurz ist. Wenn sich die Wandlung von jugendlich zu erwachsen in einem solchen Tempo vollzieht, kann ich nur mein Bestes daran setzen, dass nicht weitere fünf Jahre meinem Gesicht die Verbitterung oder Resignation aufsetzen, mit der so viele Artgenossen gezeichnet sind, besonders, wenn sie älter werden.

Fürs Erste aber bin ich einfach mal zufrieden.

Uni: Another new beginning.

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Es ist der übliche Wahnsinn, oder sollte ich einfach „Leben“ sagen. Die ersten zwei Wochen Uni liegen hinter mir, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich sowohl die Höhen als auch die Tiefen des Unilebens vollkommen verdrängt hatte in meinem langen halben Jahr Nichtstun / Umziehen / Umziehen / Nichtstun.

Zu den Höhen zählt sicherlich in erster Linie mein halbwegs wiedergewonnener Tag-Nacht-Rhythmus; Uni um 10 (in Kombination mit R, dessen Rausschmeißkünsten ich mindestens die Hälfte meiner morgendlichen Anwesenheit verdanke) verhindert zuverlässig das zuvor zur katastrophalen Gewohnheit gewordene Hängenbleiben im Bett bis zum späten Mittag. Und wie wir alle wissen: Es ist das Rausgehen, welches die meiste Überwindung kostet. Da gibt es nichts Besseres als Termine, die mich aus meiner Höhle treiben.

Es ist aber auch abgesehen vom Rausgehen an sich eine Freude, wieder an der Uni zu sein. Ich war ziemlich eindeutig noch nicht fertig mit diesem Abschnitt des Lebens. Der Uni-Alltag, er hat mir gefehlt. So anders als jede andere Form des Daseins. Du quälst dich Tag für Tag aus dem Bett (oder wirst herausgequält, wenn du Glück hast wie ich), um dir Kurse zu geben wie „Fachliche Kompetenz“ (morgen, halb neun) oder „Translations- und Kulturwissenschaft (B-Sprache)“ oder „Übersetzungsrelevante Sprachkompetenz“ oder allgemein eben Dinge, die eigentlich niemanden interessieren außer gerade diese hochspezifische Zielgruppe fehlgeleiteter Deppen, die sich in den Kopf gesetzt haben, ihr Leben mit der brotlosen Kunst des Übersetzens zu verbringen. Im Gespräch mit deinen Kommilitonen wunderst du dich immer wieder aufs Neue, dass sie augenscheinlich nicht weniger planlos sind als du selbst, trotz deines Quereinsteigertums inmitten einer Horde Übersetzungswissenschafts-BA-Absolventen.

Sehr schnell erinnerte ich mich dann auch wieder daran, wie eklig Prokrastination eigentlich sein kann. Gerade jetzt wäre eigentlich ein vorzüglicher Zeitpunkt, mir meinen Studi-Ausweis zu schnappen, auf dem meine Uni-ID steht, und mich mit nunmehr zwei Wochen Verspätung auch mal im LSF anzumelden, jetzt, wo ich herausgefunden habe, dass das fehlende Aktivierungs-Kennwort nicht wie gedacht in einem separaten Brief kommt, sondern die ganze Zeit im gleichen Umschlag auf seinen Moment gewartet hat wie der gesammelte Rest an mir zugesanrten Unterlagen.

Die erste Woche habe ich sowieso unentwegt zitternd verlebt, da besagter Umschlag mit Unterlagen mich noch nicht erreicht und ich somit keine Ahnung hatte, ob ich nun überhaupt eingeschrieben werden konnte oder nicht. Bei meinem Geschick hätte es mich wirklich nur latent verwundert, wenn überhaupt, wären mir meine am letzten möglichen Tag eingereichten Immatrikulationspapiere wegen Unvollständigkeit o. Ä. zurückgeschickt worden. Da ich entgegen jeder Logik – immerhin ist mir die relative Verantwortungslosigkeit meines Letzte-Minute-Stils durchaus bewusst – doch im Grunde einen extrem hohen Wert darauf lege, dass die Dinge so funktionieren, wie ich das brauche, war diese erste Woche der Ungewissheit also keine sonderlich angenehme. Gleich Dienstag Abend (erster Tag Uni) erlitt dieses Nervenbündel daher eine Panikattacke zuvor ungekannter Ausmaße und allererste nach außen wahrnehmbare im Beisein anderer Menschen (aka R, der überfordert war und sich daher aussuchte, am besten einfach gar nichts zu tun. Immerhin aber fragte er mich während des ersten Teils der Attacke, ob er etwas tun könnte, und stellte sich bereitwillig meinem embryonal zusammengekrümmten Körper als diesen festhaltende Verbindung zur Außenwelt zur Verfügung).

Auch hier allerdings war zu beobachten, dass Panik immer nur dann auf- bzw. in den Vordergrund trat, wenn ich zu Hause war. Draußen, wenn ich unterwegs bin und Dinge erledige, kommt die Panik nicht durch. Die Uni an sich hat mir von Anfang an nur gutgetan. Der Studiengang ist sehr klein und man kennt sich sehr schnell gegenseitig; ich habe gleich im ersten Kurs zwei der nettesten Kommilitoninnen kennengelernt und bin tags darauf mit ihnen noch Kaffee trinken gegangen, als einer unserer Kurse ausfiel (es ist hier an der Uni genau so unorganisiert wie an jeder anderen Uni der Welt. Herrlich), und war einfach nur begeistert, einen Studiengang voller Menschen vorgefunden zu haben, mit denen man wirklich gut klarkommen kann. So etwas kannte ich aus Konstanz nicht; wir waren so viele in der Linguistik und das familiäre Gefühl, welches hier vorherrscht, kam ausschließlich durch Euskera zustande. So habe ich dann ja auch meine einzigen Uni-Freunde in Euskera gewonnen.

Ich beobachte nach zwei Wochen bereits eine Verbesserung meines Zustands auf körperlicher Ebene. Das Fahrradfahren jeden Tag hilft ungemein, auch wenn es schon übertrieben kalt ist mittlerweile. Gerade den Drei-Kilometer-Berg runter morgens. W-w-w-w-w-w-w-wgh. Aber es ist gut, das Fahrrad zu nehmen. Man ist so frei und beweglich. Ich kann Sachen machen in der Stadt, nachdem ich aus der Uni komme. Katzenfutter beim Metzger holen – die Verkäuferin sieht mich nur zur Tür reinkommen und holt schon die Putenreste aus dem Tiefkühler, ich muss nicht einmal mehr etwas sagen. Paradiesisch.

Also halten wir fest, ich brauche die Uni zum Leben. Gleichzeitig prokrastiniere ich jetzt schon wieder wie ein Weltmeister und hasse etliche meiner Kurse, aber das ist völlig egal, denn das gehört dazu. Werde ich später mal Übersetzer? Ich hoffe nicht. Aber es ist immer noch der einzige Masterstudiengang weltweit, den ich mir vorstellen könnte zu machen. Und siehe da, hier bin ich.

Selten so geordnet zu einem Thema geschrieben hier. Ich bin verblüfft.

Ähh, fast vergessen, ich bin ja Studentin.

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So schreibe ich also meinen allerzweiten Eintrag in WordPress. Wie ich so gerne sage: Intereshting.

Zunächst nochmal zur Verdeutlichung: I’m not particularly happy to be here. Ich meine, ich habe nicht so viel dagegen, wie es hier aussieht und was man alles machen kann und so weiter und so bla, aber einerseits meine Gewohnheitsliebe und andererseits auch gewisse Vorzüge meiner sterbenden Altplattform blog.de lassen mich eben doch Letzterer recht bekümmert hinterhertrauern. (Ich hätte mit dem Trauern zwar ja eigentlich noch bis Dezember Zeit, aber du kennst mich ja (vielleicht). Mit Trauern wird schon angefangen, bevor es überhaupt vorbei ist. Ist so’n Nostalgikerding.) Aber gut, da müssen wir wohl durch.

Mir ist ein Monsterfail unterlaufen. Und zwar stellte ich heute, gerade in der Arbeit angekommen, mit einigem Entsetzen und ein paar Tagen Verspätung den dieswöchigen Beginn des neuen Semesters fest – super, ich hätte auch gar nicht gestern zum BA-Kolloquium gemusst oder so. Nein, stattdessen trieb ich mich in der Zeit ein paar Meter entfernt im zentralen Prüfungsamt rum und versuchte, an meine Unterlagen für eben diejenige Thesis zu kommen, für die ich unwissentlich dabeiwar das Kolloquium zu verpassen. Hm. Suboptimal.

Aber gut, das kann ich verschmerzen. Ich war ja letztes Semester eh schon bei ein paar Kolloquiumsterminen, wenn auch nicht sonderlich vielen, bevor mich die Lebenskraft wieder verließ. Ich habe dann dem Dozenten eine Mail geschrieben und kam mir unglaublich produktiv deswegen vor.

Wo ich schonmal dabeiwar, habe ich – den Wegfall des Nicht-Anfangen-Könnens ausnutzend, das zu Hause chronisch auf mir hängt – gleich noch das Vorlesungsverzeichnis nach Euskera-Kursen durchsucht, um zu merken: Oh, okay. Mittwochs. Wann? Ach so, halb zwei. Wie spät haben wir’s? Ah, 13.12 — „NEEEEEEINNNN!“

Ich bin aus der Arbeit geflüchtet und ab in die Uni wie nichts Gutes. Da ich keinen Stift dabeihatte, legte ich einen (sehr) kurzen Zwischenstopp zu Hause ein (es reichte für einen Wortwechsel zwischen R und mir, der genau aus „Ich bin nicht hier. Ich bin kein bisschen hier.“ – „Uni?“ – „JA. ALLERDINGS.“ bestand) und stopfte bei der Gelegenheit auch noch die Euskera-Mappe und das Wörterbuch in meinem Fahrradkorb. Wenn ich schon zu spät kommen würde, dann wenigstens mit Materialien.

Aber es hat sich gelohnt. Und wie es sich gelohnt hat. Es hat sich selten so gelohnt, mir die überstürzte Fahrt zur Uni in einem mörderischen Tempo anzutun – soweit der Uniberg meiner nicht gerade hochtrainierten physischen Erscheinung ein Tempo über Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Ich sage dir, it was bliss. Ich hatte keine Ahnung, wie mir Euskera gefehlt hat, keine. Mal ganz davon abgesehen, dass ich, glaube ich, meiner alten Zwischenmieterin aus dem Wohnheim im Kurs begegnet bin, die ich nie zu Gesicht bekommen hatte, weil ich in Euskadi war. Alderleherr. Zufälle gibt’s. Und die neue Dozentin ist wunderbar. Absolut wunderbar.

So. Nun sollte ich mich ans Versorgen meiner soeben containerten Schätzchen machen, duschen und hier aufräumen. Meine Kochaktion hat irgendwie die Hälfte der Küche in Anspruch genommen. (Aber auch die hat sich gelohnt; die Nudeln sind köstlich geworden. Mit Broccoli, Zwiebeln, Sellerie, Chilikernen, ganz viel Kräutersalz und Pfeffer, Raspelkäse und dem Rest Flüssigkeit, in die Trudis Krautwickel eingelegt waren. Genial. Und das Allerbeste ist, dass, wenn ich mein geliebtes „Was bliebe übrig ohne gerettete Zutaten?“-Spielchen mache, genau eine Prise Himalayasalz, ein Hauch Paprikapulver und ein Liter Wasser dabei herauskommt. Meine Dankbarkeit ist unermesslich.)

Eigentlich hatte ich gar keine Lust zu kochen. Umso glücklicher bin ich, es doch getan zu haben. Ich kann mir nicht erlauben, sobald ich alleine bin in Lethargie zu versinken. Ich habe schon völlig vergessen, was für eine Tatkraft ich irgendwann mal hatte, als ich allein gelebt habe. Ich sollte mein Allermöglichstes tun, um die wieder hervorzuholen. Das ist ein Punkt, in dem mir R’s Anwesenheit wirklich nicht guttut, so ehrlich sollte ich zu mir schon sein. Es wird alles so viel schwieriger, wenn du dein Leben mit jemandem teilst, dessen aktives Dasein sich zu überdimensional großen Teilen aus Politik, Kneipe und seinem Laptop zusammensetzt. Man sollte meinen, dass das schlichte Dasitzen eines R’s mit Laptop kein großes Hindernis darstellt, um trotzdem Dinge zu erledigen, aber sei dir gewahr, dass dem nicht so ist. Er bremst mich einfach kolossal aus. Ich bin jemand, der vom Ding her schon eher mitgerissen werden muss. In den meisten Lebenslagen komme ich ohne Mitgerissenwerden gar nicht klar. Das heißt wohl, dass ich diesen Sachverhalt wieder mal als Herausforderung sehen sollte, genau daran bei mir zu arbeiten. Mehr Antrieb aus mir selbst heraus, sollte die Devise lauten. Dinge für mich selbst schaffen, ohne dabei auf die Motivation oder Anerkennung Anderer angewiesen zu sein.

Ist ja gut. Challenge accepted.

Handik gutxira, gaur.

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Also. Ich hocke in Daniels Büro und warte, bis er damit fertig ist, Basti und seiner neuen Euskera-Kollegin Vera ihren wöchentlichen Privatunterricht zu erteilen.

Das lief mal wieder anders als geplant. Zum Tutorium hat es nicht mehr gereicht – ich bin einzig und allein deswegen um 15.08 aufgewacht, weil Lisa sich diesen Moment ausgesucht hatte, mir eine SMS zu schreiben. Danke Gowai, dass mein Handy nicht auf lautlos war, sonst würde ich am Ende jetzt noch schlafen.

Dann machte ich mich ohne Umwege auf in die Uni, weil Lisa gesagt hatte, dass sie mit mir reden wollte. Ich habe bis jetzt genau eine Banane gegessen, und das auch nur widerwillig, weil sie Daniel gehörte und mir in ihrer festen, knallgelben Erscheinung fast schon unnatürlich unreif erschien. Alles untrügliche Indizien dafür, dass er sie ganz bestimmt nicht aus dem Container gefischt hat. Mal ganz davon abgesehen, dass Daniel vermutlich wenig ferner läge, als sein Essen durch Rettungsmaßnahmen im Stil meiner eigenen Lebensweise zu besorgen. Nunja, ich habe trotzdem eine gegessen. Wenn ich mich zuvor schon erfolgreich davon abgehalten hatte, mir hier in der „Arche“, dem in der Uni befindlichen Asien-Restaurant, eine riesige Box Frühlingsrollen zu holen.

Nachdem ich mit Lisa geredet hatte, wollte ich eigentlich mit Daniel meinen Text durchgehen, nur war er leider noch nicht im Büro. Dann machte ich mich auf die Suche nach dem Seezeit-Shop, um eine Geburtstagskarte für Oma zu kaufen (nachdem ich von Zuhause zu hektisch aufgebrochen war, um in den unergründlichen Tiefen meiner Regale noch eine aufzutun), musste aber feststellen, dass der, wohl im Zuge der gerade hier stattfindenden Umbaumaßnahmen, in mir unbekannte Räumlichkeiten umgesiedelt wurde. Okay, zumindest Briefmarken wollte ich mir aber schonmal holen, also ging ich mit Handy am Ohr (wenn ich schon noch eine Viertelstunde Zeit hatte, bis Daniel um 5 ganz sicher im Büro wäre, wollte ich die Zeit noch sinnvoll nutzen und mal nachhören, ob R noch lebt) in Richtung des Automaten. Der Automat war außer Betrieb – ich war nie eine Freundin von Murphys Hypothesen, aber manchmal gerät meine Überzeugung ins Schwanken – also ging ich mit R nach draußen und ließ mich auf der Bank an der Bushaltestelle von ihm über die neuesten Murat-Geschehnisse in Kenntnis setzen. Wer hat schon das Glück, in einer eigenen, privaten Miethai-Soap zu wohnen? Ach ja, R’s WG hat es. Und ich selbst komme mir vor wie der gebannte Zuschauer vor dem Fernseher, mit dem Hörer am Ohr – es ist eine interaktive Sendung.

Es ist schon eine Herausforderung, sich nicht permanent einzumischen, während direkt neben einem ein unfassbares Deutsch-Euskera-Gestümpere stattfindet, das zu beobachten irgendwas zwischen Verzweiflung, Glück und Belustigung hervorruft. Zehn Minuten noch, dann sind sie fertig, laut Daniel. Dann gehe ich nachher mit Basti nach Hause und habe natürlich genau NICHTS von alldem gemacht, was für heute auf meiner To-Do-Liste steht. Yaaay, so gehört sich das. Aber ich werde schon noch diszipliniert werden, irgendwann am Wochenende. Oder so.

So viel Zeit habe ich ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr tagsüber am Computer verbracht. Was ist nur aus meinem Leben geworden; mittlerweile braucht es wirklich den Umstand, dass ich zwei Stunden an der Uni festsitze, um mich an den Computer zu treiben. Mein Leben tut mir gut. Selbst jetzt, wo ich dann doch wieder am Computer sitze, tue ich es in Daniels Büro, nicht zu Hause im Bett. Skurril.

Wenn ich nach Hause komme, muss ich meine Ohrhänger suchen, die mir aus der Tasche geflogen sein müssen, während ich zum Bus gerannt bin. So ein Scheiß, das waren welche von meinen allerliebsten selbstgemachten Ohrhängern. Sie dürfen nicht wegsein, das geht einfach nicht. Und sie hätten so grandios zu meinen Sachen gepasst heute, unfassbar grandios.

Jetzt sind sie gleich fertig! Wunderbar, ich bin dann mal weg.

Tippen im Halbschlaf.

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Ich dreh noch durch irgendwann. Nein, keine Frage, mir geht’s ausgezeichnet. (Und ich habe so viel zu berichten, dass es mir schon davor graust, das alles verschriftlichen zu müssen.) Aber ach, verdammt seist du, Ukumensch. Ich erkläre später; jetzt rede ich mit Caro. Endlich. Endlich.

So. Whoa, das war überfällig. Warum also soll der Ukumensch verdammt sein, nur weil mir durch mein zufälliges Erscheinen auf der Plattform hier, nachdem er gerade zufällig einen Eintrag rausgehauen hatte, dem ich demzufolge in der Vorschau auf der Startseite zwangsläufig begegnen musste, sein immerwährendes Existieren direkt neben mir, virtuell gesehen, auf eine zu konkrete Weise in Erinnerung gerufen wurde? Ich weiß es selbst nicht mehr; ich weiß nur, dass ich heute Muffins backe, mit uralten Eierlikör-Pralinés, die mir Thomas geschenkt hat. Andere Geschichte, herrliche Geschichte.

Neulich in Oldesloe habe ich Johanna die beunruhigend zahlreichen Parallelen aufgezählt, die ich binnen kürzester Zeit zwischen R und dem Ukumenschen festgestellt hatte. Es waren derer so viele, dass ich eine halbe Zugfahrt von Hamburg nach Oldesloe damit verbracht habe und selbst am Morgen danach mir immer noch mehr einfielen. Es hat praktisch nicht mehr aufgehört. Wohl die am stärksten ausgeprägte Ähnlichkeit wird sein, wie sie beide – Opfer ihrer ewig überreflektierenden, in allen Lebensbereichen dominanten Köpfe – verschiedenste ihrer Eigenschaften für ganz einzigartig und speziell halten und stolz der Welt verkünden, welche sich dann angemessen beeindruckt zeigt. Whoa, so toll bist du?? Und wenig später kommt man nach genauerem Überlegen zu der Erkenntnis, dass das eben Gehörte eigentlich den meisten Menschen eigen ist, mit dem Unterschied, dass für gewöhnlich niemand auf die Idee kommt, darüber nachzudenken, und folglich vermutlich einfach besagte Eigenschaft an sich oder Anderen nicht einmal bewusst wahrnimmt.

Doch, ich denke beizeiten über so etwas nach. Genau wie darüber, dass ich dem Ukumenschen noch fünf Euro schulde, was mir ein schlechtes Gewissen bereitet, oder darüber, dass mein ganzes Leben heute nicht das wäre, was es ist, wäre ich nie Şahin über den Weg gelaufen. Ich hätte dann auch ganz sicher nicht gerade ein paar Stunden mit Caro geredet. Merkwürdig.

Ich muss eigentlich schlafen, und das ziemlich dringend; um 10.20 treffe ich mich mit dem Kaiser und bespreche meine BA-Thesis, also sollte ich zu dem Zeitpunkt wach sein und mich vorzugsweise im Kaiser’schen Büro befinden. Lass mich aber noch kurz erwähnen – es wird wirklich Zeit – dass mir R den Vorschlag unterbreitet hat, die Beziehung einseitig zu öffnen, damit ich für mich herausfinden kann, dass Poly toll ist – was sich so ziemlich genau mit der einzigen Möglichkeit deckt, die ich für die abstruse Konstellation, die diese Beziehung darstellt, letztendlich gesehen hätte. Er sagte, er kann auch drei-vier Jahre warten. Er scheint wirklich Vertrauen zu haben, dass ich es irgendwann begreife und dann auch noch umsetze. Ich wünschte, ich könnte mit demselben Optimismus da herangehen. Aber die Hauptsache ist, ich kann wieder leben, so richtig ohne das omnipräsente Gewicht auf meinen Schultern, das in den letzten Wochen schon wieder ganz gut dabeiwar, mich in Richtung Boden zu zwingen. Überraschenderweise war Sarah bisher diejenige, die sich am meisten mit mir zu freuen schien; ihre Reaktion war weitaus enthusiastischer, als ich in Hinblick auf unser momentan schon recht distanziertes Verhältnis erwartet hätte. Ich bin nicht sicher, ob der Mangel an Begeisterung bei den Anderen darauf zurückzuführen ist, dass sie es von vornherein für selbstverständlich halten, dass er seine Prinzipien so voll und ganz in den Wind geschmissen hat, um mich behalten zu können. Oder darauf, dass ihnen die Tragweite nie klar war. Vielleicht ist es auch eigentlich nicht so interessant, wie es für mich von innen heraus aussieht. Und ich tippe schon wieder, ohne denken zu können, im Halbschlaf. Ich sollte Zähne putzen gehen und mich schlafen legen. Bastis Wecker klingelt um zehn vor acht. Der pennt aber auch schon seit Stunden, der Glückliche.

Deprimierend…

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Ich bin motiviert,

– meinen BA dieses Jahr tatsächlich zu machen.
– meinen Master in Übersetzung zu machen.
– ein containertarisches Koch- und Handbuch rauszubringen.
– zu versuchen, meine utopische Bewerbungshilfe- und Lektoratsagentur auf die Beine zu stellen.

Ich schaffe es dagegen nicht,

– meine Sanskrit-Mappe fertigzumachen bzw mich darum zu kümmern, sie abzugeben.
– mein Uni-Mail-Postfach regelmäßig zu checken.
– rechtzeitig aus dem Bett zu kommen, um um 11 Uhr vormittags in der Arbeit zu sein.
– Mails und Nachrichten zu beantworten, die sich seit Ewigkeiten in meinen diversen Inboxes stapeln.
– mich um meine sozialen Kontakte zu kümmern bzw meine wichtigsten Kontakte aufrecht zu erhalten.

Was ist verkehrt mit mir? Wenn ich etwas erreichen möchte, sollte ich vielleicht erst einmal dafür sorgen, meinen Alltag zumindest halbwegs vernünftig auf die Reihe zu bekommen.

Pendel und Presswürste

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Also.. ich will wirklich nicht behaupten, ich hätte über die Zeit verteilt nicht eine ganze Sammlung merk- und denkwürdiger Unterhaltungen mit Kepa geführt, aber sie scheinen nur noch besser zu werden, seitdem er mich abgesägt hat. Ich hatte eigentlich nie die Chance, ihn wirklich gut kennenzulernen – ich habe ihn ja überhaupt erst kennengelernt, als wir (von kurzen Unterbrechungen mal abgesehen) zum ersten Mal überhaupt, seit ich vier war, nicht mehr am gleichen Ort lebten.

Das muss man sich eigentlich erstmal vorstellen. Wie so ein Riesenpendel, das sich langsam einschwingt – jedes Mal ein bisschen weniger versetzt.

Dass er in Oldesloe geboren wurde und eine halbe Stunde von dort entfernt aufgewachsen ist, ist jetzt an sich nicht das riesenspektakuläre Drama; zumindest über seinen Vater weiß ich, dass er schon ewig in der Gegend gelebt hat. Meine Eltern dagegen sind nichtmal ansatzweise norddeutsch, alle beide nicht. Ich kam von Berlin aus nach Oldesloe, als ich gerade vier Jahre alt war, mein Vater in Hamburg eine neue Arbeit antrat und zusammen mit meiner Mutter das Haus gekauft hatte, das erst seit ein paar Tagen niemand von uns mehr bewohnt. Ich solle in einer ländlicheren Gegend aufwachsen, hatten die beiden befunden, und das damals noch etwas idyllischer und weniger heruntergekommen anmutende Kleinstädchen in praktischer Pendlerlage zwischen Hamburg und Lübeck wurde ihren Ansprüchen dafür genau gerecht. Derweil hing der achtjährige Peter (dass er mal zu einem Kepa werden würde, konnte damals ja noch niemand ahnen) in einem Haus direkt am See bei seiner Familie rum und wurde vermutlich damals schon von seinem Vater mit der Lebensweisheit indoktriniert, ein Mensch sei nur dann ein Mensch, wenn er unternehmerisch denken könne.

Dann gehen wir studieren, einmal quer durchs Land an die gleiche Uni.

Dann landen wir bei Enara. Er in ihrem ersten Lehrjahr, ich im zweiten. Er wollte ja unbedingt Baskisch lernen, nachdem ihm irgendwann mal dieser merkwürdige Fußballverein aufgefallen war, Athletic Bilbao, bei dem – ganz konsequent – ausschließlich Basken spielen dürfen. Also fuhr er spontan mal hin, um das Treiben da unten genauer ins Visier zu nehmen, und verliebte sich in das Land. So kann’s kommen. Ich hatte keine Ahnung von nichts, als ich den Kurs bei Enara anfing; ich hatte einfach nur in meinen Linguistik-Vorlesungen ein paar Bemerkungen über den einzigartigen Status des Baskischen gehört und dachte mir, hey, schau dir das doch mal an. Dann lernte ich Ilargia kennen. Und ab da war es nicht mehr weit, bis ich Enara – hyper bis zum Gehtnichtmehr – die Nachricht überbrachte, dass ich meinen Erasmus-Platz in Vitoria bekommen hatte.

Und dann ist Exkursion nach Vitoria mit insgesamt 20 Teilnehmern aus Enaras verschiedenen Kursen, und ich lerne Kepa kennen. Im Baskenland, wo auch sonst. Faszinierend, wenn man sich das alles in einem rasend schnellen Wirbel vorstellt und in dem Moment auf Stop drückt, in dem ich Kepa verkünde, dass ich das Buch, welches ich eben im Elkar gekauft habe (das erste, das mir in die Finger kam, dessen Titel ich ganz verstanden habe), irgendwann vorhabe lesen zu können.
Egia esan. Ebendieses Buch liegt gerade neben meinem Laptop und ich betrachte es halb ungläubig aus dem Augenwinkel. Ich sollte wieder mal reinschauen; es ist schon viel zu lange her.
Vor allem amüsiert mich, wie ich damals den Titel eigentlich nicht wirklich verstanden habe. Sicher, egia esan heißt die Wahrheit sagen, genau wie ich dachte. Aber viel mehr als das bedeutet es eigentlich „um ehrlich zu sein“, „um es mal so zu sagen“. Ich hätte dieses Buch eigentlich gar nicht haben dürfen. Wer weiß, welches an seiner Stelle rechtmäßig hier neben mir liegen sollte. Wer weiß.

Naja. Darum geht es ja eigentlich gar nicht. Überhaupt war doch eigentlich alles, was ich sagen wollte, dass ich unheimlich gute Gespräche mit Kepa hatte, seitdem er mich abgesägt hat. Zwei Stück an der Zahl nun bereits in ja doch recht kurzer Zeit. Das erste war direkt dabei, bzw dann danach. In diesen paar Stunden habe ich mehr Einblicke in sein Innenleben bekommen als in den anderthalb Jahren davor zusammen. Überhaupt in ihn. Überhaupt in sein Leben.
Und heute wieder. Über Stunden haben wir geschrieben, wie schon lange nicht mehr. Über alles Mögliche. Über alles Mögliche Wichtige. Zwischen dem ganzen Unsinn, der unseren Umgang miteinander ausmacht. Ich fühle mich privilegiert, ihn wieder ein Stück besser kennengelernt zu haben.

Irgendwo war es unglaublich gut, dass er mich abgesägt hat. Es hat so viel Transparenz mit sich gebracht. Ich höre zwar deshalb nicht auf, mich furchtbar in ihn zu verlieben, aber das macht überhaupt nichts. Es ist alles so einfach, wenn die Verhältnisse geklärt sind.

Bleibt zu erwähnen, dass sich wieder mal die Haut von meinen Händen ablöst, ich soeben einen beachtlichen Teil meines linken Daumens verdrückt habe und irgendwie befürchte zu wissen, warum mein rechter Zeigefinger seit Tagen wehtut, den Eindruck macht, als wolle er seinen Nagel aus dem Bett sprengen, und sich wie eine Presswurst anfühlt. Er ist eine Presswurst. Eine viel zu hohe Anzahl meiner Finger sind Presswürste, eingequetscht in einer Hautschicht, die längst kein Teil von ihnen mehr ist. Wie eklig.

Mir fehlt ein Stück vom Daumen, aber sonst ist alles gut.

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Uff, was war das bitte für ein desaströser Abend.

Meine Stimmung ist wieder im Normalbereich. Das habe ich der Reihe nach Robert, JO und Caro zu verdanken, die mich etliche Stunden lang verlässlich und geduldig ertragen haben (sowie vermutlich ein klein wenig der Tatsache, dass 1) noch Kokosmakronen dawaren, die ich in mich reinstopfen konnte, und 2) sich der arme Kerl, auf den momentan mal wieder all meine Zustände irgendwie projiziert werden, am Ende doch noch gemeldet hat und ich somit beruhigt ins Bett gehen kann).
Ich habe gestern während der Autofahrt zurück nach Hause erst wieder festgestellt, dass unter meinen sprichwörtlich an einer Hand abzählbaren guten Freunden, am heutigen Tage, wenn ich wollte, mit Leichtigkeit eine Quote von bis zu 100% Redundant Nimrods bzw. RN-relateden Personen anzusiedeln wäre. (Welch abstruse Windungen das Leben doch aufweist.) Da ich aber zu privilegiert für diese Welt bin, habe ich mehr als fünf exeptionelle Freunde und erachte es für weder nötig noch sinnvoll, unter ihnen noch Hierarchien aufzustellen.

Statt das weiter auszuführen oder anderweitig zu philosophieren anzufangen, sollte ich jetzt allerdings mal schlafengehen, um die Wunder der Syntax nachher in halbwegs wachem Zustand erleben zu können.

zaila da

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Es geht wieder besser. Mein gestörter Kopf scheint sich ein wenig beruhigt zu haben. Ich habe auch keinen Drang mehr zu heulen. Ich bin sehr müde (auch wenn es geschlagene zwölf Uhr war, als Pedro heute an meine Terrassentür klopfte, um mich nach Hause zu transportieren), aber das musste doch noch mitgeteilt werden.

Ich hab‘ mich gerade in diesem Lied wiedergefunden.

Hätte ich daran gestern gedacht, wäre nichts Gutes dabei herausgekommen.
Ich bin verwundert, weil ich mich immer einsamer fühle, obwohl ich immer weniger auch nur dazu komme, für mich alleine Zeit zu verbringen. Hoffentlich spielen mir die Medis keinen Streich; nicht dass sich meine Wahrnehmung wieder verzerrt.

Am meisten verwundert mich das Gedicht von Kepa-Pedro. Genauer gesagt seine Akkuratheit. Es ist Wort für Wort so akkurat, dass ich damals unwillkürlich das Bedürfnis hatte, mich dazuzustellen, zu dem sehr einsamen Mädchen im Garten hinterm Blumenbeet. Es ist schon ziemlich merkwürdig, wenn über dich solche Wahrheiten geschrieben werden, dass du nach über einem Jahr erst feststellst, wie wahr sie waren. Und nicht aufhörst, dich zu wundern.
Wenn ich wieder wach und zurechnungsfähig bin, schau ich mir das Ding nochmal an. Danke, Facebook, für unendliche Verlaufspeicherung.