Schlagwort-Archive: Nacht

Anti-Sucht und Sommerpläne: wer nicht schlafen kann, nutzt die Nacht eben so.

Standard

Ich habe soeben beschlossen, meine Zocksucht zu bekämpfen, indem ich unter der Woche kein AOE mehr spiele. Außerdem werde ich den Rest der Woche bis 18.00 keine Handyspiele mehr spielen, sodass zumindest eine realistische Chance besteht, dass ich vor dem Urlaub noch irgendetwas für meine bislang nicht existente Hausarbeit geschafft bekomme.

Diese Maßnahme ist aber auch wirklich überfällig. Was ich vom Tag nicht verschlafe momentan, das verzocke ich, und es widert mich so dermaßen an. Einen suchtanfälligeren Menschen als mich hat die Welt noch nicht erlebt – wenigstens aber habe ich die Fähigkeit der Selbstreflektion und kann intervenieren, wie damals mit meinem Radikalausstieg aus Facebookspielen eindrucksvoll bewiesen (was nicht heißt, ganz im Gegenteil, dass mich heute noch gelegentlich die Sehnsucht danach packt, wieder Treasure Isle spielen zu können).

Nun hänge ich hier also neben dem schlafenden R im Bett und bin wach. Es war nicht anders zu erwarten, nachdem ich mir am Nachmittag gleich zwei Dosen Energy hintereinander einverleibt habe. Musste aber sein, ich brauchte dringend Instant Gratification. Um nämlich ein wenig Geld von meinen nicht enden wollenden Bestell-Eskapaden wieder reinzuholen, habe ich mich endlich mal getraut, bei dieser Plattform My little Job einen Auftrag anzunehmen, und so einige Stunden meiner Zeit heute für Produktrecherche im Bereich Fahrradzubehör geopfert. Wenn alles gut geht, wird mir das am Ende 22 Euro eingebracht haben. Somit könnte ich immerhin den Kauf der in Bälde eintreffenden grünen Swarovski-Perlen vor mir selbst rechtfertigen. Oder den der blauen. Sie haben beide 20€ gekostet. Sollte das heute also funktioniert haben, lasse ich demnächst für einen weiteren Auftrag dieser Art nochmal einen Nachmittag draufgehen. Solange es nichts mit der Hausarbeit zu tun hat, lässt mich das Alien in meinem Kopf immerhin Recherchearbeit verrichten.

Schöne Dinge: Wie es aussieht, fahre ich im Sommer mit Basti nach zum polnischen Woodstock-Festival und zuvor für einige Tage nach Luxemburg. Es scheint ihm wichtig zu sein, mir die ganzen Orte seiner Vergangenheit zu zeigen, über die er momentan eh unheimlich viel nachdenkt. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn er hat einiges davon: so viel hat dieser Mensch schon getan und erlebt, dass ihn Becci letzten Sommer fragte, ob er sich sicher sei, erst 25 und noch keine 40 Jahre lang auf der Welt zu sein.

Und mit Becci möchte ich nach England trampen. Nachdem es bisher mit unseren Tramp-Plänen nie was wurde und „bevor man da irgendwann ein Visum braucht“, wie Becci feststellte. Wir waren beide noch nie dort, und das sollte sich ändern.

Und als wäre das noch nicht genug, kommt danach der August: Ich gehe Caro besuchen und nehme mit… wen, weiß ich noch nicht so genau, aber R kommt mit, wenn es mit seinen verbleibenden Urlaubstagen hinkommt, und Basti, wenn es mit seinem verbleibenden Geld hinkommt. Wobei das weniger ein Problem sein sollte, da er bei mir sowieso so hoch verschuldet ist, dass ich es nicht einsehe, was es für einen Unterschied es machen sollte, ihm die paar hundert Euro nicht auch noch zu leihen.

Nunja, so ist das alles. Ich hätte weitaus mehr noch zu berichten, aber es ist unsagbar unbequem hier, so unbewegt auf einen Arm gestützt – meine Schulter läuft gleich Amok. Und ich sollte mal versuchen zu schlafen.

Werbeanzeigen

Sahne auf Käsekuchen

Standard

Und schon wieder Nacht. Ich habe mir eins meiner Käsekuchengläser aufgemacht und verspeise aktuell dessen Inhalt zusammen mit Apfelmus und Sprühsahne. Zuverlässig erinnert mich dies an den dicken Drachen, Desipio, der einst von mir wissen wollte, ob ich die Kombination von Käsekuchen und Schlagsahne für geschmacklos halte. Und an Metronomy-Bernd, dessen Sohn vielleicht, vielleicht aber auch nicht irgendwann mal mit Käsekuchen nach meinem weltbesten Rezept verköstigt wurde.

Das waren schon komische Charaktere, die beiden. Jeder von ihnen hat meinen Blog über eine kurze Zeit hinweg heimgesucht, sogar intensivst (im Falle des Drachens), und sich im Anschluss wieder vom Acker gemacht, genau so plötzlich, wie sie hereingeschneit waren. Schon merkwürdig, wie die Leute manchmal so aus dem Nichts auftauchen, einmal kurz ein Stichflämmchen entfachen und dann in dasselbe dunkle Nichts hinein auf Nimmerwiedersehen wieder verschwinden. Aber dafür ist das Internet schließlich prädestiniert.

Ich sollte ins Bett. Seit Tagen stelle ich mir den Wecker auf 9.56 Uhr und schlafe jedes Mal am Ende doch bis zwölf. Das kann so nicht weitergehen.

Flamish Invasion

Standard

Now in Stockholm. Ich habe noch original nichts von der Stadt gesehen, was daran liegen könnte, dass ich den gestrigen Tag bis vier Uhr nachmittags im Koma verbracht habe. Aber dafür gibt es ja noch heute und morgen. Sarah ist ins Vasa-Museum gegangen, mit dem Ägypter, den wir gestern hier im Hostel kennengelernt haben. Ich bin ja mal so überhaupt nicht für Kriegsschiffe zu begeistern und immer noch der Meinung, das einzig Gute an der Vasa sei gerade ihr erbärmliches Ende gewesen. Und dafür muss ich keinem Museum horrende Summen an Eintritt zahlen.

Umso mehr freue ich mich auf den Nachmittag; wir treffen uns um 2, um (zusammen mit einer Kompatriotin Sarahs, Zimmergenossin und ganz nett, sowie ihrer hier ERASMUS machenden Freundin) ein bisschen herumzustromern und uns eventuell einer dieser Gratis-Walking-Tours anzuschließen.

Nach dem ausgiebigen Schlafmarathon gestern habe ich natürlich ausgezeichnet einschlafen können nachts. Es war ungefähr das Furchtbarste, das mir passieren konnte, da wach in einem von fünf anderen Menschen bevölkerten Zimmer herumzuliegen und nichts tun zu können. Es wird Zeit, dass ich nach Hause komme. Meine Insecurity Issues nehmen Überhand. Ich habe teuflische Stimmen im Kopf nachts, die mir einreden, ich hätte alles falsch gemacht. Die mir sagen, wie feige ich sei, wie unmenschlich feige. Dass ich mich in die Fassade eines Lebens hineinmanövriert habe wie ein Parasit, mit jemandem, der dieses Leben nicht möchte. Ich baue darauf, dass die Realität mir bald wieder eine andere Geschichte erzählen wird. Ich muss nur wieder nach Hause kommen.

Aber davon nun genug. Ich bin von Licht und schlechter Musik umgeben, habe Kaffee und Brot mit Spiegelei gefrühstückt (ich habe zwei Eier und ein Stück Brie in dem herrlich ergiebigen Fundus an hiergelassenen Lebensmitteln früherer Hostelgäste aufgetan und mir und der Flämin je eins zubereitet) und mache mich jetzt langsam mal auf in die Stadt. Ein bisschen kann ich ja wirklich schonmal auf eigene Faust erkunden, wenn ich schon bereits den zweiten Tag in Folge so dermaßen faul begonnen habe. Es ist das wunderbarste Wetter da draußen. Geld wechseln und mir ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel holen, das werde ich tun.

Zuvor aber noch eine erstaunliche Nachricht: Offenbar habe ich Internet in meiner Wohnung. Das wäre doch mal was, nach vier Monaten Warten. Man wird sehen.

Suicidal mode deactivated.

Standard

Ich lebe wieder. Basti war gad noch hier – er ist R vorhin in der Kneipe begegnet und hat sich irgendwie schon gedacht, dass etwas im Argen liegt, nachdem dieser seine Grottenlaune an ihm ausgelassen hatte. Meine dagegen ist jetzt wieder komplett in Ordnung; alles, was verdrängt gehört, steckt wieder sicher in Pandoras Büchse und ich kann mich kaum noch an den Weltuntergang in meinem Kopf erinnern. Sofern es mir nicht wieder vergegenwärtigt wird, wenn R nach Hause kommt, dürfte alles gut sein. Jetzt kann ich mich wieder darüber freuen, dass es Laura wieder gut geht und ich helfen konnte, und ganz nebenbei habe ich, wenn schon kein Stück BA, am vergangenen Tag eine Unmenge Nähzeug erledigt. Auch erwähnenswert; in meiner Kommode stapelte sich noch bis heute ein Berg mit Bestandteilen von vor einem Jahr.

Hm. Es ist noch verhältnismäßig früh. Wenn auch nicht für mich altes Ömschen, das inzwischen konsequent jeden Tag um 12 rum ins Bett geht (wie um alles in der Welt habe ich das geschafft). Ich würde zwar gern wachbleiben, bis R zurückkommt, aber in Anbetracht der Lage würde das vermutlich bedeuten, bis halb fünf Uhr hier zu hängen und die schlafrhythmustechnischen Errungenschaften der ganzen letzten Wochen zu ruinieren. Ich habe das Gefühl, dass er sich erstmal noch bei irgendjemandem in der WG abschießen wird, sein Mittel gegen alles, und das kann natürlich dauern. Hm. Eigentlich ein Grund dafür, wirklich wachzubleiben; stoned R ist mit nüchternem Aspi in etwa auf derselben Stufe Labilität und Paranoia, das heißt, man hätte endlich eine intakte Gesprächsbasis. Ich mach’s trotzdem nicht; meine innere Oma jammert jetzt schon in Form furchtbarer Kopfschmerzen.

Heftig.

Standard

Habe mit Neuro angefangen. Habe meinem Körper zu viel Koffeein zugeführt. Bin Basti unendlich dankbar für seine Bereitschaft, mir beim Lernen zuzuhören. Werde Klausur so oder so failen, aber fühle mich jetzt schon besser, rein gewissenstechnisch.

Nachher wieder Elli um zwei Uhr. Werde um vier ihre gesamte GFS in vier Tagen geschrieben haben, inklusive Handout. Ich kann dir alles über Hermann Hesse und sein „Unterm Rad“ erzählen, das du nur wissen möchtest. Vermutlich sogar um einiges mehr.

Der Fluss hat die unglaublichste Farbe diese Woche. Diese in etwa. Unbeschreiblich. Ein ganzer Riesenfluss in dieser unfassbaren Farbe, satt und exotisch. Wenn man über die Fahrradbrücke fährt, riecht es nach Urlaub. Ich fühle mich jedes Mal aufs Neue überwältigt während der paar Sekunden.

Mein Basilikum ist vollständig pikiert; ich habe den Rest gestern Abend erledigt. Dann bin ich lernen gegangen. Nicht bevor ich eine Stunde lang sinnloserweise ein Webinar über neurolinguistisches Programmieren angehört hatte, sollte dazugesagt werden. Aber ich habe angefangen.

Es war wunderbar, vorgestern mit R und Basti Lasagne zu machen und diese anschließend mit seinem neuen Mitbewohner zu essen. Er ist Russe und hat uns beigebracht, wie man Vodka trinkt. (Einatmen, exen, ausatmen, an saurer Gurke riechen. Spread the word; es funktioniert.)

Kaffeeloch. Hektisch und kaputt zugleich. Aber keine Panik, immerhin.

Zombiehirn auf Toast. Nein, warte, auf Pause.

Standard

Fuck, was soll das nur werden. Vier Stunden Schlaf vor mir und um 8.15 ein Seminar, das zu schwänzen oder in dem den dringendst benötigten Schlaf nachzuholen so verlockend wie selbstmörderisch wäre, wenn man bedenkt, dass es Morphologie II ist und ich mir eventuell Mühe geben sollte, dem Plank nicht so ganz sofort als hochgradig inkompetent und dazu noch faul ins Auge zu springen. Auch wenn es leider genau den Tatsachen entspricht.

R hielt mir vor ein paar Stunden in der Absicht, zu helfen, einen seiner halbstündigen Monologe über auf seinem eigenen Erfahrungsschatz in der Sache aufbauende Überlebensstrategien in Planks Morph-II-Kurs, die leider allesamt zumindest zu gewichtigen Teilen auf der Annahme beruhen, der zu überleben Versuchende habe irgendetwas an fachlicher Kompetenz vorzuweisen. Ich bin ja nun mit seiner Redegewalt bestens vertraut, konnte aber nicht umhin, mich trotzdem davon geringfügig frustrieren zu lassen. Er, der Abbrecher von uns beiden. Hält mir linguistisch fundierte Vorträge, für die ihn diverse Unis vermutlich bezahlen würden. Effizienter konnte er mir kaum seine eigene hochhaushohe Überlegenheit darlegen, und das in Bezug auf Linguistik im Allgemeinen, Morphologie im Speziellen, Unierfahrung und selbst noch Eloquenz und Rhetorik. Seine Steckenpferddisziplinen nannte er Syntax und Morphologie, diejenigen, die ihn an seinem Studium wenigstens ein bisschen interessiert hätten.

Das Ganze endete irgendwann abrupt mit dem Ausruf „Bier!“, den ich daraufhin, als ich tatsächlich mal wieder zu Wort kam, als das Motivierendste klassifizierte, das er innerhalb der letzten Dreiviertelstunde von sich gegeben hatte. Er hatte dann ein schlechtes Gewissen. Dabei wollte er eigentlich nur helfen. Leider auf eine Art, die mir meine Unfähigkeit nur nochmal deutlicher vor Augen führte. Er kann ja aber auch nicht ahnen, wie unfähig ich bin, wenn es um wissenschaftliches Arbeiten geht. Pfui Teufel; es graust mir davor so sehr, dass ich mich immer mal wieder frage, was genau ich nochmal auf der Uni eigentlich zu suchen habe. Ich weiß es ja selbst. Ich gehöre in eine Selbstversorgerkommune, nicht auf eine verfickte Uni.

Aber gut, was will man machen.

Man könnte damit anfangen, das überschlafmangelte Zombiehirn für ein paar Stündchen auf Pause zu schalten.

Namibiara joan ez nintzen eguna

Standard

Jawoll. Ich habe es geschafft; ich bin mit meinem Entwurf (und, leider, gleichzeitig der Ausarbeitung) meines Textes fürs Barnetegi-Stipendium fertig. Nach über zwei Monaten Zeit und einen Tag vor Deadline, so lob‘ ich mir meine Arbeitsmoral.

Da ich sehr, sehr fertig bin und gleichzeitig sehr, sehr stolz, dass ich es endlich fertiggebracht habe, diesen riesigen, enormen Text auf Euskera zu schreiben, hier, sieh ihn dir an. Ich geh in der Zeit schlafen und wache hoffentlich rechtzeitig wieder auf, um mich nachher ins Neurolinguistik-Tutorium schleppen und danach zu Daniel ins Büro gehen zu können, um das folgende Möchtegern-Meisterwerk mit ihm von den gröbsten Schnetzern zu befreien.

Namibiara joan ez nintzen eguna

„Ezer ez da gertatzen pensatu dudan bezala“, Ken Follett-en nire zitazioirik kuttunenak dioenez. Egia esan, uste dut baldin badagoela esaera horien benetakosuna berresten duen adibide perfekto bat, oraintxe kontatuko dizuedan historio dela.

Urteko bidairik luzeena aspaldi planeatutakoa zen. Helbidea Namibia izan zen – Frankfurtetik Windhoekera joango nintzen hegazkinez, eta han geldituko nintzen astebetez. Orduan, lagun bat iritsiko zen -– Kepa du izena eta aspaldiko lagunak gara –- nirekin iparraldera bidaiatzera.

Lehen astean Windhoeken gelditzeko ideia izan zen Couchsurfing interneteko komunitateko kide batekin bizi. Bidaia-hasiera baino bi aste lehenago Namibiako neskak jakinarazi zidanean bere planak aldatutakoak zirela eta ezinezkoa izango zela harekin gelditu, ni oraindik ez nintzen kezkatu. Horrelakoa da bizitza, pensatu nuen; beste pertsona bat aurkituko dut, seguru. Baina jende-piloari galdetu arren, Windhoek hiri guztian inork ez zuen ni ostatatu ahal otsailko aste horietan. Beraz, otsailaren 19an, hegazkia aireratu baino ordu gutxi lehenago, nire lagunik hoberenaren urte-mugako jaia utzi nuen, haren logelan ordenagailu aurretan instalatu nintzen eta ostatu bilatzeari ekin nuen.

Goizeko 4:50etan, Frankfurterako trenera igo nintzen. Gaua lo egin barik pasatutakoa nuen, baina nire burua oso ondo prestatutakoa nuela iruditzen zitzaidan. Nire gauza guztiak ekartzen ari nintzen, pasaportea eta gutzi, eta nora joan Windhoekera helduko nintzenean, ere banekien. Hegazkiak 9:25etan utziko zuen, edo dela, denbora gehiegi geratzen zen Frankfurten iristeko. Baina, nola ez, hainbeste zorte ona ezin zen betirako iraun.

7:20etan, ia-ia aireportura heltzeko garaia etorri zen, eta esna mantentzen ninduen gauza bakarra izan zen hegazkinan lo egingo nintzen sendotasuna.

7:25etan, trena gelditu zen. Bost minutu geratzen ziren aireportaino.

– Bonba-alarma dago aireportuko geltokian, esan zuen ahotsa bozgorailu batetik. Ezin gara zuzenean jarraitu. Itxarongo gara hemen – ateak zabalduko dizuet, erre nahi baduzue.

Ordu-erdiaz egon ginen, mugitu gabe. Trenak erretzailen kearekin eta neguko hotzarekin betetzen ari zen. Giroa desatsegina bihurtzen ari zen. Bidaiari batzuk kexatu zinen. Ni ikaragarri nekatuta nengoen.

7:55etan itzuli zen bozgorailuko ahotsa.
– Zoritxarrez, ezin da aireportura sartu une hauetan. Beste bide batez segiko gara, baina oraindik ez dugu jarraitzeko baimenarik jaso.

8:50etan, esnatu nintzenean, trena duela asko martxan zegoen berriz.
– Geltoki hurrengoa: Mainz, entzun nuen bozgorailutik.
Kaka zaharra. Galduta nengoen.

Noski, adorea oraindik ez nuen galdu. Trenetik jaitsi nintzen Mainzen, eta bira handi-handi bat eman nuen, hurrengo trenan Frankfurtera bueltatuz. Aireportura iritsi nintzen 9:26etan.

Hegazkia jadanik ez zegoen.

Badakit…

Standard

… es ist keine gute Idee, um viertel nach vier noch wach zu sein, wenn man einen Tag der Sorte vor sich hat, die ich vor mir habe. Es hat sich trotzdem so ergeben. Und ich weiß auch (ere badakit), dass ich zu einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit diesen Tag irgendwie überleben werde. Vier Stunden und neunzehn Minuten davon habe ich ja bereits geschafft.

Der Plan: 8.15 – 11.30 Uni. Morphology II beim allerhöchstgeschätzten Herrn Plank. Und danach Neurolinguistik bei seinem Kumpel Eulitz. Nicht dass ich gewusst hätte, dass die beiden Herrschaften verkumpelt sind, das musste mir R erst eröffnen. Hätte er es lieber nicht getan; die Aussicht auf einen zweiten Plank in der zweiten Sitzung des Tages macht das Aufstehen nicht gerade erträglicher.

12.00 – 18.00 Arbeit. Oh je, wenn ich da mal nicht vor dem Bildschirm kollabiere.
Dann schnell, schnell für ein Stündchen nach Hause und dann kann ich auch schon wieder los zum Bus, der mich nach München bringt (hoffentlich). Natürlich gibt es viel zu viel, das ich in diesen anderthalb Stunden zwischen Arbeit und Losfahren noch machen muss. VIEL zu viel.

Jetzt hätte ich um ein Haar schon wieder vergessen, nachzusehen, in welche Räume ich da eigentlich nachher muss. Heute habe ich aus dem (verspäteten) Bus noch ganz verzweifelt Daniel getextet, in welchem Raum der Literaturkurs ist, und er hat mir gerade geantwortet, als ich in der Uni angekommen und auf die allerletzte Minute schon fast dabeiwar, mich an einen der Computer vor der Abzweigung zum F-Bereich zu schwingen, wäre denn einer freigewesen. Glück muss man haben.

Basti liegt auf der Klappmatratze und ist out cold. Hilarious war das vorhin; der Gute hat es gestern Abend ein wenig mit dem Alkoholkonsum übertrieben und kam auf dem Rückweg zu sich nach Hause bei mir vorbei, und weil ich noch am Essenversorgen und somit ungeplanterweise um Mitternacht noch wach war, nutzte er diese Tatsache, um sich bei mir einzunisten. Besser is‘; ich glaube, ich schlafe sogar mit seinem Schnarchen noch besser als mit einem schlechten Gewissen von dem Kaliber, wie ich eins gehabt hätte, wäre ich am Ende dafür verantwortlich gewesen, dass er auf dem Nachhauseweg noch vom Bismarckturm gefallen wäre oder ähnliche Kunststücke angestellt hätte. Er hatte sich so schon auf dem Weg hierher oft genug mit dem Fahrrad hingepackt, wie’s aussah.

Und ich war bei Lena grillen. Das war schön. Jetzt werd‘ ich müde. Hurrengoa arte.

Egunero Fail of the Day: Special Night Edition.

Standard

Laura hat es mal wieder geschafft: The fail is on.

Ich war eben pünktlich wie die Bahnhofsuhr beim Döbele und wollte sie abholen, nur um festzustellen, dass der Bus, der da ankam, eigentlich zwei Stunden Verspätung hatte und sie natürlich nicht drinsaß. Nachdem sie nicht an ihr Handy ging, habe ich ihr eine Nachricht draufgeredet und es nach einer Weile nochmal versucht. Es ging dann ein mir völlig unbekannter Mensch dran und ich war schon überzeugt, mich verwählt zu haben, bis er mich auf einmal an Lauras Bruder weitergab, welcher mir verkündete, dass die Gute ihr Handy bei ihm hatte liegenlassen. Wie auch nicht.

Nachdem ich ja zum Glück vorhin schon mit dem einen Busfahrer geredet habe, werde ich wohl dann jetzt einfach gleich wieder lostingeln, gegen drei am Döbele sein und hoffen, dass dieser Bus in absehbarer Zeit mal aufkreuzt.

Die Anderen schlafen seit Stunden schon friedlich vor sich hin. Wir hatten einen sehr schönen, gemütlichen Tag mit viel, sehr viel Schnee und leckerem Essen, Black Stories und Alkohol. Außer Janine natürlich, Janine ist weiterhin standhafte Nichttrinkerin und nicht einmal Roberts und mein Einfluss wird das jemals ändern.

Saskia kommt dann heute Abend noch an (hoffentlich pünktlich oder mit Handy) und wird unsere kleine, aber feine Runde vervollständigen.

Ich mach‘ mich super, muss ich sagen. Ich habe zwar wirres Zeug geträumt letzte Nacht, aber die Gegenwart der Anderen tut mir wahnsinnig gut. Den letzten Durchhänger hatte ich wirklich, bevor Robert, Janine und Becci ankamen. Das führte natürlich dazu, dass die Wohnung (und ich, leider) zum Zeitpunkt ihrer Ankunft nicht wirklich in dem Zustand waren, in dem ich sie (und mich) gerne gehabt hätte, aber es wurde mir großzügig verziehen (dabei hatten zwei Drittel der Eintrudler noch nichtmal von meinem pseudomärtyrerischen Abgewürgtwerden efahren).

Becci war zu betrunken vorhin und wurde deprimiert. Ihre Beziehung macht sie auch schon seit Ewigkeiten mehr unglücklich als sonstwas. Die Arme, diese Arme.

Jetzt geh‘ ich los. Auf ein Neues!

Schlafengehensunfähig

Standard

Das wird heute nichts mehr mit meinem LSD, ich seh’s doch kommen. Ich müsste es um 10 Uhr morgens nehmen, und so, wie ich es mal wieder schaffe, ins Bett zu gehen, wache ich vor 12 schonmal definitiv nicht auf. 11, allerfrühestens.

Vielleicht sollte ich es doch nochmal mit New Year’s resolutions probieren (die ich an sich seit Jahren boykottiere). Es gibt so viel, an dem ich arbeiten muss, und meine Motivation ist über große Teile der Zeit so wenig präsent. Zum Beispiel sollte ich dringendst etwas an meiner Egal-Haltung feilen. Auf der einen Seite ist die nämlich so ausgeprägt, dass sie mir mittlerweile schon wirklich Sorgen bereitet; im Bezug auf andere Dinge wiederum könnte ich wirklich ein Stückchen mehr Egal im Leben gebrauchen. Gerechte Verteilung ist alles. Die Frage ist, wie man es anstellt, dass einem Sachen mit einem Mal entweder mehr oder eben weniger egal sind.

Ich reviewe in letzter Zeit verstärkt meine Vergangenheit. Sicher, das mache ich immer mal wieder ganz gerne, stückchenweise, aber momentan noch mehr als üblich. Was da an Sachen zu Tage kommt. Wie gut, dass sich meine nostalgische Ader dank der medi-induzierten Egal-Haltung langsam, aber sicher in den Hintergrund hat verdrängen lassen. Momentan zumindest macht sie mir keine großen Schwierigkeiten.

Und jetzt werde ich langsam richtig müde.