Schlagwort-Archive: Prokrastination

Unfocused

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Ich habe mir Jason Mraz angemacht – We sing. We dance. We steal things. – , um beim Spülmaschineausräumen Gesellschaft zu haben. Ich hätte das nicht tun sollen; die Spülmaschine war in zehn Minuten erledigt und ich kann nun nichts machen, das auch nur ansatzweise Konzentration erfordert. Selbst für mein Wortfindungs-Handyspiel nimmt das Album zu viel Aufmerksamkeit in Anspruch.

R kommt früher zurück als erwartet; ich hätte nicht vor heute Abend mit ihm gerechnet, aber er rief vorhin an und kündigte sich schon für den frühen Nachmittag an. Er war das Wochenende in Konstanz; ein Freund von ihm ist vor Kurzen gestorben und die Beerdigung fand gestern statt. Ich kannte ihn kaum, aber für R war es schon ein schwerer Schlag. Wie ich ihn und den Rest seines Konstanzer Umfeldes kenne, werden sie sich allerdings, ganz im Sinne des Verstorbenen, über die Trauer mit einer Überdosis Party hinweggeholfen haben.

Ich für meinen Teil habe das Wochenende damit verbracht, meinen 50-Seiten-Auftrag (Deadline Mittwoch) größtenteils erfolgreich vor mir herzuschieben. Davon abgesehen war ich so semiproduktiv, habe es zwar geschafft, nicht komplett zu versacken und ein paar Wäschen zu waschen, aber ansonsten zu viel gezockt und die nächste Serie angefangen – Orange is the new black. Damit bin ich dann auch erstmal gut versorgt; nachdem Narcos México und Mindhunters bislang jeweils nur eine Staffel umfassen, freue ich mich über etwas mit ein wenig mehr Volumen.

Jetzt transportiert mich ‚If It Kills Me‘ selbst in ein winterliches Konstanz zurück, in eine ganz merkwürdige Mischung aus hoffnungslos verlorenem und neu gewonnenem Leben.

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Borondate, borondate, zure zain nago oraindik.

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Wieso um Himmels Willen erschließt sich mir erst jetzt die vollständige Awesomeness von setlist.fm?

Wie konnte das passieren? Ich lebe doch nicht erst seit gestern, und – noch schlimmer – habe schon häufiger auf die Seite zurückgegriffen, aber… erst gestern kam ich darauf, mir einen Account dort zu machen und alle gesammelten Bands und Konzerte, die ich je besucht habe, darin aufzulisten.

Es sind nicht wirklich alle. Erstens hat mein Gedächtnis erschreckende Lücken, die da nicht sein sollten. Zweitens habe ich zwar etliche Termine, die noch nicht aufgeführt waren, vervollständigen können. Drittens kann ich aber nur neue Termine hinzufügen, deren genaues Datum ich auch kenne. Und viertens ist es zwar cool, dass ich mal im Sommer 2009 Estopa am Stadtstrand von Málaga gesehen habe, aber den Interpreten dafür extra zu importieren ist mir dann doch zu aufwändig. Plus, ich bin mir relativ sicher, dass setlist.fm die Malagueta nicht als Location durchgehen lässt.

Es war trotzdem, verteilt über den gestrigen und den heutigen Nachmittag, eine wunderbare Reise durch mein Konzertuniversum. Nicht nur fallen einem auf einmal die lustigsten Zufälle auf, was die Daten betrifft (niemals hätte ich herausgefunden, dass mein zweites The-Used-Konzert genau wie das zwei Jahre später stattgefundene Rise-Against-Konzert (beide in Frankfurt!) am 16.11. war, was wiederum Roberts Geburtstag ist, was mir wiederum eigentlich egal sein kann, da ich mit Robert nichts mehr zu tun habe und es awkward genug war, ihm neulich mit Becci beim Frank-Turner-Konzert in Wiesbaden nicht nur über den Weg zu laufen, sondern ihn und seine Freundin praktisch das gesamte Konzert über auch nicht mehr loszuwerden. Trotzdem. Es wäre mir auf ewig entgangen.

Mein Gewissen killt mich. Wir haben inzwischen zwar unser Visum für Indien beantragt und ich habe gestern über den Tag verteilt ganz viel mit Sarah und Susmita geschrieben, um alles Mögliche abzuklären, aber abgesehen davon schiebe ich alles, alles vor mir her und bekomme mich auf Teufel komm raus nicht dazu bewegt. Heute habe ich es immerhin über mich gebracht, zu duschen und mich anzuziehen. Richtig schön, mit Desigual-Oberteil und passendem Lippenstift. Zum Rausgehen hat es dann allerdings nicht mehr gereicht, da ich mir kurz vor knapp eingeredet habe, die Medis könnte ich auch morgen holen, wenn ich den ganzen Rest erledige. (Der ganze Rest = Finanzamt, Katzenfutter.) Hoffentlich ist das Rezept nicht schon wieder abgelaufen.

Ich war neulich wirklich unten, als ich mir das Medis-Holen zum ersten Mal vorgenommen hatte. Leider musste ich (nicht zum ersten Mal) feststellen, dass die Apotheken hier im Kaff sage und schreibe zwei Stunden Mittagspause machen und ich um halb zwei Uhr mittags bei allen dreien davon vor verschlossenen Türen stehe. Dass die sich auch noch aufeinander abgestimmt haben, es ist zum Mäusemelken. So fuhr ich unverrichteter Dinge wieder hoch und freute mich dennoch, weil ich immerhin auf dem Weg eine Ladung Altglas weggebracht hatte und der dafür vorgesehene Eimer somit nur noch anderthalbmal geleert werden muss, bis nichts mehr übrig ist.

Heute habe ich, um dem schlechten Gewissen wenigstens irgendetwas entgegenzusetzen, zweiundzwanzig Unbabel-Jobs bearbeitet (schlägt sich gleich angenehm auf der Verdienstanzeige wieder, wenn man nicht alle zwei Minuten auf die Uhr guckt und nach einer Viertelstunde entscheidet, dass man es nicht länger aushält) sowie zwei Maschinen Wäsche gewaschen (und bislang eine Ladung davon durch den Trockner gejagt). Gestern bestand meine selbstgewählte sinnvolle Aufgabe darin, das Frank-Konzert auseinanderzupflücken, um die Aufnahmen bald Becci und Cornelia zukommen lassen zu können. Ich komme bald nicht mehr darauf klar, wie sehr ich mich selbst für das Prokrastinieren verabscheue. Wahrscheinlich gehe ich daran eher kaputt, als mich die tatsächlichen Folgen meiner Prokrastination überhaupt einholen können.

R sagte gestern zu mir, ich solle mich nicht so verrückt machen. „Du tust was. Und ob du es nun zwei oder acht Stunden am Tag machst, ist völlig egal.“ Unbändige Erleichterung ob dieser Zusicherung mischte sich in dem Moment mit den Protestschreien meines Gewissens sowie dem Bewusstsein, dass ich in den vergangenen Tagen nicht einmal eine einzige Stunde lang Geld verdient hatte.

Ich muss einfach irgendwie aus dieser Lähmung raus. Ich brauche von irgendwoher die Willenskraft. Wo kann ich Willenskraft bestellen?

Gewissensfrei

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Mir geht es wesentlich besser, seitdem ich diese Praktikumsbewerbung abgeschickt habe. Ich tue jeden Tag etwas Schönes. Gestern und vorgestern habe ich neue Ohrhänger produziert, stundenlang, und dabei in der Sonne gesessen und (im Falle der ersten Session) später dann in der Dämmerung und mich von Mosquitos attackieren lassen, während ich fluchtartig meine Perlen- und Werkzeughaufen zusammensammelte und nach drinnen verschwand.

Außerdem ermöglicht mir die Abwesenheit (fast) jedes schlechten Gewissens bezüglich anderer Dinge, die ich prokrastiniere, überhaupt erst wieder so viel mehr Tätigkeiten wirklich auszuführen. Es ist tatsächlich der Fall: Ich bin beim Prokrastinieren immerzu von meinem Gewissen geplagt. Helfen tut da nichts als die Flucht in die Gegenrichtung: Verdrängung durch Zocken oder Schlafen. Wirklich etwas Anderes zu tun kann ich mir nicht erlauben, solange noch irgendetwas Anderes ansteht, und sei es die absurdeste Kleinigkeit. Dinge, die mir guttun, dürfen natürlich nicht auch nur im Ansatz vollzogen werden, bevor die zu erledigende Aufgabe abgehakt ist. Diese wiederum zeigt sich störrisch und wird immer unerledigbarer. Ich fühle mich schlecht und muss verdrängen.

Jetzt mache ich Sachen. So gewissensfrei war ich zuletzt nach dem Bachelor, als ich wohl zum ersten Mal im Leben wirklich nichts, aber auch gar nichts zu tun gezwungen war. Nichts lag vor mir, auf das ich mich hätte vorbereiten müssen. Nichts lag hinter mir, das ich noch hätte nachbereiten müssen. Es war ein Segen. Schade nur, dass das Ganze genau zwei Wochen anhielt, bis auch schon das Trudi-induzierte Stromdesaster hereinbrach und das mehrmonatige Dauertief des Grauens mit sich brachte. Auf einmal war da gar nichts mehr zu tun außer Warten. Das ist immer das Beste. Wissen, dass du zwar so ungefähr die Welt verbockt hast, aber nichts geraderücken kannst, weil das traurige Endresultat deines Verbockens eben in vergangenen Fehleinschätzungen begründet ist und du mit den dadurch in Effekt getretenen Faktoren nichts, aber auch gar nichts zu tun hast und somit nichts, aber auch gar nichts dafür tun kannst, dass das solcherart Verbockte wieder geradegerückt wird. Also Warten. Da hatte Laura schon Recht, Warten ist furchtbar. Da griffen dann auch die altbewährten Methoden der Verdrängung. Zocken und Schlafen. Vor allem Letzteres.

Jetzt also, jetzt tue ich Dinge. Alles, was ich will. Ich lese über Pflanzen und schaue Filme mit R und verbringe Stunden auf der Terrasse und kenne jede Kellerassel da draußen beim Namen und bewerbe mich bei Nachhilfeorganisationen und mache mir nichtmal mehr Sorgen um meine Finanzen, weil (auch, wenn es nett gewesen wäre, am Ende noch ein bisschen von dem Angesparten übrig zu haben) ich auf jeden Fall genug habe, um über dieses nächste Jahr noch zu kommen, und dann, im Falle, ich kann mit der Ausbildung beginnen, auf jeden Fall wieder regelmäßig (und bei Weitem) genug zum Leben bekomme. Ich nutze meine Kamera (was auch darin begründet sein mag, dass mein Handy wahrscheinlich immer noch bei Basti liegt) und mache Musik und habe zum ersten Mal seit über zwei Jahren Impulse für neue Melodien, die ich verwirklichen kann. Bevor ich schlafen gehe, lese ich noch ein paar Seiten – jetzt, wo ich so selten aus dem Haus komme momentan (und wenn, dann meistens in Begleitung), habe ich ja nicht die Möglichkeit, im Bus zu lesen.

Ich habe mal wieder etwas über Facebook verschenkt – einen Bund Estragon und die dazugehörige Pflanze nämlich – und damit zwei netten Leuten eine Freude machen können. Ich habe mich dazu durchgerungen, den Karton mit faulen Eiern aus dem Keller zu entfernen (und glaub mir, es war nötig). Ich nehme kaum Alkohol zu mir, außer der halben Flasche von Beccis Bratapfellikör über die letzten Abende verteilt. Das freut mich immens, vor allem aber auch, dass ich es der generellen Abwesenheit von Bier in unserem Haushalt zu verdanken habe, seitdem sich R eines Tages entschlossen hat, sein täglich Bier durch alkoholfreies zu ersetzen.

Patrick geht demnächst an seinen alten Wohnort zurück und lässt uns somit in absehbarer Zeit wieder zu unserem eingespielten Zweieinhalb-Personen-Haushalt zusammenschrumpfen. Ich kann es kaum erwarten. Auch wenn Patrick nicht ganz so schlimm ist wie Arne letztes Jahr, werde ich ungeheuer erleichtert sein, wenn ich das rosa Zimmer wieder uneingeschränkt nutzen kann. Immerhin steht mein Kleiderschrank dadrin und noch ein paar andere lebenswichtige Dinge. Und da es mir höchst zuwider ist, in das Zimmer reinzugehen, solange jemand darin schläft, zockt oder sich sonstwie aufhält, fühle ich mich von Teilen meines Zuhauses auf fast so unangenehme Weise abgeschnitten wie damals durch Trudis Stromfail. (Kleiner Unterschied: Mehrmals am Tag verlässt Patrick das Zimmer, wenn auch nicht gerade so häufig, wie es mir lieb wäre, und ich kann schnell reinhuschen und mir Sachen holen und andere Dinge hineinbringen. So halte ich in meinen Klamotten eine ganz akzeptable Ordnung und komme immerhin irgendwann am Tag dazu, mich umzuziehen.)

Endlich Regen, welch ein Segen.

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Es gewittert, will aber nicht richtig regnen. Ich hoffe sehr, dass es bald anfängt, damit meine Gießwasservorräte wieder aufgestockt werden – gestern musste ich schon komplett auf Leitungswasser zurückgreifen.

Wobei… Langsam scheint es endlich anzufangen. Dann sollte ich das Gleiche tun; ich habe ein Referat vorzubereiten und eindeutig zu wenig Lust darauf.

Okay, ich werde jetzt auf die Terrasse gehen und zusätzlich zu den bereits aufgestellten Eimern noch weitere hinstellen – schaden kann’s nicht und ich brauche wirklich dringend das Wasser – , dann R im rosa Zimmer einen Besuch abstatten (der hat sich heute krankschreiben lassen, weil ihn, genau wie mich, Beccis Erkältung dann doch nicht so schnell wie gedacht aus ihren schleimigen Klauen lassen will), und dann mache ich das Referat. Es ist ja nicht, als hätte ich eine Wahl – der Vortrag ist morgen.

When Awim Makes Dinner

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Halben Tag regelwidrig verzockt (mich mit „es ist langes Wochenende“ rausgeredet), nichts für die Uni getan. Großartig. Ich hab’s so drauf.

Wobei ich ja schon glücklich darüber bin, den Rest des Tages zumindest pseudoaktiv gewesen zu sein; wie gestern schon hatte die Terrasse meine volle Aufmerksamkeit und oh ja, man sieht es. Ich bin tatsächlich zufrieden. Jetzt muss nur noch alles ein bisschen wachsen und ich kann die nächsten vier Monate ein richtiges Paradies mein Zuhause nennen. Jeden Tag treibe ich mich stundenlang dort herum und begutachte die Fortschritte. Und ab und an klaue ich mir Erde aus dem Garten, den eh niemand nutzt, und schaffe so noch ein bisschen mehr Platz für die hungrigsten unter meinen Zöglingen. Außerdem konnte ich es am Ende doch nicht lassen und habe mit einem Monat Verspätung noch ein paar Melonen gesät, welche dann später in einer riesigen Tüte voller Erde wohnen dürfen.

R macht Essen. Er wollte unbedingt etwas mit den restlichen grünen Bohnen machen, die ich in dem epischen Bohnen-Kartoffel-Käse-Sahne-Gemisch von neulich nicht mehr unterbekommen hatte. Ich bin drauf gespannt und kann mich kaum auf das Schreiben konzentrieren, weil es so unfassbar gut nach Kichererbsen riecht. Was für eine Hülsenfruchtbombe.

Wofür ich sehr dankbar bin, übrigens: mein Immunsystem scheint mal wirklich top in Form zu sein. Becci war letztes Wochenende hier und hat eigentlich bis auf Samstag, als wir den Flohmarktstand hatten, nur flachgelegen mit einer Monstererkältung. Die ich natürlich zwei Tage nach ihrer Abfahrt dann ebenfalls ausgebrütet hatte, aber bis auf Halsschmerzen, ein fiebriges Gefühl und eine verstopfte Nase habe ich es souverän überstanden. R war auch kurz krank, hat sich aber schnell wieder berappelt, und Becci hängt wahrscheinlich immer noch zu Hause rum und freut sich ihres kofschmerz- und grippegeplagten Daseins. Die Arme. Jedenfalls war ich einfach überglücklich, dass ich gerade am Dienstag davor einen ordentlichen Beutel Zitronen eingestrichen hatte. Und während die eindrückliche Warnung meiner Mutter, um Himmels Willen keinen Honig mehr in meinen Tee zu machen (denn wie ayurvedisch versierten Menschen bekannt ist, verändert sich die Stuktur des Honigs beim Erwärmen bis zur Ungenießbarkeit: „das ist Gift!“), überraschenderweise tatsächlich den gewünschten Effekt hatte und ich diese Angewohnheit praktisch komplett aufgegeben habe, musste er diese Woche wieder als Süßungsmittel für all die heißen Zitronen herhalten, die ich in deren Verlaufe so zubereitet habe. Es geht einfach nicht anders. Was soll denn eine heiße Zitrone ohne Honig.

Jetzt ist mein stolzer Vorrat an Zitronen wieder auf zwei geschrumpft (eine fiel dem Schimmel zum Opfer und ich bin bei aller Liebe noch nicht soweit, mir aus Zitronenschimmel selbst Penicillin herstellen zu wollen) und ein gesunder Zustand wieder in Sichtweite. Das war knapp!

So. R fragt mich alle drei Minuten nach einer neuen Zutat. „Haben wir noch Mais?“ (I wish. Ich habe so lange keinen Mais mehr gegessen, dass ich schon fast verdrängt hatte, dass es sowas gibt.) „…ein ganz kleines Glas Tomatensauce?“ (Nein, sie waren ihm alle zu groß.) „Erbsen?“ (Hättest du mal was gesagt – ich hätte sie dir zusammen mit den von dir requesteten Kichererbsen eingeweicht.) „Kidneybohnen?“ (Ja, eine ganze Dose, aber die möchte ich ungern deinen experimentellen Anwandlungen opfern, sondern warte lieber religiös auf den Tag, an dem dann doch mal wieder Mais da ist, um meinen weltepischsten Salat daraus zu machen. Natürlich hätte ich trockene Kidneybohnen dagehabt, aber… siehe Erbsen.) „Nudeln?“ (Ja, tatsächlich, aber nur noch eine Portion…)

Es ist schon nicht leicht, in diesem Haushalt zu kochen. Für Awim – anyone who isn’t me.

Jetzt befand er seine Kreation gerade mit dem vielversprechenden Ausruf „Oh mein Gott, es ist so komisch!“ für großartig und verschwand daraufhin in den unendlichen Tiefen der Wohnung. Komm wieder. Ich habe so einen Hunger.

New Day Dawning

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Ich habe also gerade diese wirklich nicht einmal halbwegs meinen Ansprüchen genügende Hausarbeit abgeschickt, nach einer blockierenderweise durchgemachten Nacht, in der ich mehr auf den Handy- als auf den Computerbildschirm gestarrt und zwischendrin – so um die halb fünf rum – mal einen verzweifelten Versuch habe, mein zerstörtes Gehirn durch Schlafen zu resetten – natürlich vergeblich, nachdem mir R, der seinen Zug nach der Arbeit verpasst hatte, die dadurch verlorene Zeit nutzend noch Chips und Energy mitgebracht hatte…

Ich habe alles an Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins durchgemacht in den letzten zwanzig Stunden. Mehr Tiefen eigentlich, die Höhe wäre dann… jetzt. Aber natürlich funktioniert mein Hirn nicht und ich kann die ungeheure Erleichterung, die mich eben für ein paar Sekunden überschwemmt hat, schon nicht mehr greifen, mein Kopf sagt mir SCHLAFEN und mein Magen sagt mir ESSEN und ich sage mir DUSCHEN, denn seitdem mich dann doch noch der Ehrgeiz gepackt hat, dieses Monster fertigzuschreiben, habe ich mir das Duschen zu Selbstantriebszwecken verwehrt. Ich habe die letzten drei Nächte gestunken wie… einmal kurz unter den Achseln riechen, um Inspiration für den passenden Vergleich zu erlangen…

Ach, was auch immer. Ich muss nicht mehr nach Wörtern suchen in meinem schlafentzogenen Hirn, ich muss gar nichts mehr suchen. Ich will nicht einmal schlafen, denn jetzt ist es hell draußen und ich muss doch Katzenfutter holen und R sagte, der Laden hat samstags nur bis mittags auf – bloß war ich um halb fünf schon zu keinem Gedanken mehr fähig (ich sage bewusst nicht „zu keinem klaren Gedanken“) und erahne, dass, sollte ich in diesem Zustand auf die Idee kommen, das Haus zu verlassen, nichts, aber auch gar nichts Gescheites das Resultat sein kann.

Noch nie war mir etwas so scheißegal wie diese Hausarbeit, als ich sie abgeschickt habe. Nichtmal mehr in der Lage war ich, nochmal drüberzuschauen, ob die Formatierungen in Ordnung sind, nicht einmal das.

Hey, jetzt kann ich mit dem Leben nach der Hausarbeit anfangen. Das Päckchen von Becci öffnen, wo meine Perlen aus Barcelona drin sind. Containern gehen. Katzenfutter holen. Duschen. Schlafen.

R ist in der Arbeit. Ich glaube, er kam vorhin zu mir ins Wohnzimmer, bevor er ging – gegen sieben – und wünschte mir viel Erfolg. Ich hatte keinen Schimmer, was man auf diese Aussage normalerweise so antwortet, also entgegnete ich: „Äh… ja“ und zählte weiter meine adversativen Konjugationen und beschloss in einer Monstersupergau-Aktion, die Trennung zwischen Konjunktion und adverbialer Konjunktion doch noch über den Haufen zu schmeißen. Allein davon werden noch ‚zig Überreste irgendwo in den ersten Seiten rumschwirren, die ich mir nicht einmal die Mühe  gemacht habe ausfindig zu machen, geschweige denn durch etwas zu ersetzen, das sich mit dem Rest der Analyse deckt. Und ich kann nur hoffen, dass ich nicht (wie eben schon wieder zweimal) statt Konjunktion andauernd Konjugation geschrieben habe. Oh, wie habe ich das Wort Konjunktion verunstaltet in dieser Arbeit. Vorgestern Nacht habe ich beschlossen, es erstmal sein zu lassen, als auf einmal irgendwas so Abstruses da stand wie „Konkuintion“ und ich mir gar nicht mehr ausmalen wollte, was ich davor schon alles verhunzt hatte.

Prokrastination treibt einen dann irgendwann eben an seine Grenzen. So ist das nämlich.

Die Sprache der Wissenschaft: Prätenziösisch.

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Daheim. Ich stecke mitten in (naja, I wish – sagen wir, ich stecke am Anfang von) meiner Hausarbeit zum Thema semantische Arten kohäsiver Konjunktionen im Textsortenvergleich und muss mich mit aller Macht zusammenreißen, das gute Stück nicht zu einer Hassrede auf wissenschaftliche Abhandlungen verkommen zu lassen. Daher werde ich besagtem Negativgefühl gegenüber dieser Sorte Text einmal kurz hier Ausdruck verleihen – dann ist es hoffentlich aus dem System.

Anknüpfungspunkt HA:

Statt für eine breite Masse an Empfängern tauglich sein zu müssen, beschränkt sich die wissenschaftliche Abhandlung in ihrem Wirkungskreis auf fast ausschließlich akademische Kreise; statt kurz und präzise informieren zu müssen, hat sie zum Ziel, möglichst gründlich alle Facetten eines Untersuchungsgegenstandes darzulegen und aus den verschiedensten Blickwinkeln zu beleuchten. Ein hoher Bildungsstand oder zumindest eine weitgehend ausgeprägte Lesekompetenz wird beim Empfänger vorausgesetzt.

Ich führe fort:

Genau diesen Merkmalen folgt auch der elitäre Anspruch der wissenschaftlichen Abhandlung: Die Sprache, ursprünglich Instrument zur Vermittlung von Wissen, wird aufs Vollkommenste zweckentfremdet; Wissen wird lediglich an eine Handvoll er- bzw. belesene Auserwählte weitergegeben – es entsteht fast der Eindruck, Academia habe das Fachlatein in der vollen Absicht zu ihrer lingua franca erwählt, Angehörigen weniger bildungszentrierter Schichten den Zugang nicht nur zu erschweren, sondern aktiv zu verwehren. Wissenschaftliche Texte im Deutschen bestechen durch ihre nochmals herausragende Selbstherrlichkeit: während englischsprachigen Autoren zuweilen der ein oder andere saloppe Einwurf verziehen wird, ist die deutschsprachige Literatur von jeglicher Menschlichkeit befreit. Die abstruse Satzlänge, die redundante Verwendung von Lehnwörtern und die universelle Knappheit von Kohäsionsmitteln symbolisieren für den Laien eine vernichtende Rücksichtslosigkeit und ein schlichtes Nichtvorhandensein von Hilfsbereitschaft an der Stelle, wo ihnen der Bericht mit einem warmen Lächeln beide Hände entgegenhält und ihnen zu verstehen gibt, dass sein Verfasser tatsächlich die Absicht hat, von ihm verstanden zu werden.

Das war doch gar nicht so übel; wenn ich einen Absatz von der Länge jetzt nochmal für die Hausarbeit zustande bekomme, hilft mir das freilich noch mehr.

(Und wer bisher schon der Meinung war, ich würde in unverständlichen Monstersätzen schreiben, dem lege ich wärmstens ans Herz, niemals eins meiner Papers zu lesen. Oder irgendein anderes deutsches Paper, for that matter. Das ist es ja gerade: hier schreibe ich lang, verschachtelt und rücksichtslos, weil ich es für mich tue und einfach keinen Nerv darauf habe, mich zu verstellen; die Wissenschaft aber, die Wissenschaft sagt „Baby, my whole work is to confuse you“ und bläst sich auf und schottet sich ab und kommt sich toll dabei vor.)

Anti-Sucht und Sommerpläne: wer nicht schlafen kann, nutzt die Nacht eben so.

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Ich habe soeben beschlossen, meine Zocksucht zu bekämpfen, indem ich unter der Woche kein AOE mehr spiele. Außerdem werde ich den Rest der Woche bis 18.00 keine Handyspiele mehr spielen, sodass zumindest eine realistische Chance besteht, dass ich vor dem Urlaub noch irgendetwas für meine bislang nicht existente Hausarbeit geschafft bekomme.

Diese Maßnahme ist aber auch wirklich überfällig. Was ich vom Tag nicht verschlafe momentan, das verzocke ich, und es widert mich so dermaßen an. Einen suchtanfälligeren Menschen als mich hat die Welt noch nicht erlebt – wenigstens aber habe ich die Fähigkeit der Selbstreflektion und kann intervenieren, wie damals mit meinem Radikalausstieg aus Facebookspielen eindrucksvoll bewiesen (was nicht heißt, ganz im Gegenteil, dass mich heute noch gelegentlich die Sehnsucht danach packt, wieder Treasure Isle spielen zu können).

Nun hänge ich hier also neben dem schlafenden R im Bett und bin wach. Es war nicht anders zu erwarten, nachdem ich mir am Nachmittag gleich zwei Dosen Energy hintereinander einverleibt habe. Musste aber sein, ich brauchte dringend Instant Gratification. Um nämlich ein wenig Geld von meinen nicht enden wollenden Bestell-Eskapaden wieder reinzuholen, habe ich mich endlich mal getraut, bei dieser Plattform My little Job einen Auftrag anzunehmen, und so einige Stunden meiner Zeit heute für Produktrecherche im Bereich Fahrradzubehör geopfert. Wenn alles gut geht, wird mir das am Ende 22 Euro eingebracht haben. Somit könnte ich immerhin den Kauf der in Bälde eintreffenden grünen Swarovski-Perlen vor mir selbst rechtfertigen. Oder den der blauen. Sie haben beide 20€ gekostet. Sollte das heute also funktioniert haben, lasse ich demnächst für einen weiteren Auftrag dieser Art nochmal einen Nachmittag draufgehen. Solange es nichts mit der Hausarbeit zu tun hat, lässt mich das Alien in meinem Kopf immerhin Recherchearbeit verrichten.

Schöne Dinge: Wie es aussieht, fahre ich im Sommer mit Basti nach zum polnischen Woodstock-Festival und zuvor für einige Tage nach Luxemburg. Es scheint ihm wichtig zu sein, mir die ganzen Orte seiner Vergangenheit zu zeigen, über die er momentan eh unheimlich viel nachdenkt. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn er hat einiges davon: so viel hat dieser Mensch schon getan und erlebt, dass ihn Becci letzten Sommer fragte, ob er sich sicher sei, erst 25 und noch keine 40 Jahre lang auf der Welt zu sein.

Und mit Becci möchte ich nach England trampen. Nachdem es bisher mit unseren Tramp-Plänen nie was wurde und „bevor man da irgendwann ein Visum braucht“, wie Becci feststellte. Wir waren beide noch nie dort, und das sollte sich ändern.

Und als wäre das noch nicht genug, kommt danach der August: Ich gehe Caro besuchen und nehme mit… wen, weiß ich noch nicht so genau, aber R kommt mit, wenn es mit seinen verbleibenden Urlaubstagen hinkommt, und Basti, wenn es mit seinem verbleibenden Geld hinkommt. Wobei das weniger ein Problem sein sollte, da er bei mir sowieso so hoch verschuldet ist, dass ich es nicht einsehe, was es für einen Unterschied es machen sollte, ihm die paar hundert Euro nicht auch noch zu leihen.

Nunja, so ist das alles. Ich hätte weitaus mehr noch zu berichten, aber es ist unsagbar unbequem hier, so unbewegt auf einen Arm gestützt – meine Schulter läuft gleich Amok. Und ich sollte mal versuchen zu schlafen.

At last…

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2017. Ich tue, was ich am besten kann: Irgendwie durchkommen. Mit minimalem Aufwand.

Es ist Klausurenphase. Stilvoll eingeleitet gleich am Montag nach den Ferien durch einen Wecker-Fail meinerseits, dank welchem ich die Take-Home-Klausur aus dem Montags-Spanischkurs sehr verstört mit einer Stunde Verspätung zu bearbeiten anfing (was mir am Ende immerhin trotzdem eine 1,5 einbrachte, aber auch nur, weil er extrem zerstreut gewesen sein muss beim Korrigieren und einen Typo sowie einen ganzen fehlenden Satzteil übersehen hat).

Weiter im Text mit den am gleichen sowie am darauffolgenden Tag stattfindenden Zusammenkünften mit der sich endlich über Facebook kenntlich gemacht habenden Kommilitonin aus Fachliche Kompetenz, mit der zusammen ich das Referat über Softwarelokalisierung vorbereitet und mich (seit Langem mal wieder) ausführlich über das Musikmachen unterhalten habe. Sie ist nicht mein Typ von Kollaborateur, ganz sicher nicht – Gospelchor-Mitglied, Pferdefan, Kirchengängerin und ziemlich uncharismatisch – aber ich war immerhin froh genug über diese erste Verbindung musikalischer Natur in dieser Stadt, um einen Vorschlag, mal gemeinsam etwas zu machen, relativ dankbar anzunehmen. Etwas Konkretes haben wir eh nicht geplant und es wird sich vermutlich nicht so ergeben, aber einfach um das Gefühl der Möglichkeit willen habe ich es getan. Und sie häkelt gern. Und sie spielt nach Gehör. Das ist immerhin etwas.

Das Referat dann hätten wir heute halten sollen (ich war bis zum Dienstag letzter Woche, an dem ich meinen Teil fertiggestellt habe, ja noch der festen Überzeugung, unser Termin wäre am 11., also letzte Woche – warum sonst hätte ich zwei Tage hintereinander Referatssessions angezettelt?!), allerdings brauchte David so lange für seins – die Dozentin war hin und weg von seiner Präsentation und hat ihn praktisch genötigt, die ganze Sitzung damit auszufüllen; verständlich, wenn man bedenkt, dass sie ansonsten nur amateurhafte Geschichten zu hören bekommt und dieser sehr von sich überzeugte und trotzdem sympathische Mann nach seiner Laufbahn als Videospieltester und -übersetzer da doch mehr zu sagen hatte) -, dass wir kurzerhand auf nächsten Mittwoch „vertröstet“ wurden. Das heißt, ich muss nächste Woche schon wieder zu dem Kurs gehen. Acht Uhr dreißig, das ist doch keine Uhrzeit. Nicht für mich jedenfalls. Aber mir sind ja mittlerweile selbst die Zehn-Uhr-Kurse wieder zu früh geworden.

Heute kam ich zum Acht-Uhr-Kurs zwanzig Minuten zu früh, nachdem ich verplant hatte, dass wir erst um halb neun anfangen, und extra einen Bus früher genommen hatte, um „rechtzeitig“ um viertel nach da zu sein. Außer David war niemand dort und ich dachte schon fast, ich könnte gleich wieder nach Hause. Bis dann die Anderen eintrudelten und ich aufgeklärt wurde, dass ich einfach dieses Jahr noch verpeilter zu sein scheine als bisher.

Mein Plan für morgen sieht so aus, dass ich nicht zum Spanischkurs gehe, außer natürlich, es tritt der unwahrscheinliche Fall ein, dass ich die Monsterübersetzung, die wir machen sollten, im Kurs davor schaffe. Sonst müsste ich sie nämlich jetzt machen, und ich möchte nicht.

Ich werde schlampig mit den Medis und nehme sie zu unregelmäßigen Uhrzeiten, mal morgens, mal abends; das verursacht mir Kopfschmerzen und zeitweise Entzugserscheinungen über den Tag. Ich sollte sie mir wieder aufs Bett legen und immer ein Glas Wasser da oben haben.

Seit gestern bin ich stolze Besitzerin eines funktionierenden Multifunktionsgerätes und noch stolzere Verschenkerin des defekten, das wir davor hatten. Unfassbar, wie viele Menschen dieses kaputte Gerät haben wollten, bei dem nur noch der Scanner funktionierte. Aber immerhin waren funkelnagelneu gekaufte Patronen und ein ebenso neues Druckerkabel mit Netzteil dabei, also hat der Mensch, der es dann gestern Abend holen kam, definitiv einen guten Fang gemacht.

Und ich kann endlich wieder drucken. Erstmals seit ziemlich genau einem Jahr, nein, zwei Jahren. Es ist tatsächlich zwei Jahre her, seitdem ich in meinen Geburtstag hinein mit dem Drucker gekämpft und irgendwann resigniert auf Trudis Drucker zurückgegriffen habe, um die Unterlagen für die „Sprachkontakt und Sprachwandel im Baskenland“-Klausur zu materialisieren, zu der ich letztlich eine halbe Stunde zu spät kam, weil der Schnee in den Fahrplänen des ÖPNV ein heilloses Durcheinander angerichtet hatte. Am Zähringer stand und Collapse gehört habe. Oh memories.

Jetzt ist R zu Hause, bereitet sich von Becci mitgenommene gerettete Maultaschen zu und erzählt von seinem Arbeitstag. Ich habe die Klausur für Fachübersetzung in etwas weniger als eine Stunde bearbeitet – es war sehr leicht und ich bin glücklich -, sodass ich nun unbekümmert dem restlichen Abend entgegensehe. Oh angenehmes Leben.

Ich hab‘ einen

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Psychiatertermin, hallelujah! Ich sollte keine Angst mehr haben, bei den Praxen von Psychiatern anzurufen; ich glaube, die dort arbeitenden Sprechstundenhilfen sind schon vom Default her die freundlichsten, nettesten Menschen, denen man an den Telefonen der Welt nur begegnen kann. Ich habe also eben ganz souverän zuerst in der einen Praxis angerufen, bei dem, wo ich eigentlich hinwollte, bekam dann aber gesagt, dass das erst im neuen Jahr wieder etwas wird, und gleich dazu noch eine Empfehlung einer eventuell noch verfügbaren Kollegin inklusive Telefonnummer. Dort habe ich dann einen Termin für Montag Früh bekommen, ohne dass ich überhaupt etwas von der Dringlichkeit meines Anliegens hätte erzählen müssen. Es wird nicht unbedingt weniger beindruckend, wenn man bedenkt, dass ich noch genau für vier Tage Medis habe und somit selbst, wenn in der Apotheke meiner Wahl am Montag das Medi nicht gleich verfügbar sein sollte, lückenlos eingedeckt sein werde. Atemberaubend.

Uni habe ich auch überstanden für diese Woche. Kunststück, nachdem über die Hälfte meiner Kurse ohne mich stattfand. Aber ich bin extrem erleichtert, es mit so einem immensen Grad an Untätigkeit, Faulheit und Prokrastination dann doch mühelos bis ans Ende der Woche geschafft zu haben und überall durchgekommen zu sein. Jetzt sollte ich mich nur dann auch mal am Riemen reißen. Ich bin noch längst nicht aus dem Schneider, hänge gnadenlos mit allem hinterher und fühle mich doch schon wieder sicher. So eine Katastrophe, mein Gehirn.

Da fällt mir ein: Katzenfutter aus der Tasche holen, einfrieren. Ich habe gerade der Mitarbeiterin in der Fleischerei verkündet, es würde mir schon irgendwie doof vorkommen, wie ich einfach immer da hereinkomme und abstaube, ohne je was dazu zu kaufen. Aber was soll man machen, ich kann ja schlecht für mein Gewissen zum Fleischkäufer mutieren. (Bombing for peace, fucking for virginity… und so.)

Natürlich habe ich entsetzliche Regelschmerzen und hoffe, dass das morgen besser ist, damit ich ungestört nach Mannheim fahren kann. Wenn R mich schonmal zu seinen feierischen Aktivitäten einlädt.

Aua.