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Zustandsquerschnitt.

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So. Jetzt lerne ich weiter. Wie erwartet wurden Elli und ich heute mit ihrer GFS fertig.

Ich mache mir ein Konto bei der GLS auf und nehme mein Geld von der Commerzbank runter, deren zweiter Rang unter atomwaffenproduzentenunterstützenden deutschen Banken mir und meinem Gewissen doch etwas zu schaffen macht, aber erst nachdem ich geschlafen habe.

Die Küche ist sauber. Danke, Putzplan, immer wieder. Für den würde ich mein Leben aufs Spiel setzen, glaube ich. Ich bin im Schnelldurchlauf, aber nichtsdestotrotz effektiv durch den Dreck gewirbelt vorhin, habe es alles in einer Dreiviertelstunde geschafft und dazu jetzt ein blütenreines Gewissen.

Es ist gerade so wunderbar, wo R wieder hier ist. Ich kann immer noch so Vieles besser machen und Neues dazulernen. Meine Arbeit an mir selbst läuft auf Hochtouren. Mein Verstehen von Dingen. Ich lerne so gern.

Außer, natürlich, selbstredend, wenn es um Neurolinguistik geht. Während ich die elektrophysiologischen Methoden EEG und MEG gestern schon recht gründlich abgehandelt habe, warten leider noch zahllose weitere Grausamkeiten auf mich, die ich bis Dienstag versuchen muss zu verinnerlichen. Es wird nicht funktionieren. Tragisch eigentlich, dass die letzte Klausur meiner BA-Studienzeit meine erste Nachschreibeklausur sein wird.

Ich habe um die 25 Paprika-Keimlinge und 5 (Edit: Nein, 15!) Töpfe Basilikum, und an den Tomatenpflanzen von Mama entwickeln sich bereits zwei Früchte. Und sie duften so köstlich, diese Tomatenpflanzen. Fuck, ich habe vergessen, sie zu gießen. Soll ich jetzt nochmal aus dem Zimmer gehen und riskieren, dass R mir aus der Küche eine sarkastische Bemerkung hinterherwirft, weil ich immer noch nicht am Lernen bin? Oder einfach drauf hoffen, dass sie tief genug wurzeln, um selbst bei der sengenden Hitze einen Tag ohne frisches Wasser schadenfrei zu überstehen? Zweiteres; ich entscheide mich für Zweiteres.

Und jetzt genug geredet; ich gehe lernen.