Schlagwort-Archive: Zitate

Long Live the Fails

Standard

So kommt also mein bisher definierendstes Zitat meines Lebens wieder einmal zum Zuge: Nothing happens the way you plan it. Danke, Ken Follett, für dieses Stück blanke Weisheit, die sich wie ein roter Faden durch mein Dasein zieht, seitdem ich dereinst meine Augen auf das Vorwort von World Without End richtete.

Ich war selbstverständlich nicht in der Lage, mich um 7.12 aus dem Bett zu bewegen, und wer weiß, wo ich jetzt wäre, hätte mir Basti nicht während des zweiten Anlaufs um viertel vor acht völlig brutal die Decke weggezogen. Seine Vergeltung meines Ihn-Weckens kurz zuvor; eine Hand wäscht die andere.

Eine halbe Stunde zu spät tauchte ich also hier in der Uni auf, beladen mit Essen noch und nöcher für den FairTeiler – nicht auszudenken, ich hätte das Zeug wirklich noch mit dem Fahrrad den Berg hochgekarrt! – nur um festzustellen, dass der Morphology-Raum devoid of any form of life whatsoever war. Machte folglich (meiner Art gemäß in mittlerer Lautstärke vor mich hinfluchend) eine Kehrtwendung in Richtung Computer, wo sich meine Vermutung schließlich bewahrheitete: Planks Morphology-Seminar beginnt am 21. April.

Tja, meine Liebe. Hättest du halt zu der nachtschlafenden Stunde vorhin nicht nur den Raum gecheckt, sondern auch das Datum des ersten Termins, wärst du jetzt noch friedlich am Schlafen.

And to top it all off, I crapped my pants. Like, literally. Don’t ask.

Natürlich muss Neurolinguistik heute stattfinden. Warum. Warum. Warum? Ich dachte, die beiden sind Buddies. Wollen sie nicht gleichzeitig mit ihren Kursen anfangen?

Ich hatte etwas weniger als drei Stunden Schlaf. Ich bin vor Regelschmerzen am Krepieren. Und mit bleibt eine Stunde, um mich hier an diesem Ort sinnvoll zu betätigen. Man könnte das Büro vom Kaiser suchen und mit ihm über die Bachelorarbeit reden. Ja, man könnte. Ich glaube, das tue ich. Falls er da ist. Dann lade ich jetzt in aller Ruhe die dreißig Kilo Suppengrün und Radieschen am FairTeiler ab und mache mich dann auf zu ihm. Lang, lang lebe das Failortum.

Edit: Oder einfach mit Kepa schreiben. Oder so. War auch mal wieder überfällig.

Nothing happens the way you plan it.

Werbeanzeigen

Und mir geht’s gut.

Standard

Wein – maßvoll genossen – […] erfreut den Menschen zutiefst durch seine große Kraft und Wärme.

Sagte Hildegard von Bingen, nach der eine Straße in Oldesloe benannt ist. Zu Recht, muss ich sagen, allein für diesen weisen Ausspruch.

Mir ist warm.

Halbe Flasche und mir geht’s wunderbar. Ach, irgendwann werd‘ ich doch noch zur Hobbyalkoholikerin.
Als wäre ich das nicht längst. Und das Wunderbare ist, dadurch, dass ich mich trotzdem so selten nur betrinke, wirkt es so wunderbar. Wie gesagt, halbe Flasche und mir geht’s gut.

Ein bisschen habe ich mir diesen Dornfelder auch aufgemacht, um herauszufinden, wie es in meinem Inneren eigentlich aussieht. Ich meine, das ist meistens der Grund, aus dem ich mir Wein einverleibe.

Ich höre so viel Ken Zazpi gerade. Selektiv. Haizea, Irudi Biluztuak, Kantu batekin. Itxaropena, jetzt. Ich wünschte, ich würde die Euphorie wieder fühlen, die dieses Lied früher mal bei mir hervorgerufen hat. Aber vermutlich habe ich zu viel Wein getrunken dafür. Ich bin taub.

Nicht ganz. Ahots isila entzun…
Auf Souletin wäre das jetzt „entzün“. Falls jemand Lust hat, sich das mal anzuschauen oder anzuhören, gibt es diesen atemberaubend hippen xiberoanischen Radiosender namens Xiberoko Botza. Da klickst du rechts oben auf dieses über-goldige „entzün xüxenean“ und kannst hören, wie französische Basken reden.

Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, sich französische Basken anzuhören, wenn man keine Ahnung hat, wie sich das Standardbaskische anhört, aber whatever. Höre es einfach trotzdem. Es kann nur deinen Horizont erweitern. Ich saß am Wochenende mit Kepa da und habe mich kaum mehr eingekriegt, weil ich das einfach noch nie gehört hatte und nicht auf die Niedlichkeit dieses Dialektes klarkam. Und keine halbe Woche später hat es mir schon richtig was gebracht, immerhin konnte ich den Hern Kaiser mitten während meines Vortrages darauf hinweisen, dass man in Xiberoa das <r> wie im Französischen ausspricht, und zwar extrem so.

Jetzt bin ich endgültig überfordert, weil ich die ganze Zeit mit Basti über die Namibiaplanung schreibe und jetzt Caro wieder da ist und sagt, dass wir in 5 Minuten skypen können. Wuhu.
Außerdem hat mir R der Aktivist geschrieben, dem ich heute unfassbarerweise schon wieder im Bus begegnet bin. Dass es seinen Busgeist ja auch im Internet gebe. Ich würde ihm eigentlich gern zurückschreiben, aber bin wie bereits erwähnt gerade schon genug anderweitig mit Gesprächen ausgelastet.

Ich bin dann mal weg.

Ihr seid alle Individuen!

Standard

everybody identical

Was noch? Saskia war hier am Wochenende; es war wunderbar. Donnerstag allein im Büro, Kaffee trinkend, Ken Zazpi hörend und halb von Sinnen vor Geflashtheit. Am Abend Flammkuchen essen bei Lenas Freundin Marie, mit Tausenden von Menschen – in der WG fand gerade ein Ein- und ein Auszug statt und es war chaotisch.

Freitag – Feiertag! Peruaner-Pedro bekam Besuch von einer Freundin aus Stuttgart, Indra. Wir haben den deutschen Nationaltag für einen Ausflug in die Schweiz genutzt, sind mit dem Boot an den Rheinfällen herumgefahren und hinterher durch Stein am Rhein geschlendert, dann zurück nach Hause, haben Saskia vom Bahnhof abgeholt und alle zusammen Cocktails gemacht. Trudi hat uns in ihrem Zimmer schlafen lassen und uns Platzprobleme erspart, nachdem der Peruaner-Pedro natürlich dann nicht mehr Auto fahren konnte und mit Indra hierblieb.

Samstag Mainau. Dahlienblüte auf der Mainau; es gibt nichts Schöneres. Eine Vesperplatte im Café Vergissmeinnicht habe ich mir gegönnt und es nicht bereut. Saskia wurde zum Lieblingssitzplatz eines leicht zerfledderten Morphofalters im Schmetterlingshaus, und meine Kamera war so beschlagen, dass die Fotos aussehen, als gäbe es jetzt schon den tiefsten Winternebel. Eine Runde durch die Stadt gedreht und Burger im Shamrock gegessen und noch ein bisschen am Hafen gewesen, dann war es auch schon wieder spät. Saskia und ich haben dann noch ein Saufgelage mit Zwetschgenwasser veranstaltet, was ziemlich herrlich war, und dabei Filme geguckt, bis ich irgendwann offenbar eingeschlafen bin (ich dachte schon, ich hätte im Schlaf eine 180°-Drehung geschafft, aber in Wirklichkeit war ich einfach nie in meiner richtigen Schlafposition angekommen), und gestern erstmal bis nachmittags gegammelt. Pfannkuchen gemacht, Hartz-4-TV geguckt, eine Blobfischreligion gegründet, das Übliche. Abends in die Stadt – wir waren auf dem Münsterturm. Das hatte ich in meinen drei Jahren hier auch noch nicht geschafft. (Oh. Es sind genau drei Jahre um, seitdem Caro mir damals gekündigt hat.)

Jetzt habe ich eine Ewigkeit mit meiner Mutter telefoniert, um ihren bevorstehenden Umzug nach Winterthur und die damit verbundene teilweise Zwangsauflösung ihres Haushaltes zu planen. Ich hätte als Kind nicht so viel lesen sollen, dann hätte ich jetzt nicht das Problem, mich von meinen ganzen Büchern nicht trennen zu wollen. Aber immerhin haben wir eben zusammen einen Riesenstapel aussortiert. Von meinen Namibia-Plänen ist sie immer noch nicht überzeugt und startet weiterhin hartnäckige Überredungsversuche, ob ich nicht lieber dableiben und am Tag der Vernissage ihrer Bilderausstellung im Oldesloer Möbelgeschäft mit Sarah Musik machen möchte. Offenbar hatte sie wirklich fest damit gerechnet und ist unsagbar enttäuscht jetzt.

Ich werde aber nun noch ein bisschen in den Garten gehen und mich um meine Pflänzchen kümmern. Wenn es schon wieder zu spät geworden ist, um gemütlich draußen in der Sonne zu lesen.

Baby, My Whole Work Is To Confuse You.

Standard

Sagt das Leben zu mir, sage ich zu mir, sagt ein ganzer Haufen Menschen zu mir, ohne dafür auch nur die Worte zu suchen. Es kommt mir Verwirrung entgegen, und ich lasse sie immer gern herein. Verwirrtsein ist mein Grundzustand und bedeutet ein immerwährendes Potenzial zur Veränderung; ich lasse mich leicht verwirren. Dann schwappe ich über. Oder es entstehen Zentrifugalkräfte, die meinen Inhalt an die Außenwände pressen und in so einem Tempo herumwirbeln, dass er in zuvor unerreichte Höhen hinaufklettert und einen Hohlraum in der Mitte zurücklässt. Oder aber ich werde ruhig und still und bemühe mich, zu verstecken, dass ich verwirrt bin.

Aber ich bin ja auch ein anderer Mensch als du denkst. Ich bin unfähig, mich selbst nach außen zu reflektieren. Wer ist das nicht. Würde ich dich je kennenlernen, wäre ich genausowenig in der Lage, dich zu sehen wie du dich selbst, sogar wenn es uns beiden am liebsten wäre.

Jetzt sieht es so aus, als hätte ich gar nichts erlebt in den letzten paar Tagen. Eigentlich war es recht viel und daher demotiviert es mich schon wieder, überhaupt noch davon anzufangen. Mit der Lücke muss ich dann wohl leben.

If you’re happy and you know it…

Standard

Ich klatsche. Ganz laut und deutlich.
Ich kann mich gar nicht erinnern, je geklatscht zu haben. Ich meine, ich muss früher geklatscht haben. Wenn man das Lied lernt, wann lernt man diese Lieder, im Kindergarten, oder noch früher? Aber erwarte doch auch von einem Kindergartenkind nicht, dass es sich über den Inhalt seiner Englischlernlieder Gedanken macht. Wenn da ein Erwachsener sagt, „und dann müsst ihr klatschen“, dann klatschst du. Mit vier Jahren macht man alles Mögliche, ohne dabei viel zu denken, glaube ich.
Jedenfalls klatsche ich. Laut und deutlich.

Auch wenn gerade alles so ein bisschen in sich zusammensackt. Wie es zu erwarten war; ich hatte mich nicht darauf eingestellt, von letztem Samstag an bis in alle Ewigkeit hocheuphorisch durch die Gegend zu schweben. Aber diese eine schwebende Woche war mir vergönnt, dafür bin ich dankbar genug, und es werden auch weitere schwebende Wochen folgen.

Gerade bin ich schlapp. Das ist ungünstig; ich gehe in einer Stunde schon los zum Treffen meiner Foodsharing-Gruppe. Weniger als eine Stunde. Uff. Energy ruft meinen Namen. Oder ich seinen?

Mein Computer ist tot. Was ironisch ist; ich sitze an meinem Computer. Und ich blogge, und alles. Aber er ist tot. Ein USB-Stick mit nichtinstallierbarem Betriebssystem hält ihn künstlich an kurzzeitigem Leben.

[Kepa, falls dich aus unerfindlichen Gründen nochmal etwas hierhergeführt haben sollte, guck für die nächsten zwei Absätze kurz weg.

(Ich glaube zumindest in Erinnerung zu haben, dass er für Lästereien eine Warnung und einen Weglesebefehl haben wollte.)]

Ich bin verwirrt, weil Sarah mit Pedro unterwegs ist und ich eigentlich heute früh noch dabeiwar, sie zu bemitleiden, da sie seit meinem vielleicht etwas voreiligen erfolglosen Verkupplungsversuch eine in dem Maße (wie ich annahm) nicht erwiderte Zuneigung zu ihm entwickelt hat und ich in gleichem Maße (da mir so Situationen von irgendwoher als welche von relativ unangenehmer Sorte bekannt sind) ein schlechtes Gewissen. Aber, öh. Was nicht ist, kann ja noch werden?
Möp.

Was bin ich froh, dass es draußen kalt ist; so bin ich in der Lage, meine Terrasse zum begehbaren Kühlschrank umzufunktionieren, und habe nach dem Gelage gestern drinnen in der Küche keinen unbezwingbaren Platzmangel.

Es gibt sehr, sehr viele Sachen, über die ich glücklich bin momentan – wahrscheinlich so viele, dass es schon wieder langweilig ist hier bei mir, alles so dramalos und gut gelaunt. (Mach dir keine Sorgen, das ändert sich schon früh genug, spätestens Mitte März, da bin ich bei meinen Eltern oben.)

Ach Ubuntu, warum weigerst du dich, dich installieren zu lassen.

Anais Nin hat mir Erkenntnisse beschert. Sie schreibt:

„A fit of anger and only the surface erupted, leaving the deep flowing body of the dream intact.“

Das schicke ich raus an alle Menschen, die ihr Menschsein erst (oder einfach besser) unter dem Einfluss von Psychopharmaka entfalten können. Um einmal den Uneinsichtigen erklären zu können, warum. Mein Grund ist das. Das kannte ich gar nicht, vorher. Das muss ihnen erstmal klarwerden, dass Leute nicht alle automatisch so sind. Sie halten es wahrscheinlich für selbstverständlich. Und dann muss man ihnen sagen, jeder verdient doch genau das. Nicht „A fit of something and the whole thing blew through the roof.“

WLAN. Welch Luxus. Danke, Gowai, für die Existenz einer nicht nur richtig netten, sondern zudem routerbesitzenden neuen Mitbewohnerin.

Bueltatzen – Pt.1

Standard

Ich freue mich auf Zuhause – ich freue mich dumm und dämlich. Ich habe das Gefühl, dass ich mein Leben wieder in die richtige Richtung steuern kann, wenn ich zurückbin. Ich habe Pläne, wunderbare Pläne, die meine Zukunft lebenswert machen, und alles Ungewisse, was mir noch Angst macht, wird sich irgendwie ergeben.

Und meine Pläne werden sich als nutzlos herausstellen; sie werden zu Staub zerfallen, wie sie das immer tun – gesegnet sei das Wissen um die Nutzlosigkeit von Plänen – aber im Versuch, sie zu verwirklichen, werden sich Dinge auftun, von denen ich noch nicht einmal Spuren einer Ahnung habe. Und dafür braucht man Pläne. Nicht um sie umzusetzen, einen nach dem anderen, geradlinig. Um etwas zu haben, von dem man abweichen kann, willig, mit offenen Armen, während man weiterhin voller Überzeugung darauf zusteuert. Dafür braucht man Pläne. Nicht um durchzudrehen, wenn sie durcheinanderkommen. Bin ich heute der Meinung. Wir wissen ja bereits, was Ken Follett dazu sagt: Nothing happens the way you plan it.

Wenn ich zurückbin, oh wenn ich erst einmal zurückbin.

Und am Ende wird es schrecklich und alles wird anders – muss man mit rechnen. Ich lasse mir die Option eines Totalzusammenbruchs offen; man muss mit allem rechnen. Die ‚zig Optionen zwischen dem Totalzusammenbruch und dem Wiedererlangen des Lebens, das ich verlassen hatte. Ich werde über keine einzige davon nachdenken, nur wissen, dass es sie alle gibt. Wie immer. Wie es überhaupt möglich sein kann, die eigene Vorstellungskraft so vollständig zu unterdrücken. Aber ich tue es; ich tue seit Jahren nichts Anderes.

Aber bevor sich herausstellt, was mich zu Hause genau erwartet, werde ich einmal noch das unbeschreibliche Glücksgefühl des Zurückkommens erlebt haben, das absolut neue Gefühl, das mir bis auf den Flughafen von Liberia, Guanacaste, Costa Rica kein anderer Ort der Welt je gegeben hat. Darauf freue ich mich. Und hoffe, dass es nicht für lange Zeit das letzte Mal wird.

A stray thought.

Standard

WHY ON EARTH would you want to sacrifice your one, your only, your very own life for someone
instead of wanting someone to LIVE IT with?
And how on earth could anyone ever want you to?
It remains beyond my abilities of comprehension.

Edit: Und als hätte mein Facebook es geahnt…
(Es sollte mehr Nelson Mandelas geben. Stattdessen gibt es nun keinen einzigen mehr. Schon irgendwie tragisch.)

With you there, Nelson.

With you there, Nelson.

Applications, Rejections & How I Feel About All That.

Standard

Wie schön der Nachmittag war. Aber wie grausam, wie mich das Nichtkontaktiertwerden von einem einzelnen Menschen in der Gewalt hat, das und das Unverständnis, mal wieder, gegenüber einiger seiner Handlungen, wenn ich doch so bedeutungslos bin, wie es den Anschein hat. Wie ich da sitze und Filme gucke mit meinen Freunden und zwischendurch richtiggehend zusammensinke, weil mir etwas einfällt, irgendein kleines Detail.

Ich habe am meisten Angst davor, dass er mich eigentlich schon hat fallen lassen. Ich weiß ja, dass er es so macht mit Leuten. Er sagt nicht direkt etwas, er ist nach außen hin gar nicht mal so anders als vorher, er lässt sie einfach innerlich fallen, für sich. Und natürlich merkt man es dann irgendwie, und ich merke im Moment, dass ich eine Woche lang sekündlich mit mir kämpfen musste, ihm nicht zu schreiben, und bis gestern, als ich es doch getan habe, nichts gehört habe, und er auch dann nicht sonderlich begeistert war über meine Anwesenheit. Das ist doch nicht gut.

Ich habe dieses wunderbare Zitat gefunden gestern in einem Film, „Win a Date with Tad Hamilton“, und zwar: „Your chances go up if you file an application.“ My application has been filed, and, I assume, left unread to decompose on some illiterate person’s desk. What more of an application could I have filed than those two songs.

Ich bin so schrecklich unzufrieden mit mir selbst; warum ist für mich so etwas „immer“ gleich so dramatisch? Ich habe mich das auf dem Weg zur Uni letztens schon gefragt, um dann zu dem Schluss zu kommen, dass es so aber eigentlich doch sein soll – es soll doch bedeutungsvoll sein, nichts, was einem alle drei Tage passiert; nichts, das man so sehr auf die leichte Schulter nimmt, wie offenbar ein Großteil der Menschheit dazu fähig ist. Eigentlich hätte ich lieber, dass der Rest der Welt sich mir angleicht in diesem Aspekt, als andersherum. Wenn ich schonmal das Gefühl habe, etwas vom Ding her eigentlich gar nicht so verkehrt zu machen. Warum sind das immer die Sachen, die der Rest der Welt nicht (oder noch nicht) einsieht.