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A quick distraught rant.

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Eine Sinnlosigkeit mehr

Eine Sinnlosigkeit mehr

‚ I remember the night I wrote this. I was spending the weekend at my parents‘ holiday home with two close friends of mine. They were all asleep. I was also supposed to sleep, but couldn’t.. because I had these thoughts keeping me awake. And I felt this sudden urge to write them down. So I did, but I didn’t turn on the light ‚cause I didn’t wanna wake the others.

So I just grabbed this sheet of paper – for I always made sure there was a pen and some paper around, in case I had an idea for a song or something. So I just grabbed this paper, and a pen, and just kinda scribbled down my thoughts there in complete darkness. I had no way of seeing what I was writing, so the first time I saw it was the next morning, when I woke up.

And reading this now, I feel like.. like throwing it into his face, saying „YOU read this.. You read this, and you still didn’t talk to me about it? You read this – I know for a fact that you did – and you never said a word to me.. You knew it – you knew all this, you knew what I had written down there. And either you were really too much of a dumbass to get it, or too much of a coward to talk to me about it. Seriously“
– and I want to shove it into his face, saying „YOU read this, and still you said you couldn’t have known – and still said you’d had no idea“ – and it’s really all I wanna do. I just wanna go up to him and say, „seriously – you remember this, don’t you? You remember the night I let you read my entire lyrics folder, everything – it was so late I fell asleep while you were reading – you were taking your time reading it so I had nothing to do and just fell asleep while you were reading. And the very last thing I heard before I drifted off was you saying „whoa, whoa, this is actually good!“ And I still don’t know what exactly you were saying this about, but what I do know is at one point or another you turned a page and found yourself looking at exactly this…“ ‚

— (nearly) 1:1-Übertragung vom HAG, das vor ein paar Minuten das Unglück hatte, einen Redeschwall von noch längeren Ausmaßen über sich ergehen lassen zu müssen.. (Da fällt mir gerade ein, die Nacht in question hat das arme Ding auch im Original miterlebt; das dürfte sogar alles auf einer dieser Monsteraufnahmen, die nichtmal Laura sich anhört, weil sie offenbar so unerträglich langweilig sind, konserviert sein.)

Phhhhh. Das hat geholfen.

Vielleicht höre ich jetzt auf, meine Songmappe zu durchstöbern, obwohl ich sie eigentlich nur nach einem neuen potenziellen Projekt durchforsten wollte, und gehe lieber wieder lesen. -Ich habe gestern vor dem Schlafengehen tatsächlich gelesen. Und nicht nur das, ich habe Die letzte Konkubine angefangen, ein Buch von ziemlich beachtlichen Ausmaßen, welches Lena mir vor ungefähr einem Jahr mal mitgegeben hat – seitdem hat es unberührt in meiner Obhut ein ruhiges Leben geführt, während zuerst meine Konzentrationslosigkeit und generelle Leseunfähigkeit (Semester 1), depressive Verstimmungen und generelle Motivationslosigkeit (Semester 2) und nicht zuletzt meine Abneigung gegen aus dem Englischen übersetzte Literatur (die weiterhin besteht – ich habe seit gefühlten Ewigkeiten kein englisches Buch mehr auf Deutsch gelesen und finde es nach wie vor recht verstörend, aber vielleicht bin ich auch einfach nur unnormal und eigentlich sollte man damit klarkommen und nicht unabsichtlich-ungewollt jeden Satz beim Lesen im Kopf backzutranslaten versuchen und Theorien entwickeln, wie der Übersetzer wohl der eigentlichen Aussage der Autorin in welcher grausamen Weise gerade in die Quere kommt) mich davon bis gestern ferngehalten hatten.

Wenn ich mit diesem Buch dann erstmal durchbin, kann ich ja vielleicht die haufenweise Sophie Kinsellas, die ich mir letztens zusammen mit Lauras Can You Keep A Secret? (welches sie unvorstellbarerweise schrecklich findet, das nur am Rande, ich hätte es mir denken sollen) bei Amazon bestellt habe, mal in Angriff nehmen.

Volando como las aves – Aimee Out (for now).

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Ja. Nur noch ein ganz schnelles Lebenszeichen, bevor ich nachher am frühen Morgen in Richtung Norden entschwinde – mit Zwischenstop in FFM und einem weiteren Of Monsters And Men-Konzert mit JO. Und dann geht’s direkt in den Urlaub mit der geliebten Familie. Für ganze drei Wochen – unser Flug wurde nach hinten verschoben, sodass wir nun tatsächlich noch einen Tag länger bleiben werden.

Es ist alles soweit vorbereitet. Gepackt habe ich; die Mitbringsel-Chocolate Chip Cookies für JOs Familie sind – nach dem zweiten Anlauf – fertig gebacken, und die Wohnung ist.. ich zögere zu sagen „sauber“, aber zumindest habe ich in der Küche und unserem Bad einen recht annehmbaren Zustand hergestellt. Das musste sein; Kathi zieht jetzt Ende der Woche auch aus und die Wohnung wird wieder inspiziert.. Ich bin so traurig, dass sie jetzt auch schon weg ist. So viele Mitbewohner hatte ich ja noch nicht im Leben, aber sie war definitiv bis jetzt meine angenehmste WG-Kollegin. Ich habe mich mit ihr schonmal für Anfang Oktober, wenn ich wieder hierbin, auf einen Kaffee verabredet, was den Abschied auf jeden Fall einfacher gemacht hat.

Dann gibt es noch das Projekt AVES, was ich vielleicht endlich mal erwähnen sollte. (Falls übrigens gerade jemand Probleme mit meinen nicht vorhandenen stilistischen Kompetenzen haben sollte, bitte ich dies zu entschuldigen und weise darauf hin, dass mein Tag eher lang und anstrengend war, inklusive drei Stunden mit dem Übermenschen und eine Therapeutensitzung und zahlreiche andere nervenaufreibende Begebenheiten.)

Ich haue es jetzt einfach mal so raus, weil mir langsam die kognitiven Fähigkeiten schwinden und mir auch gar nicht mal mehr so viele Stunden bleiben, bis ich losmuss zum Zug.

Und zwar: Mein Projekt Aktives Verbessern Erbärmlicher Situationen (und mir war vorher nichtmal bewusst, dass, wenn man daraus ein Akronym bildet, das spanische Wort für Vögel herauskommt), in dessen Zuge ich bis jetzt zwei ganz elementare Errungenschaften zu verzeichnen habe, aber jetzt nur auf eine davon eingehen werde, nämlich das Zoom H4n. Ich habe es nämlich ganz alleine und persönlich und aus eigenem Antrieb heraus enthälftet, und alles, was ich jetzt noch tun muss, damit es mir auf alle Ewigkeit gehört, ist, dem ehemaligen anderen halben Besitzer seine Hälfte des Geldes zu überweisen. Aber abgeklärt ist es alles. Er wollte mich eh fragen, ob ich es behalten möchte, aufgrund seiner „Unfähigkeit zu singen“ nimmt er eh nicht so viel auf, schrieb er mir dazu. Ich habe schon leicht hämisch angefangen zu lachen, fürchte ich. Naja, gut, eher hysterisch, aber was soll’s.

Der ganze Rest, den ich so zu berichten habe, muss wohl oder übel bis nach dem Urlaub warten. Ich wünsch‘ dann schonmal einen schönen restlichen September.

Wirren des Lebens.

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Da schreibt mir Laura gerade ganz entsetzt, ob ich meinen Blog gelöscht hätte. Umso besser, dass jetzt alles wieder damit in Ordnung zu sein scheint; vielleicht hat sie ja auch diese merkwürdigen rot-grünen Quadrate gesehen, die bei mir manchmal an Stelle der richtigen Seite auftauchen.

Ich habe das Zoom H4n bekommen, das ging ja schnell. Antwort von Şahin, mit dem ich gestern eine sehr kurze, halbwegs zivilisierte Unterhaltung über sein Mönchengladbach-Erlebnis geführt habe und nebenbei noch herausgefunden habe, dass eigentlich Robert, diese Autobahn, derjenige war, der ihm gesagt hatte, es wäre besser, mich zu ignorieren – falls man da jetzt noch hinterherkommt – ist allerdings keine mehr da. Was soll’s, das war schon wieder mehr, als ich eigentlich erwartet hatte. Vor allem muss ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen wegen der schrecklichen, Mittelsmänner involvierenden Übergaben-Pläne. Die ja eh ins Wasser gefallen sind, weil er es zu Hause vergessen hatte, zum Glück.

Robert hat glaube ich jetzt auch verstanden, wieso Laura ihn gestern Abend so fertiggemacht hat. (Ihr hat einfach sein unglaubliches Taktgefühl und seine generelle Autobahnhaftigkeit zu schaffen gemacht.) Er meinte, er hätte deswegen kaum geschlafen, woraufhin er mir schon wieder so leidgetan hat, dass ich schnell mit ihm telefoniert und es ihm nochmal alles in Ruhe erklärt habe. Wie so einem kleinen Kind, aber letzten Endes hat er’s, wie gesagt, schon irgendwie verstanden.

Dann habe ich vorhin eine Weile mit JO geredet und ihr ein paar (für mich) unglaubliche Entdeckungen mitgeteilt, die ich gemacht habe – sie war davon nicht so sehr beeindruckt, aber das war klar.

Und eben habe ich No One to You schnell transponiert und zweimal mit Capo (und dem frisch angekommenen Züümchen) aufgenommen, so kann ich es um einiges leichter spielen, auch wenn es sich immer noch nicht sehr ausgereift anhört. Aber das Lied gibt es jetzt auch schon wieder so lange, dass ich es einfach irgendwann auch mal gerne – so ordentlich wie möglich – materialisieren würde.

Eigentlich sind Titel so überflüssig.

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Wie meine Arme zittern. Ich bin nicht sicher, ob weil ich zu wenig gefrühstückt habe oder weil gerade offiziell die allzweimonatliche HAG-Verschickungsphase eingeläutet wurde – ich habe eine Facebook-Nachricht bekommen. Und vielleicht ist die Abklärungsphase jetzt auch schon wieder vorbei; ich habe direkt mit allen relevanten und noch ein paar irrelevanten Informationen (-Ich habe ihm nur ganz spontan mitgeteilt, dass ich es schade finde, wie er geplant hatte, mir das HAG über Robert zukommen zu lassen am Samstag – hätte er es nicht zu Hause vergessen – und nichtmal eine direkte Übergabe mehr ausgehalten hätte. Und ihm gratuliert zu Mönchengladbach – dem endgültigen Beweis dafür, dass die bösen Menschen vom Leben brutal begünstigt werden. Als hätte alles Andere noch nicht gereicht.) geantwortet und sehe keinen Grund, warum darauf noch eine Reaktion zurückkommen sollte, und mache eh schon wieder viel zu viel Drama drum. Und sitze hier Two Thousand Lights hörend und bin eigentlich ganz ruhig und esse die Haut von meinen seitlichen Fingerspitzen. Wäre das gestern passiert.. aber ist es nicht, zum Glück.

Mama sagte mir gestern, sie schenkt mir das Geld, das ich bräuchte, um das HAG zu einem MAG zu machen – Mein AG – es einfach für mich zu behalten. Vielleicht nehme ich das an; vielleicht schicke ich es einfach in zwei Monaten nicht zurück und überweise dafür die 150€. Ich habe nur Angst, dass er sich anstellt, wenn ich es behalte, immerhin hat er sonst kein Aufnahmegerät und wird es sicher auch behalten wollen. Sorgerechtsstreit vorprogrammiert.
Hach je. Ich werde sehen; noch habe ich ja zwei Monate, um darüber nachzudenken.

(Nicht-)Vergessenwordensein und jede Menge random Lebensschnipsel.

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Nochmal ein Zeilchen weitergekommen mit dem aktuellen Projekt – eins, von dem ich letztens durch Zufall beim Durchblättern der Songmappe die Brainstorming-Liste in die Finger bekam. Jetzt fehlt nur noch die letzte Zeile der Bridge.
Und ich habe gerade zum ersten Mal in meinem Leben Enthaarungscreme benutzt und bin überwältigt davon, wie entsetzlich sie stinkt. Hilfe.

So viel zu meinem aktuellen Leben. Bis jetzt habe ich den Juli ganz gut überstanden, von Montag Nachmittag/Abend mal abgesehen. Lauras Lehrer hat Probleme mit ihrer Facharbeit, demzufolge haben wir nun ein Problem mit ihm, aber wir werden sehen, wie sich das beheben lässt. Jetzt rede ich mit Robert und Janine und lasse gleichzeitig Avira meinen Computer auf verdächtige Dateien durchleuchten – mein Chrome ist so unmenschlich langsam in letzter Zeit. Şahin hat das HAG unversehrt bekommen, auch wenn ich ihm erst wieder schreiben musste, damit er mir das mitteilte („sorry, vergessen – Prüfungen, etc“).  In der Nachricht ist außerdem noch ein an sich überflüssiger Satz, den man zum Anlass nehmen könnte, um darauf zu reagieren. Ich werde es aber lassen, glaube ich. Wozu auch.

Gestern habe ich drei Stunden lang mit Keyla geredet und bestimmt zwanzig Minuten lang mit Dylan. Das war vielleicht was, ich sag’s dir. Es war schon wieder so ewig her, dass wir geredet hatten. Ein Dreivierteljahr…? Und um ein Haar hätte ich mich davor gedrückt, das Gespräch überhaupt zu Stande kommen zu lassen, so fest war ich schon wieder überzeugt, dass viel zu viel Zeit vergangen war und die Verbindung einfach nicht mehr dasein würde und es weird und awkward sein würde und ich nicht wissen würde, was ich sagen sollte. Und Dylan – ich war mir schon so sicher, dass er mich längst vergessen hatte. Er ist sieben, was soll man erwarten, dachte ich mir. Ich war ja schon jedesmal traurig, wenn ich überhaupt nur an drüben dachte. Vor allem natürlich auch, wenn ich gerade schlecht geaunt war, dann denke ich gerne solche Sachen wie, sie haben mich doch alle längst vergessen, und Dylan eh, so ein kleines Kind, da kann ich ihn noch so liebgehabt haben, während ich dawar – und selbst wenn ich ihn jemals wieder sehen sollte, wird es weird sein und awkward und alles ganz anders. Das war mir ja schon klar, als ich von drüben wegging – egal wann ich wiederkomme, es wird zu spät dafür sein, dass es wieder so wird, wie es dieses Mal war. Kein Zehnjähriger würde ja auf die Idee kommen, sich einfach mal auf mich zu schmeißen. Oder sich von mir herumwirbeln zu lassen. „iDylan, vamos a volaaarrr!..“ Nicht dass ich körperlich gesehen in der Lage wäre, einen Zehnjährigen „fliegen“ zu lassen. Es fiel mir ja schon mit dem sechsjährigen Dylan schwer genug.

Und dann schrieb Keyla mir gestern nachmittag, dass sie noch am Frühstückmachen war und Dylan in der Zeit mit mir reden würde, und mir blieb natürlich nichts Anderes übrig, als anzurufen. Und dann war er da und hat mit mir geredet, als wäre es keine drei Minuten her, dass ich das Haus in Cañas zum letzten Mal verlassen hatte. Es war so rührend. Es war so unheimlich reassuring. Ich habe einen Teil des Cuartos im Hintergrund gesehen – Vanny hat sich einen zweiten Computer angeschafft; jetzt wo Keyla so viel für die Uni arbeiten muss, braucht sie einen eigenen, um nicht Vannys PC die ganze Zeit zu blockieren. Und der zweite Computer steht nun also neben dem Bett. Und der Ventilator lief, natürlich. Sie haben wohl eine unglaubliche Hitze da drüben momentan. (Welch Überraschung.) Und dann sind sie in die Sala gegangen, um zu frühstücken, haben die Webcam aber angelassen, und ich konnte gar nicht glauben, dass ich einfach so ins Cuarto hineinschauen konnte und dem Ventilator dabei zusehen, wie er seine Halbkreise drehte, und einmal kam Dylan hereingelaufen und wieder aus dem Bild, wie er nunmal so ist, wie eh und je, und dann kam Keyla und wir haben Ewigkeiten geredet und ich habe richtig gemerkt, dass sie sich wirklich so sehr gefreut hat, mit mir zu reden, und sie hat mich auf den neuesten Stand gebracht, oder zumindest so gut, wie das in drei Stunden so geht, über die aktuellen Geschehnisse drüben. Uni-Klatsch, CRLP-News, alles. Ich habe so viel (schönes!) Spanisch gehört wie seit Monaten nicht mehr. Ich habe schon wieder ein so viel besseres Gefühl jetzt. Sie haben mich wirklich nicht vergessen. Wir können noch miteinander reden, einfach so, als wäre gar keine Zeit vergangen. Das macht doch die wertvollen Menschen aus.

Und nachher, als wir fertgiwaren, habe ich das alles ganz hyper und glücklich Robert erzählt, vor allem wie froh ich einfach nur war, dass Dylan mich nicht vergessen hatte, und er meinte, „ja Aspi, da siehst du mal, es gibt so einige Leute, die dich mögen und nicht vergessen haben.“ Wozu mir dann doch wieder nichts einfiel außer „ja. Naja. Naja.“ (Er: „Ja.“) „Naja. Äh. Äh.“ Mir fiel kein geeignetes Thema ein, auf das man ablenken könnte. Ich könnte mich ohrfeigen, aber solche Bemerkungen machen mich immer noch komplett fertig. Dann fange ich doch wieder an, mich zu fragen, zu welchem Grad ich von verschiedenen Personen vergessen wurde. Und wie das möglich ist. Und bla.

Und ich bin jetzt aber erstmal froh, dass das Aufnahmegerät gut angekommen ist; ich hatte es unversichert abgeschickt und mich eigentlich seit einer Sekunde später dafür verflucht und mir Sorgen gemacht, es könnte verlorengehen. Aber nein, alles gut.

Vieleicht könnte ich noch erwähnen, dass ich die SHE-Mid-term-Klausur bestanden habe. 2.3 ist es immerhin geworden und ich bin sehr zufrieden damit, da hat der ganze Stress sich doch wieder ausgezahlt.. ich brauche jetzt in der anderen Klausur nur so viele Punkte, dass ich mit beiden zusammengerechnet über 50% komme. Das dürfte machbar sein, oder? Wenn ich den Great Vowel Shift auswendig lerne, kann da eigentlich nur wenig schiefgehen. Das Tutorial heute war auch hilfreich. SGRom dagegen werde ich wohl failen, das ist nicht mehr zu schaffen, das alles zu lernen. Aber naja, schreiben muss ich die Klausur in jedem Fall. Mal gucken wie’s wird. Und nächste Woche ist schon die Türkischklausur. Er hat uns praktisch schon gesagt, was drankommt; es wird einfach werden. Gut, dass ich wenigstens dafür das ganze Semester über Vokabeln gelernt habe.
Speaking of which – sollte ich heute auch noch machen, da bin ich bis jetzt noch nicht zu gekommen. Donnerstag ist ja auch Skypetag mit Simone und Julia; heute haben wir’s tatsächlich mal wieder alle drei geschafft.

I’m rambling, oder? Schrecklich, was ist denn nur los mit mir? Als wäre ich auf Energy Drink oder sowas. NicNac-Flash vielleicht? Wenn’s sowas gibt.

kır.

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Für vier verschiedene Kurse habe ich heute gearbeitet: Türkischvokabeln, die Übersetzung für Gramática y Traducción, ein Satz an der Dossier-Übersetzung und schon die Sätze für Dienstag für Traducción E-A ausgedruckt (Applaus bitte), und wieder eine SGRom-VL, wenn auch mit noch weniger Motivation. Und über die Lektüren und das Übungsblatt bin ich dann schon wieder gerademal drübergeflogen. Zwischendurch bisschen schlecht gelaunt hier und da, das Übliche, ich wünschte mir, das würde weggehen, aber was soll man machen. Hach Mensch, ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr.

Morgen schicke ich das HAG wieder los; ich bin wirklich am Überlegen, ob ich es aufgeben und mir ein (ganz) eigenes holen soll. Würde zwar vermutlich nichts daran ändern, dass ich mit der Sache an sich nicht zurechtkomme, aber mir zumindest diesen überflüssigen Stress alle paar Monate ersparen. Es ist ja wohl eh nur eine Ausrede von mir, um den letzten Faden nicht auch noch zu kappen.

Wow, es donnert schon wieder. Als hätte das Weltuntergangsgewitter gestern noch nicht gereicht.

Oh, jetzt fängt’s an.. es fängt an. Heute kein überwältigender filmreifer Gewittermoment für mich, das war gestern. Heute kein Barfuß-nach-Hause-Laufen im sintflutartigen warmen Regen, und keine Gespräche mit imaginären Personen. Keine Heulkrämpfe – nein, streich das. Ich bin so kaputt, ich heule schon, wenn ich How I Met Your Mother gucke.

Kommunikationsfähig.

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Dieser nicht zu beschreibende merkwürdige Moment, in dem ich meine eine neue Nachricht bei Facebook lesen will und nicht auch nur im Entferntesten in Erwägung ziehe, dass sie von irgendjemand anderem sein könnte als den üblichen Verdächtigen, und dann feststelle, ach was, das war Şahin, der mir bescheidsagt, dass das HAG abgeschickt ist, und wissen will, ob es bei mir letzes Mal auch 6,90€ gekostet hat, es versichert zu verschicken.

Diese unheimliche, kurze Verlängerung des unbeschreiblichen merkwürdigen Momentes, den ich brauche, um ein schnelles, zivilisiertes „Super, ich freu mich 🙂 Ähm, keine Ahnung mehr, aber so ungefähr wird’s hinkommen“ zurückzuschicken, ohne mir groß über irgendwas Gedanken zu machen –

Und dann der letzte Teil des merkwürdigen, unbeschreiblichen Momentes, in dem mir auffällt, dass das alles nicht schlimmer war, als ihn bei Skype zu löschen. Dass ich es also geschafft habe, insoweit aufzugeben, als ich nun anscheinend nichtmal mehr bei unerwarteter direkter Kommunikation auf irgendeine Weise hysterisch zusammenklappe.

Und ich wette (und denke dran, ich habe immer Recht, wenn’s um sowas geht), diesmal ist auch kein Zettel drin, schon gar keiner mit Kind regards oder ähnlichen Grausamkeiten. Ich hatte ja auch keinen drin letztes Mal, also wird der Mensch, sollte er wider meinen Vermutungen überhaupt noch erwogen haben, einen zu schreiben, spätestens durch diese Tatsache davon abgebracht worden sein, weil er ja vermutlich den situativen Unterschied nicht wahrnimmt.

Wenn mir also morgen oder übermorgen das Ding geliefert wird und es hinbekomme, nicht übermäßig an der Zettellosigkeit zu verzweifeln, wäre doch schon wieder ein gutes Stückchen geschafft. Und wenn diesmal nicht, so doch bestimmt, wenn ich es in vier Monaten das nächste Mal geschickt bekomme.

Talk about weird stuff happening.

Leben in Punkten, mehr geht grad nicht

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So, ich habe gerade beschlossen, morgen das SHE-Tutorial nochmal ausfallen zu lassen, sonst habe ich ja nie eine Chance, an mein Oral Proficiency-Assignment zu kommen. Die Office hour der Dozentin überschneidet sich genau mit dem Tut.

Abgesehen davon hätte ich wohl ein paar interessante Sachen zu berichten, aber ehrlich gesagt kann ich kaum tippen gerade, geschweige denn mich konzentrieren, um vernünftige Sätze zustandezubringen. Für ein paar unartikulierte Punkte wird’s aber reichen (Dank sei dem letzten Bodensatz des Rescue-Sprayfläschchens.) Es sind ja sogar ganz tolle Sachen dabei.

  • Roberts Klausur ist irgendwann im August, nicht wie befürchtet am 1. September – er kann zu Rock am See kommen und hat schon sein Ticket! Fehlt nur noch Laura zur Komplettierung der Survivors*, wenn sie endlich mal von irgendwoher das Geld beschaffen könnte. (*Redundant Survivors, das, was heute von den RNs übrig ist)
  • • Ich dachte, ich hätte eine akzeptable ganze Version vom Come&Go-Dingens aufgenommen – zum ersten Mal ganz durch ohne grobe, äh, Abweichungen von der mentalen Repräsentation – was sich hinterher als nicht ganz korrekt herausstellte. Muss ich wohl weiter dran arbeiten, es endlich zu lernen.
  • • Zwischendurch schnell (aber gewissenhaft) die Hausaufgabe für Phonology I gemacht und bestanden mit 97%. Es war aber auch entsetzlich einfach. Obwohl ich nicht in der letzten VL dabeisein konnte. Und ob /u/ und /i/ sowie deren offenere Entsprechungen (hab hier ja keinen IPA-Font zur Verfügung) im Arabischen nun Phoneme sind oder in komplementärer Distribution stehen, war für mich und meinen kopfschmerzgeplagten Denkapparat aus dem Beispiel einfach nicht ersichtlich. Nichtmal Google konnte mir da helfen; die Artikel, die ich zu den arabischen Vokalen gefunden habe, haben im Gegenteil nur mehr Verwirrung und Kopfschmerzen hervorgerufen. Also betrug die Chance 50/50, und natürlich habe ich es geschafft, das Falsche auszuwählen – es ist die komplementäre Distribution. Schade.
  • • Ich bekomme das HAG nächste Woche. Oder zumindest wird es nächste Woche losgeschickt.
  • • Die neue Mitbewohnerin ist wieder da und hat gleich zwei Badematten und zwei Regale mitgebracht. Wir werden ein Bad haben, das gemütlicher ist als so manches Wohnzimmer. Was für ein Luxus.
  • • Scheiße. Ich hasse mich selbst.
  • • The Used kommt later this year WIEDER. SIE KOMMEN WIEDER. SIE KOMMEN WIEDER. Richtig, SIE KOMMEN WIEDER. Wie praktisch, dass ich JO Lies for the Liars gegeben habe (auf ihren Wunsch hin) – vielleicht ist sie ja bis dahin soweit, mit mir zusammen auf eins der Konzerte zu fahren.
  • • Den HAG-Kram zu regeln hat mir nicht so gut getan. Daran sehe ich aber auch, wie sehr es sich vorher schon wieder gebessert hatte, was unglaublich ist und mich sehr freuen wird, sobald ich demnächst mal wieder motivierter bin.
  • • Vielleicht wird es ja besser, wenn ich jetzt schlafen gehe. Ausprobieren kann nicht schaden. Ich bin irre müde und kann überhaupt nicht mehr denken.

Waberig.

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Oma&Opa sind jetzt auf dem Weg in die Stadt; sie wollen ein bisschen einkaufen und ich habe das HAG fertiggemacht und ihnen mitgegeben. Ich habe einen Karton gefunden, in den das Gerät und alles Zubehör so unglaublich perfekt reinpasst, ich war richtig geflasht von diesem Karton.
Habe es unten verpackt und dabei die Kommentare meiner Oma versucht zu ignorieren:
„Ach, ein Zettel mit lieben Grüßen kommt nicht rein, ihr telefoniert ja eh ständig“
-Mmh.

Wie kann es so schwierig sein, einen Namen und eine Anschrift auf ein Stück Papier zu schreiben.

Ich saß noch auf der Treppe und sie haben sich fertiggemacht und sind rausgegangen, und ich war so komisch tot innendrin und habe ihr belangloses Gelaber gehört und dachte, nein, geht nicht weg, lasst mich nicht alleine hier.

Zwanzig Minuten und ich muss los.
Wenn ich jetzt aufstehe, bin ich dann immer noch so waberig?

Ein bisschen Produktivität

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..habe ich immerhin hinbekommen heute: Auf meinem nicht mehr so ganz frischen Klavier (inzwischen hat es nebengeräuschmäßig wirklich ein Eigenleben entwickelt, aber was soll man sagen, es geht ja auch schon auf die Zwanzig zu, schätze ich, in dem Alter entwickelt man halt schon seine Macken) konnte ich endlich die Begleitung von STDFFT aufnehmen. Gerade habe ich sie schon der Standard-Audacitybearbeitung unterzogen, ein bisschen Schnibbeln und Verstärken und Ein- und Ausblenden, und der Rest – sprich Vocals – kommt dann, wenn meine Erkältung wegist. Und dann kann es auf den Youtube-Channel, juchu.
Für Chayenne habe ich auch schon ein bisschen rumprobiert und mich auf ein Tempo festgelegt – war’s 80? – es ist nur leider echt ziemlich klavieruntauglich, das Lied – außer natürlich, ich nehme genau das gleiche Pattern wie vom TTT, und das wäre doch eher unkreativ dann -, sodass ich da im Grunde nicht viel ausrichten kann. Aber bevor ich gar nichts damit mache.. Ich kann es ja einfach mal im TTT-Pattern aufnehmen, es muss ja nicht unbedingt auf den Channel, zumindest hätte ich dann mir selbst noch was Fertiges vorzuweisen.

So kommt zumindest das Zoom H4n noch ordentlich zum Einsatz, bevor es sich wieder auf die Reise zu Papi macht. Ich bin ja wirklich mal gespannt, wie lange das Ding noch hin- und hergeschickt wird, bevor er mir vorschlägt, dass es einfach einer von uns behält. Ich jedenfalls geb’s nicht her. Das ist ein Goldschatz, dieses Teil. Wenn man nur richtig damit umgehen könnte. Irgendwann habe ich mal jemanden, mit dem ich es zusammen kennenlernen und seine ganzen atemberaubenden Features ausnutzen kann. Hoffe ich. Ehrlich gesagt nicht. Ich hoffe gar nichts. Wahrscheinlich verschimmeln große Teile des HAGs unerkannt und ungewürdigt, nur weil keiner von uns sich je die Mühe macht, die Bedienungsanleitung durchzulesen.

Da tun sich gerade neue Probleme auf. Ich glaube fast, ich habe einen Teil des Zubehörs bei mir zu Hause vergessen. Und ich überlege, ob ich die Gebrauchsanweisung auch wieder mitschicken soll. Meine Güte, wie tief kann man sinken. Statt einfach zu kommunizieren. Das ist schon ganz aus der Welt, die Option, einfach schnell zu fragen. Wenn ich da hinschreibe, das wird ja die Sensation des Tages bei denen. Selbst wenn es nur um Zubehör für Aufnahmegeräte geht. Es ist gar nicht sinnvoll, überhaupt erst drüber nachzudenken. Gerade überlege ich, ob meine Mutter mir vielleicht die Hälfte zu einem neuen Zoom H4n dazugeben würde, wenn ich ihr erkläre, dass ich beim bloßen Gedanken an diese ganzen Verschickungsaktionen halb zusammenklappe, und meine jetztige HAG-Hälfte Sahin überlasse. (Der mir dann die 150 Euro zurückzahlt, die ich dann für meinen Beitrag zum neuen Zoom H4n verwende.)

Ich hab dir nie erklärt, dass HAG „Hälftiges AG“ bedeutet, oder? Kreation von Sahin in der letzten Woche.
Ablenken, Musik wieder an, Nähbuch, das mit der Nähmaschine kam, weiterlesen. Ich bin so ein Fail.